Schlagwort ‘Verantwortung‘

Journalistische Verantwortung

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Bild: F!XMBR

Martin Delius hat selbstverständlich eine politische Torheit begangen, als er den Wachstum der Piratenpartei mit dem der NSDAP verglichen hat. Mir fehlen da immer noch die Worte. Ich stelle mir aber auch die Frage nach der journalistischen Verantwortung. Der Spiegel schreibt in seiner Printausgabe:

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Löschen statt sperren bei derWesten.de (Update 2)

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Foto: F!XMBR

Noch während der Tragödie von Duisburg machte ein Kommentar unter einem älteren Artikel auf derWesten.de die Runde. Thomas Lückerath hatte ihn in einer «zufälligen» Recherche ausgegraben – hier beschreibt er, wie er darauf gestoßen ist und welche Kreise sein Screenshot zog. Nicht nur dieser eine Kommentar, mehrere Befürchtungen, die vor der Loveparade im Netz geäußert wurden, sind mittlerweile zum Teil der Berichterstattung geworden. Vielleicht sollte die Medien, namentlich die WAZ, die BILD und der WDR, einmal in das eigene Archiv schauen. Die taz hat einen wunderbaren Artikel veröffentlicht, dass die Loveparade auch auf Druck der Medien nach Duisburg geholt werden «musste»:

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Ich wähle die Piratenpartei

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Quelle: Jungle World | Klick für größeres Bild

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Piratenpartei — Heulen und Zähneknirschen, jetzt erst recht (Update)

Logo PiratenparteiFiddle.Knows hat sich mit der Kritik an der Piratenpartei und insbesondere den Reaktionen auf diese Kritik eingehend auseinandergesetzt. Jeder Pirat und alle Sympathisanten sollten sofort zu Internetausdruckern werden, und diesen Text über ihr Bett hängen. Und das meine ich durchaus ernst. Der Artikel zeigt unter anderem, dass sich zum Beispiel Felix von Leitner in seiner Replik auf die Kritik eines Vokabulars bemächtigt, dass nicht nur politisch und demokratisch bedenklich erscheint, es ist ein fast schon auffälliger Fanatismus. Fiddle.Knows schreibt: Ich halte weder die Piraten im Allgemeinen noch Fefe im Besonderen für rechts oder gar rechtsextrem, aber in ihrer verächtlichen Haltung gegenüber Kritik und Dissens scheinen sich mir Begriffe wie «Heuler» und «Zähneknirscher» allzugut in die Reihe «Meckerer», «Miesmacher» und «Nörgler» einzufügen, und diese Haltung finde ich abstoßend und beängstigend, ebenso wie die Forderung, die damit einhergeht, kritiklos mitzujubeln. «Pack» ist dann fast noch eine Schublade tiefer. Es gab im Übrigen Zeiten, da sah Fefe das mit der Jungen Freiheit noch anders — aber da ging es ja nicht im die Piratenpartei. 😉

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Wie hart Steuerbord segeln die Piraten?

Logo PiratenparteiNicht nur wenige Piraten scheinen dem rechten Rand und darüber hinaus nicht abgeneigt zu sein. Bodo Thiesen und insbesondere die Reaktionen auf das Interview von Andreas Popp mit der Jungen Freiheit — man achte auf die Kommentare, wer bei Popp kommentiert, dort sind die PI-Spinner noch die harmlosen Kommentatoren, Holocaust-Leugnungen sind auch zu finden — all der tiefbraune Mist. Und was macht der stellvertretende Bundesvorsitzende der Piratenpartei? Steht offensichtlich brav daneben und freut sich wohl, dass man ihn auch einmal wahrnimmt. Freiheit bedeutet in erster Linie Verantwortung. Diese Verantwortung nimmt Andreas Popp nicht wahr. Er ist damit in meinen Augen als stellvertretender Bundesvorsitzender völlig ungeeignet und sollte sofort zurücktreten. Wer wie der Schockwellenreiter der Ansicht ist, das Interview mit der Jungen Freiheit reiche aus, um den Rücktritt zu fordern, dann sind die offen zur Schau gestellten Kommentare auf dem Blog von Andreas Popp das I-Tüpfelchen, das viel über die Ideologie der Piraten aussagt. Doch Andreas Popp findet sich in bester Gesellschaft — heute lacht der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Jens Seipenbusch, den Lesern der Jungen Freiheit entgegen.

