Schlagwort ‘Treiber‘

FreeBSD 8 und beschleunigtes 3D für ATI-Karten

ATI und FOSS Betriebssysteme waren bisher immer eine Sache für sich, während zumindest Linux mit einem mäßigen Blob verköstigt wurde, machte man sich in puncto FreeBSD erst gar keine Mühe. Gott-sei-Dank, denn wirklich prickelnd ist der ATI-Blob unter Linux auch nicht. Die Zeiten haben sich jedoch geändert, beschleunigte 3D Grafik ist inzwischen ebenso mit freien Treibern möglich. Was man dazu benötigt? Nun ein Fedora 12 und die experimentellen Mesa-Bibliotheken oder auch ein Slackware mit aktuellem .32er Kernel1, sowie Mesa 7.6.1. Bei FreeBSD 82, um das es sich hier letztendlich dreht, benötigt man schlicht einen Patch für die Ports, welcher die Mesa-Bibliotheken auf die aktuelle Version 7.6.1 anhebt.

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  1. siehe den Thread auf Linuxquestions []
  2. ob DRM für einige Karten wohl stable []

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kauft man Hardware gerät man immer wieder ins Schwärmen

Ich denke mein Sermon bezüglich heutiger Hardware und Hardware vor 10+ Jahren bzw. Consumer Hardware Vs Business Hardware fand auf dieser Publikation schon desöfteren Raum und Redundanz macht sich allmählich breit, dennoch … meine neueste Errungenschaft bietet sich geradezu diesbezüglich an.

Im Prinzip ist dieser Canon IP4600, wie alle Vertreter dieser Preisklasse, mehr oder weniger tauglich drucktechnisch in recht guter Qualität zu Werke zu gehen. Ein rechter Leisetreter ist er und erledigt dennoch zügig die ihm angetragenen Aufgaben, von dieser Seite aus gibts also keine Beschwerden. Ärgerlicher wiegt der Umstand der fehlenden Kompatiblität oder besser ausgedrückt die Orientierung gen Redmond. Treiber? Treiber erwartet kein Mensch — auch wenn welche für Linux existieren und diese nur ein Bruchteil der tatsächlichen Fähigkeiten dieses Geräts ausnutzen. Aber wer nutzt schon Linux und installiert sich zugleich noch derartige eingeschränkte Blobs? Mit der Zeit wird wohl Gutenprint etwas passendens aufweisen können — aber gut Ding will Weile haben. Im Moment taugt der Gutenprint Treiber für mehr oder weniger zufällige Erfolgserlebnisse, inkl. lustigem Farbenraten etc.

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Creative Labs: freie Treiber für Linux

Creative Labs mag man nicht wirklich, die Treiber und die Hardware waren immer irgendwo jenseits von tatsächlicher Qualität angesiedelt im Vergleich zu anderen Herstellern. Aber man hatte Glück und konnte die Konkurrenz beiseite pfegen, manchmal auch mit langatmigen Klagen — sprich der Gewinner wurde im Nachhinein bankrott aufgekauft. Wie dem auch sei, heutzutage gibt es Karten für Profis und welche für Spieler die jede Summe hinlegen, sofern man diesen das Produkt nur passend bewirbt.

Die X-Fi ist so ein Produkt, viel gerühmt und ein Trauerspiel in puncto Treibern und zum Teil auch der Hardware — … Vista etc. pp. Zu guter letzt veröffentlichte man einen Linux-Treiber: 64 Bit, natürlich binär und dazu noch für einen alten Compiler- kurzum a pain in the ass. Nun aber gibts einen Treiber — nach laaaaanger Zeit — unter der GPL. Besser spät als nie oder wie und die Community wird sich schon alles schnappen wo GPL draufpappt? … SB8, SB16, AWE64, diverse Live/Audigy-Inkarnationen bis hin zur 4er und Tschüß, bei mir wirds so oder so keine Karte mehr aus dem Hause Creative Labs geben. Aber anderen verkauft man auch so etwas … na ja who cares =)

phoronix

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Broadcom WLAN Blobs nun auch für Linux

Windows-User leben ohnehin tagtäglich mit den zahllosen Fallstricken der Blobs, schließlich ist die Basis selbst das Mutterschiff für derlei gewirkte antiquierte Engstirnigkeit. Innerhalb freier Betriebssysteme hingegen genießen Blobs keinen sonderlich guten Ruf, denn dort weiß man in der Regel um die Tücken im Umgang mit diesen — man begibt sich recht schnell in eine Abhängigkeit. Nun gut, selbst binäre Treiber sind immer noch besser als Klimmzüge mittels ndiswrapper und als Interimslösung sicherlich zu gebrauchen. Hoffen wir darauf das diese Treiber eventuell einigen Entwicklern ein paar Rückschlüsse mehr auf die Funktionsweise liefern, so das irgendwann freie Treiber mittels reverse engineering entstehen. Bis dahin muß man sich mit den Blobs begnügen für diese Hardware: BCM4311-, BCM4312-, BCM4321, BCM4322 in 32 und 64 Bit.

