Schlagwort ‘Twitter‘

Die Zukunft des Internets: Geschlossene Ökosysteme

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Foto: F!XMBR

Die Zukunft des Internets sieht nicht gerade rosig aus. Während wir politisch die Freiheit des Netzes verteidigen (Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung, Leistungsschutzrecht u.a.), entstehen um uns herum einzelne Ökosysteme der sogenannten Big Player, die die Freiheit des Netzes ad absurdum führen.

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Warum app.net gescheitert ist

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Als vor einigen Monaten der Twitter-Konkurrent app.net startete, jubelte der elitäre Internet-Zirkel. app.net war kostenpflichtig, der gemeine Pöbel sollte der Zugang verwehrt werden. In einer Zeit, in der Twitter immer mehr die Nutzer verärgert, die Pforten schließt, war die Freude groß, die Alternative wurde bejubelt.

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Der verlorene Kontext des Christian Jakubetz

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Die Rechtspostille Junge Freiheit feiert ihren Präsidenten (via)

Christian Jakubetz ist stolz. Sehr stolz. Verkündet zumindest der Tagesspiegel. Als einer der ersten, wie der Tagesspiegel zu berichten weiß, hat er kritisiert, wie im Netz, falsch: von vielen Menschen auf die Ernennung Joachim Gaucks mit einem Erich-Honecker-Gedächtnis-Ergebnis durch die Parteiendemokratie reagiert wurde.

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Politische Naivität

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Bild: Bembel

Ich gebe zu, dass ich mich in den letzten Tagen sehr geärgert habe. Zum einen über den Artikel Patrick Breitenbachs und den Julia Seeligers. Patricks Artikel hatte ich schon als politisch naiv abgehakt, zu Julias Artikel fiel mir nicht viel mehr ein als Honeymoon-Geschreibsel. Das mag unfair klingen, ich möchte aber versuchen, es zu begründen.

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Die Beleidigungen der Doro Bär

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Foto: F!XMBR

Im Internet ist es immer wieder schön zu beobachten, wenn Menschen, besonders, wenn sie bekannter sind, ihre Hose runterlassen. Doro Bär gehört zu dieser Sorte Menschen:

Ich twitterte:

Was vom Tage übrig blieb:@peteraltmaier und @DoroBaer haben Ansgar Haveling nicht widersprochen. Haveling spricht für die Union. #merken

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Tweetdeck am Ende

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Die Twitter-Welt diskutiert derzeit den Relaunch der Twitter-Homepage und der zugehörigen Clients. Dabei geht eine Sache aber unter: Der wohl weltweit am meisten genutzte Client, Tweetdeck, der vor kurzer Zeit von Twitter übernommen wurde, ist zu Grabe getragen worden.

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Twitter und Facebook schalten RSS ab

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Foto: kk+ | CC-Lizenz

Via Cem wurde ich gerade auf einen Artikel bei Stay N Alive aufmerksam. Leise und weitestgehend unbemerkt haben Twitter und Facebook den RSS-Feed abgeschaltet. Während bei Facebook kein Feed mehr möglich ist, ist es bei Twitter (undokumentiert) noch möglich. Cem fragt, ob sich die beiden Großen von der Share Economy verabschieden, durch die sie selbst groß geworden sind. Gegenfrage: Ist es nicht ein zwingend notwendiger Schritt? Während Facebook profitabel läuft, das natürlich auch nur durch die Besuche auf der Webseite und der Werbeklicks, ist Twitter immer noch auf der Suche nach einem Geschäftsmodell. Um es mal polemisch auszudrücken: F!XMBR läuft wirtschaftlicher als Twitter.

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CLI Magic: TTYtter — Twittern aus der Konsole

 

Weiter geht es mit CLI Magic, heute TTYtter. TTYtter ist ein Perl-Script, welches über die Twitter-API1 die Verbindung zu diesem Dienst herstellt. TTYtter bietet alles, was man auch von Twitter gewöhnt ist und einiges mehr: Geolocation, SSL–Verbindungen, Autosplit für mehr als 140 Zeichen, eigene Erweiterungen, Einbindung in Scripte/Cron–Jobs, usw.

Die Konfiguration ist recht simpel: nach der Installation ruft man das Programm auf und folgt den Anweisungen, um mittels OAUTH einen Schlüssel zu generieren.

/reply a5 message
/rt a5

 

Die Bedienung per se ist ebenso einfach: um einen Tweet abzusetzen gibt man diesen ein und schließt mit Return ab. Im obigen Beispiel sieht man, wie man antwortet bzw. einen Tweet wiederholt. A5 bezeichnet dabei den gewählten Tweet auf den man antworten bzw. welchen man wiederholen möchte.