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Vodafones Grabreden

Hielten in den letzten Tagen:

Don Alphonso — PRevanchisten und die Erfindung des Mobs
Vodafone50hz — Vodafone: Und immer noch kein Ende
50hz — Vodafone: Mit dem Mut eines Zweijährigen
Ralf — Vodafail: Die Generation Upload frisst ihre Kinder!
Kosmar — Vodafone
Patrick — Was der Vodafone “Corporate Blog” Case wirklich kaputt macht
J — Authentizität bei Testimonials: Generation Upload
Udo — Surfpaket, ungefragt
Bulo — Erste Erfolge der Vodafone-Kampagne: Herr Kruse und die Krise
Don Alphonso — Heul doch, Sascha Lobo!
C.J. — Vodafone verheizt Bloggerin

Im Gegensatz zum Don bin ich übrigens der Meinung, dass der guten Frau Schnutinger übel mitgespielt wurde. Hier findet man den Original-Podcast zum dem Beitrag auf dem Vodafone-Blog. Nun kann man sich ungefähr vorstellen, wie der PR-Artikel zustande gekommen ist. Ich denke schon, dass Frau Schnutinger den Artikel in dieser Form nicht verfasst hat. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass sie, sobald sie dagegen angegangen wäre (öffentlich gegen Vodafone), eine Vertragsstrafe riskiert hätte, kann man nachvollziehen, warum sie nun schweigt. Neben den teils beleidigenden Angriffen auf Twitter, die — mich wirklich sprachlos machend — sogar auf das 5 Monate alte Kind einprügeln. Spätestens in diesem Fall haben die Macher und Protagonisten des Vodafail dann völlig versagt — oder war es vielleicht so gewollt?

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Hallo Google,

Googleheute ist der Tag der Offenen Briefe. Ich muss mich heute aber in einer Angelegenheit an Euch wenden, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Es geht selbstverständlich um die unhaltbare Situation der notleidenden Verlage in Deutschland. Die FAZ bittet Euch seit Monaten, zu reagieren. In einem eindringlichen Appell haben die deutschen Verlage, die allesamt kurz vor dem Ruin stehen, ihre Situation dargestellt. Letzte Woche hat einer der letzten großen Verleger unseres Landes, Herr Hubert Burda, in der FAZ um Hilfe gebeten. Heute hat sich dann der Axel-Springer-Konzern zu Wort gemeldet und noch einmal dargelegt, dass Ihr die Inhalte der Verlage kostenlos zur Eigenvermarktung nutzt. Ich bitte Euch inständig, auch im Namen der FAZ, von Heinrich Burda und des Axel-Springer-Konzerns, endlich zu reagieren! Ihr habt gegenüber der Vierten Gewalt in diesem Land die moralische Pflicht, zu handeln und den Wünschen der notleidenden Verleger Folge zu leisten. Wir müssen in diesem Land gesellschaftlich weiter zusammenrücken und den Schwachen der Gesellschaft helfen. Die FAZ, Heinrich Burda und der Axel-Springer-Konzern haben meine volle Solidarität. Ich fordere Euch auf, entschlossen zu handeln!

