Schlagwort ‘Vodafone‘

Ein Branche am Pranger

Vodafone erlebt auf Facebook derzeit einen Shitstorm, der es in den letzten Tagen bereits in die etablierten Medien geschafft hat. Wenn man sich allerdings die Kommentare anschaut, steht nicht Vodafone am Pranger, sondern eine gesamte Branche — immer wieder wird darauf verwiesen, dass die angesprochenen Probleme nicht nur Vodafone betreffen, sondern auch alle anderen Anbieter wie die Telekom, O2 und E-Plus.

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Vodafone ist tot

vodafone_testimonial

Natürlich nicht direkt, aber deren Social-Media-Kampagne. Wie ich nebenan auf dem Werbeblogger lesen konnte, hat Vodafone den Claim Es ist Deine Zeit fallen gelassen. Für Vodafone war die Kampagne ein einziges Desaster, die zuständigen Berater sitzen gerade in Berlin bei einem Latte Macchiato und halten Vorträge mit dem vielsagenden Titel How to survive a shit storm. Die nächsten Pappnasen aus den deutschen Chefetagen kommen bestimmt, die wieder die großen und erfolgreichen Namen aus der deutschen Blogosphäre einkaufen wollen und sich dann wundern, warum es nicht funktioniert. Ralf schreibt nebenan, dass der Slogan durchaus Charme hatte. Es zeigt sich eben auch, dass die Werbe– und Marketingwirtschaft hauptsächlich aus Sprücheklopfern besteht. Was nützt ein vermeintlich noch so guter Satz, mit denen sich die Menschen vielleicht identifizieren können, wenn sie ihn in der Werbung hören und sich dann lachend wegdrehen?

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Vodafones Grabreden

Hielten in den letzten Tagen:

Don Alphonso — PRevanchisten und die Erfindung des Mobs
Vodafone50hz — Vodafone: Und immer noch kein Ende
50hz — Vodafone: Mit dem Mut eines Zweijährigen
Ralf — Vodafail: Die Generation Upload frisst ihre Kinder!
Kosmar — Vodafone
Patrick — Was der Vodafone “Corporate Blog” Case wirklich kaputt macht
J — Authentizität bei Testimonials: Generation Upload
Udo — Surfpaket, ungefragt
Bulo — Erste Erfolge der Vodafone-Kampagne: Herr Kruse und die Krise
Don Alphonso — Heul doch, Sascha Lobo!
C.J. — Vodafone verheizt Bloggerin

Im Gegensatz zum Don bin ich übrigens der Meinung, dass der guten Frau Schnutinger übel mitgespielt wurde. Hier findet man den Original-Podcast zum dem Beitrag auf dem Vodafone-Blog. Nun kann man sich ungefähr vorstellen, wie der PR-Artikel zustande gekommen ist. Ich denke schon, dass Frau Schnutinger den Artikel in dieser Form nicht verfasst hat. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass sie, sobald sie dagegen angegangen wäre (öffentlich gegen Vodafone), eine Vertragsstrafe riskiert hätte, kann man nachvollziehen, warum sie nun schweigt. Neben den teils beleidigenden Angriffen auf Twitter, die — mich wirklich sprachlos machend — sogar auf das 5 Monate alte Kind einprügeln. Spätestens in diesem Fall haben die Macher und Protagonisten des Vodafail dann völlig versagt — oder war es vielleicht so gewollt?

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Vodafone engagiert neuen PR-Sprecher

Zum Lesen:

Vodafones Blogger-Stalingrad
Nutze deine Zeit – als Drücker für Vodafone
Vodafone: Wenn alles Geld der Welt Authentizität nicht kaufen kann
Frau Schnutinger macht PR
Tja
Zitat/Wette des Tages von Ix

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Vodalobo

Obwohl gestrichen, ist er doch gefahren. Bulo ist aus dem Urlaub zurück. 😀

Karikatur: Der unvergleichliche Bulo. Follow him. :)

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Tagebuch eines Vodafone-Vorstandes*

Vodafone15. Februar 2009
Wir planen eine neue Kampagne. Scholz & Friends hat uns geraten, ins Web 2.0 zu gehen. Das sei überhaupt kein Problem. Man kaufe einfach ein paar Blogger und schon läge uns die deutsche Blogosphäre zu Füßen. Klasse, wir freuen uns. Bald gehören wir dazu.

09. März 2009
Die deutschen Top-Stars unter den Bloggern, Sascha Lobo und Nico Lumma, sind bereits eingekauft worden. Mit ihnen wird unsere Kampagne die erfolgreichste der letzten Jahrzehnte. Da bin ich mir ganz sicher. Das sind Profis. Bald werben alle Blogger kostenlos für uns, schließlich gehören wir jetzt dazu. Ich überlege, ob ich mir einen E-Mail-Account anlege. Das Web fasziniert mich. Da gibt es alles kostenlos, sogar Werbung für uns.