#https
ssl=1 

#colour
ansi=1

#more than 140 characters
autosplit=word

#colour my tweets
colourprompt=red

 

Eine mögliche Konfiguration von ~/.ttytterrc könnte derart ausschauen: Verbindung via SSL, etwas Farbe in der Konsole, automatische Teilung von überlangen Nachrichten und Hervorhebung der eigenen Tweets. Natürlich bietet TTYtter noch weitaus mehr Möglichkeiten, z.B. auch das Filtern nach Begriffen usw. Aber zu grundlegenden Nutzung ist nicht einmal meine spartanische Konfiguration notwendig.

Ich lese in letzter Zeit häufig das Gezetere von Leuten, welche erbost sind über das neue Webinterface von Twitter und dem alten, recht spartanischen Interface hinterhertrauern. Warum man die Trauer um das Leichtgewicht aber beispielsweise mittels einer Adobe AIR Applikation zu kompensieren sucht, dies entzieht sich jedoch jedweder Logik.2 TTYtter to the rescue ;-)

  1. auch der Kontakt mit identi.ca ist möglich []
  2. außer natürlich auf entsprechend benachteiligten Plattformen []

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Erschreckend

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Screenshot: spiegel.de

Okay, auf Twitter geht es manchmal auch deftiger zu. ;-)

Ich habe da trotzdem mal eine Frage: Wie kann so etwas passieren, wie die neuen «Kolumnen» auf SPIEGEL Online? Es gibt so viele gute Blogger in Deutschland, gut die Hälfte schreibt für die FAZ ;-) — aber da hätte man viel mehr raus machen können. Der SPIEGEL mit all seinen Ressourcen, mit der breiten Schulter im Hintergrund, wenn die «Kollegen» wollten, könnten sie. Aber wie schon so oft angemerkt, nicht nur an dieser Stelle, die Boulevardisierung vom SPIEGEL schreitet unaufhaltbar voran — auch wenn es vielleicht Geld bringt. Ein großer Name wurde vom letzten und von den aktuellen Chefredakteuren zu Grabe getragen. Naja, ich muss es nicht verstehen…

Mit Dank an Jens für den Screenshot… :)

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Nothing to hide


Bild: Echelon, Wikimedia Commons

Mehrere Medien, wie Heise, berichten davon, dass die US-Regierung von Twitter die Herausgabe von personenbezogenen Daten verlangt. Konkret geht es um mehrere Wikileaks-Unterstützer, sowie Personen, die  Wikileaks nahe stehen sollen. «Im Einzelnen geht es um User-Namen und Nicknames sowie andere – eventuell nur vorübergehend genutzte – Identitäten, sämtliche Telefonnummern, E-Mail– und Post-Adressen, Aufzeichnungen über Zeitpunkt und Länge jedes Zugriffs, Zahlungsmodalitäten inklusive Kreditkarten-Details und Bankkonten und Angaben zu Datentransfers, darunter das Datenvolumen sowie die benutzte IP-Adresse.» Darunter befindet sich auch Birgitta Jónsdóttir, Abgeordnete des isländischen Parlaments. Diese verteidigt sich auf fatale Art und Weise: «I have nothing to hide».

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Bruce Schneier: die Zukunft der Privatsphäre

Bruce Schneier spricht über die Zukunft der Privatsphäre. Via Open Rights Group

Ein Jahr später, wir veröffentlichten dieses Video letztes Jahr zur gleichen Zeit auf F!XMBR, ist Post-Privacy en vogue, sprich eine Art «Biedermeier» der digitalen Elite. Anstatt zu kämpfen, gibt man klein bei, postuliert allerlei abstruse Theorien, allen voran jener Michael Seemann (aka mspr0) mit seinem ganz persönlichen Kontrollverlust, nicht zu vergessen Zeitgenossen wie Jens Best oder auch Jeff Jarvis. Ich möchte gar nicht das Augenmerk auf jene richten, dazu ist die Zeit zu schade und deren Beiträge mehr oder weniger substanzlos. Vielmehr haben diese Vertreter der «erweiterten Öffentlichkeit» exemplarischen Charakter, interessanter hingegen ist obiger Vortrag Bruce Schneiers, der das Gut Privatsphäre thematisiert und den fundamentalen Anspruch des Einzelnen auf dieses Gut verdeutlicht, ebenso wie die sich zusehends manifestierende Bedrohung diesem gegenüber.

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