Schlagwort ‘VDS‘

D64 erringt ersten Erfolg innerhalb der SPD

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Es war ein gelungener Schachzug, als der Verein D64 kurz vor dem Bundesparteitag der SPD einer erstaunten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Als selbsternannter Think Tank hat dieser offensichtlich nur ein Ziel: Die Datenerhebung und die Klarnamenpflicht. Der Verein sagt über sich selbst, man sei SPD-nah, aber unabhängig. Dass das einzige Ziel, die Datenerhebung und die Klarnamenpflicht im Internet angestrebt wird, ergibt sich aus der Zusammensetzung des Vereins: Bekannte Werber haben sich mit Google-Deutschland-Sprecher Stefan Keuchel, der Facebook-Lobbyistin Eva-Maria Kirschsieper oder dem Targeting-Unternehmer Stephan Noller zusammengetan. Es ist offensichtlich, dass renommierten Datenschützern und anderen bekannten Organisationen wie dem Chaos Computer Club, der Humanistischen Union oder dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ein gesellschaftlicher Gegenentwurf angeboten werden soll.

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Snuggly, der Sicherheitsbär erklärt den Nutzen der Überwachung

Snuggly, der Sicherheitsbär via qbi

Da kann man doch eigentlich nur noch sagen: ja, bitte mehr davon 😉

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Schäuble is my homeboy

Im Moment ist die Diskussion um Google Streetview im vollen Gange. Die einen würden am liebsten a la Christo das gesamte Anwesen verhüllen und selbst die verdutzt Dreinblickenden mit Gewalt von dannen jagen, andere schauen gar die letzte Bastion der Grundrechte in Streetview, die es zu verteidigen gilt.1

Ich möchte gar nicht auf die Irrungen und Wirrungen diverser Journalisten eingehen, die da einerseits vermeinen den «digitalen Einzellern» schmeicheln zu müssen bzw. jenen andere, die es Google heimzahlen möchten ob der «raubkopierten» Schlagzeilen in Form von Google News etc. Selbst die befremdliche Äußerung eines dieser Vertreter der Holzmedien, Mario Sixtus, sind mir da eigentlich schon arg abstrus, um diese denn näher zu beleuchten. Wenn jener Sixtus denn meint, dieses Recht unangepaßt in diese «digitale Welt» übertragen zu können, um damit seine absurde Betrachtungsweise vom «öffentlichen Raum» oder gar den Bürgerrechten zu rechtfertigen, dann erweist er eben jenen Kämpfern für ein Plus an Bürgerrechten mehr als nur einen Bärendienst. Plötzlich paßt auch das arg kritisierte Urheberrecht, plötzlich ist alles in Ordnung. Sinn und Unsinn liegen in der medialen Welt eng beieinander und es vergeht kaum ein Tag, an welchem nicht mindestens ein Vertreter dieser medialen Gefilde sich aufmacht, diese fragile Barriere eindrucksvoll zu durchbrechen.

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  1. Mario Sixtus: «Jeder Angriff auf Foto-Dienste wie Street View ist ein Angriff auf diese Grundrechte.» []

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Aktion «Google ärgern»

… ein neue Aktion von Bulo. Mach mit, ärgere auch du Google 😀

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Bist du für oder gegen Street-View?

… it’s the magical Bulo 😀

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Der Service des Tages: Die Vorratsdatenspeicherung

Über manche Frechheiten kann man nicht einmal mehr lachen. O2 verkauft seinen Kunden die Vorratsdatenspeicherung nun als zusätzlichen Service:

O2 stellt Ihnen mit Ihrer Rechnung aus rechtlichen Gründen einen überarbeiteten Einzelverbindungsnachweis kostenlos zur Verfügung. Dies bietet Ihnen mehr Transparenz bei der Abrechnung Ihrer Nachrichten. So werden SMS / MMS einzeln, mit Datum, Uhrzeit und Zielrufnummer ausgewiesen. Mehr Infos finden Sie unter www.o2online.de/goto/faq

Screenshot, weitere Infos nebenan bei campino2k

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die Vorratsdatenspeicherung

Hallo F!XMBR-Team,
zum Jahreswechsel wird die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung auch für den Bereich Internet verpflichtend. Die Protokollierung der elektronischen Kommunikation aller Bürger ist meiner Auffaussung nach, die das BVerG hoffentlich bald bestätigt, verfassungswidrig, weil sie sehr stark in das Fernmeldegeheimnis eingreift und somit die Privatsphäre jedes Einzelnen einschränkt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie ein Zeichen des Protestes gegen den
zunehmenden Überwachungswahn setzten, indem Sie z.B. das Schäuble-eselsohr in Ihre Seite einbauen oder Anfang Januar eine Trauer-Verhüllung vor Ihre Seite schalten.

