Schlagwort ‘Verlage‘

Paid Content funktioniert

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Foto: F!XMBR

Kai Diekmann hat einmal das «kostenlose Internet» einen «verfluchten Geburtsfehler» genannt. Unzählige Beispiele zeigen mittlerweile, dass diese Aussage und der Kampf der Verleger falsch ist und sie sich auf einem Irrweg befinden. Paid Content funktioniert, allerdings nicht so, wie es sich Verleger und Contentindustrie vorstellen und «uns» aufzwingen wollen. Das Internet revolutioniert die Kommunikation und unsere Demokratie. Noch nie war es einfacher, an Informationen zu kommen und selbst Informationen zu senden. Im neuen Informationszeitalter ist jeder Teilnehmer des Internets nicht nur schlichter Empfänger, sondern auch Sender. Allein dies zu akzeptieren, wird bei Verlagen und Contentindustrie sicherlich noch einige Zeit dauern — es steht zu befürchten, dass sie dies nie verstehen werden und weiter Druck auf die Politik ausüben, damit diese die Kontrolle über das Internet endlich herstellt. Dass dieser Kampf nicht zu gewinnen ist, werden sie irgendwann lernen müssen — bis dahin werden noch viele Zeitungen und Zeitschriften mit der Ausrede «das Internet sei schuld» eingestellt werden. Doch ist es nicht die Schuld des Internets, das Internet bevölkert nicht in erster Linie Raubkopierer, sondern Menschen, also potentielle Kunden. Wenn es Verleger und Contentindustrie nicht endlich schaffen, die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen, werden sie weiter einen langsamen und qualvollen Tod sterben.

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Erstelle Dein eigenes Buch in der Wikipedia

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Foto: F!XMBR

Es gibt etwas neues von der Wikipedia – und diesmal ist es durchaus positiv. Martin Haase machte gestern per Identi.ca darauf aufmerksam, dass man sich aus Artikeln der Wikipedia nun sein eigenes Buch zusammenstellen kann. Das Buch lässt sich per PDF abspeichern oder in gedruckter Version bei PediaPress bestellen. Das ist ja mal eine spannende Sache. Warum ist darauf noch kein Verlag gekommen? Das neue Spielzeug macht wirklich Spaß.

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Kommentar zum Leistungsschutzrecht, den Verlagen und den Medien

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Es wird weiter fröhlich von Verlagen und Managern über das so genannte Leistungsschutzrecht diskutiert und aktiv Lobbyismus in Berlin betrieben. Nachfolgenden Kommentar (Wordle oben) habe ich nebenan bei Thomas hinterlassen. Irgendwo sehe ich kaum noch Licht am Ende des Tunnels, wenn ich Murdoch höre, oder hier in Deutschland Döpfner und wie sie alle heißen. Man hat die Zeichen der Zeit verschlafen und will nun das Internet unter Kontrolle bringen. Da findet man in der Politik natürlich dankbare Abnehmer – allein mir fehlt der Glaube, dass dies funktioniert… ;-)

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Hallo Google,

Googleheute ist der Tag der Offenen Briefe. Ich muss mich heute aber in einer Angelegenheit an Euch wenden, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Es geht selbstverständlich um die unhaltbare Situation der notleidenden Verlage in Deutschland. Die FAZ bittet Euch seit Monaten, zu reagieren. In einem eindringlichen Appell haben die deutschen Verlage, die allesamt kurz vor dem Ruin stehen, ihre Situation dargestellt. Letzte Woche hat einer der letzten großen Verleger unseres Landes, Herr Hubert Burda, in der FAZ um Hilfe gebeten. Heute hat sich dann der Axel-Springer-Konzern zu Wort gemeldet und noch einmal dargelegt, dass Ihr die Inhalte der Verlage kostenlos zur Eigenvermarktung nutzt. Ich bitte Euch inständig, auch im Namen der FAZ, von Heinrich Burda und des Axel-Springer-Konzerns, endlich zu reagieren! Ihr habt gegenüber der Vierten Gewalt in diesem Land die moralische Pflicht, zu handeln und den Wünschen der notleidenden Verleger Folge zu leisten. Wir müssen in diesem Land gesellschaftlich weiter zusammenrücken und den Schwachen der Gesellschaft helfen. Die FAZ, Heinrich Burda und der Axel-Springer-Konzern haben meine volle Solidarität. Ich fordere Euch auf, entschlossen zu handeln!

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