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Politiker sollten prozentual nach der Wahlbeteiligung bezahlt werden

Die politische Klasse verliert ihre Legitimation. Unter Berücksichtigung der Nichtwähler haben nur 16% der Wahlberechtigten die Union gewählt, nicht einmal jeder Zehnte hat sein Kreuz bei der SPD gesetzt. Dabei sind die Menschen nicht politikmüde oder gar an der politischen Gestaltung dieses Landes uninteressiert — sie sind einfach nur politikermüde. Die Bürgerinnen und Bürger wenden sich von den Politikern ab, weil diese im Wahlkampf viel versprechen, nach den Wahlen aber entgegen den Versprechen handeln und sich dann noch darüber beschweren, dass sie an ihren Wahlversprechen gemessen werden. Die Menschen in diesem Land haben oftmals nicht mehr das Gefühl, dass ihre Politiker das Volk vertreten, sondern wirtschaftliche Interessen. Unsere Demokratie steckt in einer ernstzunehmenden Krise. Um die Menschen wieder an die Wahlurne zu bekommen, fordert der SPD-Bundestagsabgeordnete Jörn Thießen nun eine Wahlpflicht für die Bürgerinnen und Bürger. Nach dem Willen von Thießen sollen Nichtwähler zukünftig 50,- Euro Strafe bezahlen. Der Vorschlag Thießens geht in die falsche Richtung und packt das Problem am falschen Ende an. Es fördert sogar noch die Wahlmüdigkeit und die Politikerverdrossenheit. Die Lösung des Problems wäre viel einfacher zu lösen: Politiker sollten prozentual nach der Wahlbeteiligung bezahlt werden.

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Die Zensur im Netz

Das Zensursula-Video des Tages. 3sat Kulturzeit hat sich mit dem Thema Internetzensur auseinandergesetzt. Nie war die Welt kleiner, vernetzter. Das Internet verbindet Menschen — über Grenzen, Kontinente und politische Systeme hinweg. Mühelos und sekundenschnell. Das weltweite Web könnte das Medium einer globalen Demokratie sein: ungehinderte Kommunikation. Meinungsfreiheit weltweit — so die soziale Vision. Doch der Traum von der Freiheit im Netz steht am Scheideweg.

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Wird Kameldung mit Kameldung bekämpft?

Nimmt hier eigentlich Irgendwer die SPD nicht ernst? Nach den Ausführungen von Gregor Amann auf abgeordnetenwatch.de gab es ein wenig Hoffnung, die ehemaligen Sozialdemokraten auch einmal zu loben, vielleicht sogar mit ihnen für ein gemeinsames Ziel zu kämpfen. Nach all den Jahren des Wartens. Und auch heute war ich versucht, einen ähnlichen Artikel zu verfassen — und wieder die fast schon hämischen Kommentare über mich ergehen zu lassen. Zensursula ist heute gescheitert, nicht mit dem Aufbau der Infrastruktur für Internetzensur, sondern mit ihrem so genannten Kinderschutzgesetz. Die FAZ schreibt dazu, dass die SPD nach der Anhörung im Bundestag nichts mehr von diesem Machwerk wissen will.

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Die Stasi-Träume der Zensursula

Sie wollte ja schon Kinder als Testkäufer für Alkohol — perfider kann man seine eigene Inkompetenz nicht beweisen, in dem man Kinder zu Spitzeln macht. Auch zum Thema Internetzensur scheint sie sich das Denken in Richtung einer DDR light zu entwickeln. Man hatte zwei Systeme und will nun aus beiden Systemen das jeweils Schlechte einführen. Sie möchte gerne sehen, dass wir Netzindianer Verantwortung und Courage zeigen — liebe Frau von der Leyen, genau das tun wir gerade. Wir werden es nicht zulassen, dass Sie hier mit unseren Grundrechten spielen und nach Ihrem Gutdünken eine Infrastruktur für die Internetzensur aufbauen. Und zu den weiteren Stasi-Träumen zitiere ich nur: Wo man eine Stelle einrichten kann im Browser, die man anklicken kann, dass wenn Spitzelei Zivilcourage gefragt ist, bitte schaut hin. Früher trafen sich vier Leute auf der Straße, einer war mindestens bei der Stasi. Heute treffen sich vier Leute im Internet und sollen das BKA und Zensursula informieren. Es ist der gleiche Weg. (via)

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