Broadcom 802.11 Linux STA driver

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Atheros HAL unter einer freien Lizenz

Bei vielen WLan-Treibern gibt es zwar die Steuersoftware als Opensource, den Hardware Abstraction Layer — kurz HAL — in der Regel jedoch nur in binärer Form. Darin findet sich die Essenz zur Ansteuerung der Hardware. Zwar gelingt es teils diese in freier Form nachzubilden1, jedoch inkl. einer Menge trial & error. Atheros nun ging den Weg konsequent weiter, vor kurzem startete man die Opensource-Initiative indem man Linux-Developer einstellte, just stellte man nun auch HAL unter eine freie Lizenz (ISCL).

via phoronix

Quellcode
Ankündigung

  1. siehe OpenBSDs OpenHAL []

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WLan: Atheros geht Opensource

Lange schon konnten Linux und FreeBSD Nutzer auf Atheros Karten zurückgreifen, die einen mittels Madwifi, die anderen mittels des integrierten Treibers ath. Beiden gemein jedoch war der Blob, der diese Treiber dann noch nicht so richtig Opensource geraten ließ. Nun Linux konnte sich mit Hilfe der OpenBSD-Leute schon vor kurzem von dieser Bürde befreien, bei FreeBSD wird es wohl noch eine Weile andauern.

Ebenfalls noch nicht so lange her ist die Ankündigung seitens Atheros Linux mehr zu unterstützen, eine Anstellung einiger Linux-Entwickler folgte und nun bietet man auch einen Treiber feil und gar unter der ISC-Lizenz. Dies bedeutet im Klartext, auch BSD kann diesen Treiber nutzen und dies ist umso wichtiger, da dieser für die neuen Chipsätze gemäß IEEE 802.11n gedacht ist. Darüber hinaus besitzt FreeBSD schon 802.11n Support, nur die Treiber fehlen bisher noch. Zumindest in diesem Bereich scheint sich also etwas zu bewegen, vielleicht lenken andere Firmen ob dieses Vorstoßes ein.

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Linux Entwickler für freie Treiber

Das die Treiber-Spielchen der Hersteller ob der Qualität nicht nur einen Sargnagel zu Windows darstellen, sondern ebenso ein unheilschwangeres Momentum in Opensource Gefilden erlangen, dürfte kein neuer Gedanke sein. Das wiederum Hersteller, wie z.B. nVidia, darüber auch den Absatz ihrer Hardware steuern, ist natürlich ein ebenso bekannter Umstand, wie auch die Problematik Fehler im System zu fixen, wenn die Anbindung quasi an eine Art Blackbox erfolgt. Andere Beispiele negativer Natur sind Legion und müssen für den aufmerksamen Nutzer freier Systeme wohl nicht näher erläutert werden und selbst viele Windows-Nutzer sind sich dieser Problematik und dessen einhergehenden Kolateralschadens durchaus bewußt.

Das nun ein Menge Linux-Entwickler einen offenen Brief aufsetzten, um zu dieser vorherrschenden Problematik Stellung zu beziehen ist also nur als lobenswert zu betrachten. Zwar sollte man keinen Zwang daraus ableiten, ein nicht-freier Treiber ist manchmal immer noch besser als gar keine Unterstützung, aber derartig leichtfertig wie heute damit umgesprungen wird sollte es nun auch nicht sein. Verwunderlich das in dieser illustren Runde Torvals fehlt, schließlich handelt es sich mehr um eine dringende Bitte gen Industrie, denn dogmatischer GPL-Doktrin. Auch verwundert es, das in Anbetracht der Masse an Linux-Entwicklern sich nur derart wenige dazu bekennen. Befleißigt man sich da vielleicht schon eines arg massiven Pragmatismus oder ist vielmehr das Credo wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing vorherrschend? Man wird sehen, auf jedenfall ist es eine gute Aktion, die in einer ähnlichen Weise auch schon desöfteren von den OpenBSD-Mannen (no Blob) vollzogen wurde.

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USB4BSD — «neuer» USB Treiber für FreeBSD

Wen USB gelegentlich unter FreeBSD in die Verzweiflung treibt, kann passieren, für den gibts USB4BSD. Dieser Treiber wurde 2004 geforkt und weiterentwickelt, arbeitet auch nicht unter GIANT Lock. Meine Razor Eraser Maus z.B. weigerte sich mit anderen USB-Geräten im Betrieb zu funktionieren, d.h. ein zugestecktes/abgezogenes USB Gerät sorgte für eine Kernel Panic etc. Gut bei anderen lief es einwandfrei, das Problem liegt da wohl in der Kombi Maus (mit Tastatur-Emu), Bios von Asus und dem Treiber. Jedenfalls klappts nach dem Einspielen dieses Treibers (ich nutze die SVN Version) einwandfrei. Nebenbei existiert dieser Treiber auch für NetBSD.

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