Schlagwort ‘Überwachung‘

Wer gegen die Überwachung der Bevölkerung argumentiert, muss die Religion überwinden

Wir kämpfen heute an vielen Fronten gegen die Vorratsdatenspeicherung und gegen die totalitären Überwachungspläne der deutschen und internationalen Politik. Wir kritisieren Facebook und Google+, ernten bei einem Großteil der Bevölkerung aber nur ein Kopfschütteln, wir haben nichts zu verbergen ist ein weit verbreiteter Satz.

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Interview mit der Konkret zu #0zapftis

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«_0zapftis» lautet die mittlerweile bekannteste Codezeile jener Software, die seit ihrer Entschlüsselung durch den Chaos Computer Club die deutsche Innenpolitik in Erklärungsnöte bringt. Denn mit dem sogenannten Staatstrojaner lassen sich nicht nur Internettelefonate mitschneiden, sondern verfassungswidrigerweise alles, was der Nutzer so an seinem Rechner macht (und sogar eigene Dateien platzieren). KONKRET sprach mit Christian Sickendieck, Mitbegründer des netzpolitischen Blogs F!XMBR, über Computerwanzen und George Orwell.

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Begehrlichkeiten

 

Anno 2006 schrieb ich «wir haben etwas zu Verbergen», eine Replik auf diverse ausufernde Forderungen der Politik seit Mitte der 90er Jahre. Viel geschah dazwischen, u.a. 9/11, aber der ausschlaggebende Moment für die Begehrlichkeiten der Politik war weder 9/11 noch eine neue politische Agenda, sondern schlicht und ergreifend die Verfügbarkeit diverser Technologien.

Nennen wir die Zeit vor dem «Start» des Internets als «Massenphänomen» profan das «analoge Zeitalter» — es ist schlicht eine Hausnummer und adäquat für eine gedachte Zäsur, die dem Aufzeigen diverser Merkmale dient. Die Zeit danach, also ca. 1995, ist folglich das «digitale Zeitalter». In dieser sogenannten analogen Zeit war es mit erheblichem Aufwand verbunden Daten auszuspähen und auch die Menschen in jener Zeit nutzten nicht die zahlreichen Kommunikationswege der heutigen Zeit. Heute hingegen, im digitalen Zeitalter, sehen wir uns einem stetigen Datenstrom gegenüber gestellt. Überall, zu jeder Zeit fließen Daten, digital aufbereitet, meist im «Klartext», d.h. für nahezu jeden mit ein wenig Knowhow abgreifbar. Was in irgendeiner Form online geschieht ist somit auch irgendwo gespeichert, diese Daten sind angreifbar, aber auch schlicht abgreifbar und eben diese Möglichkeiten weckten enorme Begehrlichkeiten in der Politik. Hinzu kommen GPS-Daten, die ungefähre Positionierung via WLan, wenn GPS keine Option ist, etc. pp.

Seit frühesten Zeit gab es in der Politik die Machtmenschen, die «Beschützer», aber auch die Bürokraten — ein unheiliges Triumvirat. Jene, die nach Macht streben, straucheln oftmals, die Bürokraten hingegen sind die pflichterfüllten Steigbügelhalter, aber die «Beschützer», dass sind jene, die an ihre Sache glauben und wer glaubt, der ist gefährlich. Zusammen ist diese Dreifaltigkeit nahezu unschlagbar, denn in der Öffentlichkeit kommen oftmals nur die Beschützer zu Wort, die Machtmenschen ziehen die Fäden im Hintergrund und der Bürokrat ist das Bindeglied zwischen diesen beiden Gruppen.

Selbst wenn, wie in den letzten Jahren wiederholt festzustellen, der Beschützer verbal «Amok läuft», Nonsense in Reinkultur postuliert, usw., so hat dieser Wahnsinn doch Methode. Fortwährend wiederholt man gewisse Schlüsselwörter, die beim gemeinen Volk eine bestimmte Reaktion triggert, dazu gesellt sich Neusprech, welches die Politik zum moving target geraten läßt, nie wirklich greifbar, immer nebulös.

