Schlagwort ‘Vermarktung‘

Post-Privacy-Fetischisten sind keine Piraten

piraten_dystopie

Liebe Piraten,

normalerweise würde ich ja ob der Realsatire, würdet Ihr die Schramm und ihr Gefolge in den Vorstand wählen, laut lachen. Ich glaube, ich hätte dann jeden Tag etwas über die Piraten und den Spackeria-Wahnsinn zu schreiben. Da kann das Leben als Blogger schon verdammt lustig sein. Doch darauf verzichte ich liebend gerne. Der Punkt ist:

Die Piraten sind als Alternative derzeit alternativlos.

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Hallo Google,

Googleheute ist der Tag der Offenen Briefe. Ich muss mich heute aber in einer Angelegenheit an Euch wenden, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Es geht selbstverständlich um die unhaltbare Situation der notleidenden Verlage in Deutschland. Die FAZ bittet Euch seit Monaten, zu reagieren. In einem eindringlichen Appell haben die deutschen Verlage, die allesamt kurz vor dem Ruin stehen, ihre Situation dargestellt. Letzte Woche hat einer der letzten großen Verleger unseres Landes, Herr Hubert Burda, in der FAZ um Hilfe gebeten. Heute hat sich dann der Axel-Springer-Konzern zu Wort gemeldet und noch einmal dargelegt, dass Ihr die Inhalte der Verlage kostenlos zur Eigenvermarktung nutzt. Ich bitte Euch inständig, auch im Namen der FAZ, von Heinrich Burda und des Axel-Springer-Konzerns, endlich zu reagieren! Ihr habt gegenüber der Vierten Gewalt in diesem Land die moralische Pflicht, zu handeln und den Wünschen der notleidenden Verleger Folge zu leisten. Wir müssen in diesem Land gesellschaftlich weiter zusammenrücken und den Schwachen der Gesellschaft helfen. Die FAZ, Heinrich Burda und der Axel-Springer-Konzern haben meine volle Solidarität. Ich fordere Euch auf, entschlossen zu handeln!

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Zwei Nachrichten aus der Blogosphäre, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben

BoomUnsere regelmäßigen Leser haben es vielleicht gemerkt — bis auf die eine oder andere Spitze hat sich hier das Thema Blogosphäre verflüchtigt — sich in den Ernst des Lebens integriert, die Artikel generell, natürlich haben wir auch noch jede Menge Spaß, in Richtung (politische) Qualität verschoben. Und zudem man tritt natürlich auch nicht auf ein auf dem Boden liegendes Geschöpf. Zudem war die Kritik an der Sache niemals den Hass wert, den wir als Menschen empfangen haben — aber gut, Berliner sind halt nicht nur arm im Geldbeutel. Über zwei Meldungen musste ich heute aber dann doch schmunzeln, zumal ich sie im Feedreader fast hintereinander gelesen habe. Da wäre zum einen der Don mit seiner Einlassung über den Stand der Professionalisierung der sogenannten (deutschen) Top-Blogs. Ungewohnt diplomatisch schreibt er: In den letzten zwei Monaten hat sich beim Thema Blogvermarktung nichts verbessert, es ist eher schlechter geworden. Die SPD wartet heute noch auf mich — da werde ich derzeit keinen Kommentar zu verfassen. Aber bald ist ja Grimme — dann hat man innerhalb des Netzwerkes wieder etwas zu feiern. Also kein Grund, den Sand in den Kopf zu stecken. Nachdem ich über den Don kurz geschmunzelt habe, scrollte ich weiter zum Werbeblogger. Dort fragt Gastautor Thomas, ob das Modell Blog gescheitert ist. Natürlich aus Sicht eines Werbers. Wer aber nun das Verhalten der sogenannten deutschen Top-Blogs per se, den Artikel von Don, die Frage von Thomas zusammenbringt, der hat die Antwort auf die Fragen aller Fragen. Warum fristen Blogs in Deutschland ein Nischendasein, werden Blogger ausgelacht, wird man da draußen in Gesprächen mit Nichtbloggern verwundert angeschaut, ohne große Anstrengung von den etablierten Medien der Lächerlichkeit preisgegeben? 1 + 1 = 2. 😉

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