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Es irritiert mich immer wieder, wenn Journalisten, die jünger sind als ich, Unsinn über die sogenannte Netzcommunity schreiben, wahlweise auch Twitter-Generation genannt oder schlicht Onliner. Heute sind das in der FAS Melanie Amann und Hendrik Ankenbrand, beide Jahrgang 1978 und somit 5 Jahre jünger wie der Autor dieser Zeilen. Ihr Artikel Aufstand der Generation Internet zu den weltweiten ACTA-Demonstrationen wird derzeit stark auf Twitter verlinkt, weil er sicherlich wahre Dinge enthält, aber eben auch unsäglichen Unsinn. Amann und Ankenbrand schreiben: Er [Anm.: Kevin Culina, eine Person, die mir bis gerade kein Begriff war] repräsentiert die Netzgemeinde, die jeden hasst, der online nicht teilen will: Neben den Filmstudios sind das Professoren, die ihre staatlich alimentierte Forschung ungern gratis veröffentlichen, oder Verlage, die sich wehren, wenn ihre Artikel ungefragt in der Blogosphäre verstreut werden.
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Gestern wurde der Phoenix-Zuschauer Zeuge eines beeindruckenden Schauspiels. Der Vorsitzende der
Lautet im Klartext die Tauschbörse per se, beispielsweise Bittorrent, wird grundsätzlich stigmatisiert und der profane Nutzer legaler Inhalte pauschal kriminalisiert? Das kann doch wohl gar nicht sein? Wenn ich also eine Linux-Distro herunterlade und die Demokratiefeinde der Wirtschaft möchten da an die Daten heran wird mal stante pede der Rechtsstaat außer Kraft gesetzt? Welches Indiz? Ist die Flasche Bier im heimischen Kühlschrank ein Indiz für den Suff am Steuer? Ist der Besitz eines Brotmessers ein Indiz für eine Gewalttat? Wie lange wird es noch möglich sein derartige Dinge wie diese hier überhaupt noch zu schreiben? In der heutigen Zeit braucht es Richter mit fachlicher Kompetenz und jährliche Schulungen inkl. Kontrollen.
Stelle Dir vor, Du bist Drummer und warst unter anderem in einer kleinen unbekannten Band dabei. Nennen wir diese Band AC/DC. Dein Name ist Chris Slade. Diese Band hat einen Vertrag bei Sony BMG, weil diese die Band am besten vertritt. Sony BMG ist ein tolles Unternehmen, welches sich voll und ganz für seine Künstler einsetzt — ein besonders Augenmerk wird auf die Copyright-Verweigerer gelegt. Nieder mit dem Pack — das ist gerade in heutiger Zeit von 