Eine Anleitung hierzu sowie detaillierte Informationen zur Vorratsdatenspeicherung finden Sie auf der Webseite des AK Vorrat:

[…]

Einen guten Rutsch und freundliche Grüße

Dies erreichte uns gerade via Mail und auch wenn wir von Herzen dem guten Rutsch und den freundlichen Grüßen ebenso entgegnen, dem aus unserer Sicht billigen Aktionismus werden wir nicht folgen. Die Gründe legten wir schon vor Jahren da, die Aktion von unserer Seite hingegen war immer mit Inhalt gefüllt — ebenso seit beinahe einem Jahrzehnt. Das Medium mag sich verändern, der Inhalt jedoch nicht.

Inhalt und tatsächliche Aktion sind eben Programm, nicht Dinge oberflächlicher Natur. Gerne hingegen verweisen wir immer wieder auf tatsächliche Aktionen, wie z.B. Demos, Hilfen usw., auch ergänzende Inhalte von anderen kommen nie zu kurz.

Addendum:

Auf Wunsch des Senders anonymisiert.

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Bundesschmutz in Berlin

Bundestag verwirft Petition gegen Vorratsdatenspeicherung und ich denke mehr muß man dazu nicht sagen, den Rest findet man dort. Einfach unglaublich wie abgebrüht dieser Laden doch ist und gleichermaßen offen für die Leute mit dem dicken Geld.


Quo vadis? VDS, Profile und die Vorhersagbarkeit.

Ein gutes Beispiel was die Fraktion der Befürworter einer Vorratsdatenspeicherung gewinnt bzw. jene die sich einer Laissez-faire–Haltung hingeben und einen persönlichkeitsverletzenden Nutzen verneinen, zeigt die Studie der Northeastern University in Boston. In dieser wurden ca. 100.000 zufällig bestimmte Probanden anhand ihrer beim Mobilfunk anfallenden Bewegungsdaten analysiert. Heraus kamen dabei keineswegs zufällige Bewegungsmuster, sondern solche regelmäßiger Natur in puncto Zeit und Raum, die auch periodisch einzuordnen waren. Damit lassen sich natürlich Pläne für etwaige Katastrophen erstellen oder die Stadtplanung per se, aber auch vorhersagbare Profile sind möglich und genau dieser Punkt sollte jenen noch zu denken geben, die in einer VDS nichts wirklich schlimmes sehen. Interessant dabei, gefragt wurde anscheinend keiner der unfreiwilligen Probanden 😉

heise

Weitere Infos: CCCB

Bild: Wikipedia

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Datenspuren 2008

An diesem Wochenende, 7. und 8. Juni 2008, findet im Kulturzentrum Scheune in Dresden die diesjährige Datenspuren statt. Der CCC Dresden ruft nun schon zum fünften Mal zu dieser Veranstaltung zusammen. Diese Veranstaltung bietet ein Forum für emanzipierte Nutzer moderner Kommunikationstechnologie mit dem Fokus auf Datenschutz. Es geht um gesellschaftliche und technische Aspekte, um Hintergründe, Spaß, Entwicklungen, Fehlentwicklungen, Nachdenken, Forderungen, Diskussionen und bewußten Umgang mit Technik. Mit von der Partie sind auch: Frank Rosengart vom CCC e.V., Sven Lüders von der Humanistischen Union e.V., Ricardo Cristof Remmert-Fontes vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung sowie Prof. Dr. Andreas Pfitzmann.

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macht meinen Tag

Kurz vor der Entscheidung des deutschen Bundestags über die umstrittene Vorratsdatenspeicherung hat der Deutsche Journalisten-Verband [DJV] vor katastrophalen Folgen für die Pressefreiheit gewarnt.

futurezone.orf

Die Presse-Freiheit untergrabt ihr doch unlängst selbst, indem ihr immer mehr der Quote anheim fallt und Objektivität heuchelt anstatt tacheles zu reden. Heuchler .…

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