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27C3: INDECT — an EU-Surveillance Project

The acronym stands for Intelligent Information System Supporting Observation, Searching and Detection for Security of Citizens in Urban Environment. A total of 17 partners in nine member states are developing an infrastructure for linking existing surveillance technologies to form one mighty instrument for controlling the people. They are laying the foundation of a European police state, since INDECT’s results serve to increase the effectiveness of police operation on the national and European level. INDECT is funded under the European Commission’s Seventh Framework Programme (FP7), the security-related research of which provides € 1.4 billion Euro for more than 60 partly interlaced projects.

Sylvia Johnigk, 27C3

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frohlocket … Streetview lief just vom Stapel

Wir brauchen ein Vermummungsverbot im Internet.

Axel E. Fischer, CDU, Homeboy der Entpixler-Gemeinde

Man kann es mit Streetview Wahnsinn umschreiben oder schlicht sagen: «Streetview-Entpixler würden Axel E. Fischer wählen!» :-)

oder …

Diese «nützlichen Idioten», die Google kostenlos zuarbeiten, können oder wollen nicht kapieren, dass durch die «Verdatenbankung» Panoramafreiheit zum Persönlichkeitsrechtproblem wird.

… just bei Rebellen ohne Markt in den Kommentaren vernommen.

Bild: Wikimedia Commons

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Snuggly, der Sicherheitsbär erklärt den Nutzen der Überwachung

Snuggly, der Sicherheitsbär via qbi

Da kann man doch eigentlich nur noch sagen: ja, bitte mehr davon ;-)

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I’m not a number, I’m a free man.

Vor einiger Zeit vermochte es Google, seitens Streetview, einen schon länger schwelenden «Konflikt» in das Rampenlicht zu rücken und somit eine Art von Diskurs loszustoßen. Ein Konflikt zwischen «digitaler» und «analoger» Welt, reduziert man denn alles auf eine materielle Ebene. Dies möchte ich hier jedoch nicht tun und auch werde ich nicht explizit mit dem Finger auf die jeweiligen Antagonisten zeigen.

If there is such a phenomenon as absolute evil, it consists in treating another human being as a thing.

Was diese Leute forcieren, ist eine «Digitalisierung» der Welt wie wir sie kennen. Diese Praxis kann der Erbauung dienen, dem Komfort, aber auch der Überwachung, der Stigmatisierung, der Verleumdung usw. Andererseits sind Technologien, abseits aus der Angst geborener Kassandra-Rufe, wertfrei zu betrachten, ebenso wie die transportierten Daten. Einmal entfesselt, herausgerissen aus ihrem angestammten «Habitat», können diese aber ihr Potential entfalten — je nach Gusto, positiver, als auch negativer Natur.

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das neueste Google-Gerücht

… wie immer vom Meister persönlich: Bulo :D

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Bundesregierung kooperiert mit Google!

via dem unvergleichlichen Bulo :-)

«Etwas ist faul im Staate Dänemark» und es ist erschreckend, wie wenig Fantasie Nerds besitzen und sogleich alle Hemmungen fallen lassen für ein neues Spielzeug. Dabei gilt doch schon seit langer Zeit: «timeo Danaos et dona ferentes».

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Alltag Überwachung

Alltag Überwachung.
Zwischen Terror, Sicherheit und digitaler Kontrolle.

Eine Dokumentation von Roman Mischel und Fiete Stegers (2006). Via Retweet auf Twitter auf den Film aufmerksam geworden, der auf der aktuellen CHIP-DVD ebenso zu haben ist. Nehmt Euch die Zeit…

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Offener Brief an Ilse Aigner

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Sehr geehrte Frau Aigner,

mit großer Verärgerung muss ich immer wieder feststellen, dass die deutsche Bundesregierung, deren Mitglied Sie immerhin als Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sind, ungeachtet aller Bedenken und Proteste von Bürgern und Verbraucherschützern die Bürgerrechte in unserem Land weiter abbaut. Zuletzt waren die so genannten Netzsperren und die Vorratsdatenspeicherung auf der politischen Agenda. Im Fall der Vorratsdatenspeicherung  — und nicht nur in diesem Fall — musste das Bundesverfassungsgericht uns Bürgerinnen und Bürger vor der Bundesregierung und dem deutschen Staat schützen.

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