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Vodafone — die nächste schallende Ohrfeige für die Internetgemeinde


(via)

Der Zensurprovider Vodafone hat nicht ein einziges Wort der Kritik verstanden. Im neuesten PR-Artikel gibt man sich betont — aber völlig unglaubwürdig — volksnah und weist auf Yodafone hin, im Text selbst aber ist eine weitere schallende Ohrfeige für die Internetgemeinde versteckt. Die Kritik der Menschen wird mit PR-Sprech ins Gegenteil verkehrt: Ein besonders aktiver Teil  der Generation Upload hat dies umgehend verdeutlicht, indem ein neues Plakatmotiv entwickelt und ein “Lobofone“-Logo erschaffen wurde, aber auch als Hinweis auf die unterschiedlichen Standpunkte zum Thema Netzsperren ein Remix des TV-Spots mit Sequenzen des Films 1984 erstellt wurde. Es zeigt sich, dass der Zensurprovider seine Kunden und die Netzbewohner auslacht — Hauptsache, Ihr redet über uns. Die Internetzensur ist keine Frage von unterschiedlichen Standpunkten. Der stetige Abbau unserer Freiheits– und Grundrechte, die in diesem Fall von Vodafone maßgeblich vorangetrieben wurde, ist ausschließlich eine Frage von richtig oder falsch. Der Satz ist eine Frechheit gegenüber denen, die sich für Freiheits– und Grundrechte in Deutschland und auf der Welt einsetzen. Haben Carmen Hillebrand und Ursula von der Leyen eigentlich den selben Ghostwriter? Ja, Scholz & Friends

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Yodafone

 
(via)

Die Vodafone-Links des Tages:

Nach der FAZ zerreißt nun auch die SZ die Kampagne.
Die FR spricht von einem Netzbeschmutzer.
Impactsuspect versteht Sascha Lobo und die Sperrbefürworter nicht.
Darth Vader ist verliebt.

Last but not Least:

Frau Schnutinger mit einem Statement, das nachdenklich stimmt.

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Die Karikatur eines Bürgerrechtlers

VodafoneDie Generation Zensur hat sich heute in Form von Adnation– und Spreeblickgründer Johnny H. zu Wort gemeldet. Vielleicht hätte er sich einfach ein die Vodafone-Omerta halten sollen. Ich schrieb es bereits vor 4 Tagen: Im Familienministerium und bei den angeschlossenen Lobbyistengruppen dürften die Sektkorken knallen. Johnny schreibt, dass Vodafone nur Banner auf Spreeblick gebucht hat, er wird auch nicht müde zu erwähnen, dass er selbstverständlich weiterhin gegen die Netzsperren, wie er die geplante Internetzensur verniedlichend nennt, protestiert. So zum Beispiel im Arbeitskreis Zensur. Warum heißt der AK Zensur eigentlich AK Zensur und nicht AK Netzsperren? Das aber nur am Rande. Die Jungs und Mädels sind zu wichtig und machen einen zu guten Job um von der Generation Zensur vereinnahmt und der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Nichtsdestotrotz würde mich trotzdem eine klare Distanzierung des AK Zensur von Vodafone und dem werbenden Johnny H. freuen. Schließlich benutzt letzterer den Arbeitskreis aktuell als Feigenblatt. Johnny und die restlichen Adnation-Teilnehmer nehmen Geld von einem Unternehmen, welches nicht ein Zensurprovider ist — Vodafone ist *der* Zensurprovider, der Vorreiter zur Umsetzung der Internetzensur in der Bundesrepublik Deutschland.

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Vodafone und das Wahrheitsministerium

Was macht Vodafone jetzt eigentlich, wenn die von Ihnen gestern als erledigt betrachtete Zensurdebatte für die Kunden und Nutzer gar nicht erledigt ist? Ja, das ist schon sehr schwierig. Die Vodafone-Omerta greift im Übrigen weiter — sonst so redselig, herrscht nun Schweigen im Wald. Wo sind die Blogartikel zu der PR-Meldung gestern aus dem Hause Vodafone? Wie ernst Vodafone übrigens ihre Bemühungen im Social Web nimmt, zeigen Pepe und Kathrin. Da werden auf der Landingpage zur Vodafone-Werbung Fake-Kommentare eingeblendet — und was passiert? Jemand anderes schnappt sich die Accounts, weil Vodafone dies nicht getan hat, sondern einfach nur von vorne bis hinten Kunden, Interessierte und die Netizens veralbert, um es positiv auszudrücken. Vodafone und Zensursulas Blogger — eine unheilvolle Verbindung. Es war aber zu erwarten. Es fließt Geld, da haben Moral, Anstand, Werte und Rückgrat keinen Platz. Da wird man im Hause Adnation dann auch ganz schnell zum Zensurblogger.

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Vodafone & Adnation — Generation Zensur

VodafoneSpätestens heute wird es in den heiligen Hallen von Vodafone Überlegungen gegeben haben, wen man da eigentlich als Berater für die neue Kampagne engagiert hat. Das gesamte Vodafone-Desaster lässt sich heute in einem irrwitzigen PR-Statement bei Vodafone begutachten. Ich orakel einfach mal: Die Berater und sogenannten Experten haben Vodafone, Scholz & Friends und die restlichen Adnation-Blogger auf die Diskussion vorbereitet, ob Blogger mit Werbung Geld verdienen dürfen. Nur schade, dass auf diese Diskussion kaum jemand eingestiegen ist. 😉 Die Kritik ging in Richtung kundenfeindlicher Tarife für tägliche Nutzung des Internets und natürlich in Richtung Zensursula. Besonders die letzte Breitseite traf die Beteiligten offensichtlich völlig unvorbereitet. Don Alphonso hat sich hier schon mit dem unsäglichen Aussagen des Herrn Alexander Panczuk beschäftigt. Dieser ist Politischer Referent im Bereich Konzernkommunikation, Politik und Stiftungen von Vodafone in Berlin. In der neu geschaffenen Position ist er Ansprechpartner für Parlament und Regierung zu Verbraucher– und Jugendthemen. Also schlicht und ergreifend Lobbyist. Wenn ich seine Worte lese und mir sein Bild so anschaue, stelle ich ihn mir mit blonder Perücke vor. Ursula von der Leyen hat an diesem Text sicherlich ihre wahre Freude gehabt. Es sind wohl Geschwister im Geiste.

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