Die sogenannte Studie der sogenannten Wissenschaftler der TU Chemnitz ist vom Server der Universität verschwunden — Pressemeldung, Studie im PDF-Format inklusive. Wie kommt das bloß? Naja, lassen wir die naheliegenden geschichtlichen Vergleiche heute mal sein. Jetzt sollte die TU Chemnitz aber noch überlegen, ob es tragbar ist, solche sogenannten Wissenschaftlern aus öffentlichen Mitteln zu bezahlen. Der Schaden ist allerdings angerichtet — und gesellschaftlich nicht wieder gut zu machen. Auf den NachDenkSeiten wird dokumentiert, wie die sogenannte Studie demnächst eingesetzt wird werden kann (PDF — 48 KB):
Ziel der Studie, so scheint es, ist es nicht, Argumente zu liefern, den Hartz-IV-Regelsatz zu kürzen, zu grotesk scheint die Vorstellung, dies wirklich durchzuführen. Hintergrund dürfte es vielmehr sein, den Sozialgerichten in Zukunft „wissenschaftliche“ Schützenhilfe zu leisten bei der Ablehnung von Verfahren, bei denen es um die Höhe von Sozialleistungen geht. Diese Vermutung findet man in der Einführung der Studie bestätigt.
Das alles soll Zufall sein? Es wird vorsichtig darüber diskutiert, ob die Regelsätze angehoben werden. Die Studie wird veröffentlicht. Die Betroffenen dürfen in der Folge dankbar sein, wenn die Regelsätze nun nicht runtergesetzt werden. (via Christian)
Hartz, TU Chemnitz, Wissenschaftler