Schlagwort ‘Verteidigungsminister‘

GUTTBYE

via Bulo

Mehr zu den Abenteuern des tollkühnen Baron findet man bei Google News, Twitter und natürlich bei uns. E pluribus unum — bereits die einleitenden Worte geben Auskunft zur Güte der Arbeit …

Guttenberg habe planmäßig kopiert, so Lepsius. Die Arbeit sei von Anfang an als Collage geplant: «Das ist kein Versehen». Auch die Entschuldigung des Verteidigungsministers, nicht absichtlich ein Plagiat angefertigt zu haben, kann der Staatsrechtler nicht nachvollziehen: «Wie kann jemand etwas tun, und nicht wissen was er tut.» Bei Guttenberg habe es sich nicht um einen Studenten im zweiten Semester gehandelt. Er habe die Arbeit am Ende eines langjährigen Promotionsverhältnisses abgegeben. Lepsius spricht von «Wirklichkeitsverdrängung».

Professor Oliver Lepsius, Universität Bayreuth (Video/Artikel)

 

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Der Kriegsminister

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Agenda 2013

Nach Host Köhler hat nun auch Karl-Theodor von und zu Guttenberg zugegeben, dass Kriege aus wirtschaftlichen Gründe geführt werden. Das ist zwar keine Neuigkeit, aber es wird interessant sein, zu beobachten, wie die Medien die Politkasper aus Bayern wieder einmal ob seiner Ehrlichkeit hochjubeln werden, während sie Horst Köhler sturmreif geschossen haben, was schließlich zu dessen Rücktritt geführt hat. Kriege um die eigenen Wirtschaftsinteressen durchzusetzen ist nicht nur ein politisches Thema, sondern auch ein mediales. Quo vaditis, liebe Medien?

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Die Heuchelei und das Versagen der Medien am Beispiel Afghanistan

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Wenn man heute die Zeitungen aufschlägt, traut man kaum seinen Augen. Die ZEIT fragt, was in der Kundus-Affäre vertuscht wurde und benutzt das Wort Kriegsverbrecher in einem Artikel über Oberst Klein. Die SZ hat in den letzten Tagen ein ganzes Feuerwerk an Artikeln veröffentlicht. Sie spricht vom Betrug an der Öffentlichkeit, kritisiert Kriegsminister zu Guttenberg  — selbst der sehr geschätzte Heribert Prantl spielt mit. Da muss man schon fragen, wie viel Heuchelei ein Land und eine Demokratie von Seiten der Medien ertragen kann. Deutschland befindet sich im Krieg – seit Jahren und nicht erst seit der Bundestagswahl oder dem Bombardement der Tanklastzüge. Deutsche Soldaten sterben und töten seit Jahren am Hindukusch Taliban und Zivilisten – während die Medien die Mär von der Ausbildung der heimischen Polizei verbreitet haben.

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Angriff ist die beste Verteidigung

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Der neue Verteidigungsminister, Karl-Theodor zu Guttenberg, hat zum ersten Mal das Wort Krieg in den Mund genommen. Ich verstehe jeden der sagt, in Afghanistan ist Krieg, so der  beliebteste deutsche Minister. Sein Vorgänger im Amt, Franz Josef Jung, hat sich selbst nicht nur dadurch der Lächerlichkeit preisgegeben, indem er bis zuletzt von einem Friedenseinsatz sprach — immer wieder wurde der deutschen Öffentlichkeit das Gegenteil präsentiert, tote Soldaten oder Anfang September das Bombardement auf zwei Tanklastzüge. zu Guttenberg stellt sich damit auf die Seite seiner Soldaten, die selbst schon länger von einem Krieg in Afghanistan sprechen. Es wird interessant zu beobachten sein, ob die deutsche Öffentlichkeit diese neue Offenheit begrüßt, oder jetzt noch viel stärker darauf drängt, die Soldaten aus Afghanistan abzuziehen.

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