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Die Schufa, ein neues Gesetz und die Schließung von Geschäftsstellen

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Foto: schufa.de | SCHUFA Holding AG

Nicht Google und auch nicht der Staat ist die größte Datenkrake unseres Landes. Es ist ohne Zweifel die Schufa. Bei der Schufa wird der gläserne Mensch Realität. Ein neues Bankkonto ohne Schufa-Auskunft? Heutzutage unmöglich. Ein Kredit mit negativem Schufa-Eintrag? Ebenso. Das Beispiel Schufa zeigt, dass unser (finanzielles) Leben bereits in einer Zentraldatei gespeichert ist – ohne dass die Menschen auf die Straße gehen und gegen diesen Wahnsinn protestieren. Die Schufa weiß, wo wir wohnen, in welcher Stadt wir bereits gelebt haben, welche Kredite wir in unserem Leben in Anspruch genommen haben, wer unser Telekommunikationsdienstleister ist. Unsere Suchanfragen bei Google und unsere lebenslang geltende Steuer-Identifikationsnummer sind Peanuts gegenüber den Daten, die die Schufa über uns gespeichert hat. Wäre das nicht schon schlimm genug, bewertet die Schufa uns Verbraucher zudem auf einer Skala zwischen 1 und 1000 – dem so genannten Scoring.

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Der Zustand unserer Demokratie am Beispiel Wikileaks

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Wikileaks – immer häufiger stolpern nicht nur Netizens über das Projekt, welches sich auf der Fahne geschrieben hat, geheime Veröffentlichungen und Analysen der Allgemeinheit zugänglich zu machen. In den letzten Monaten hat Wikileaks immer häufiger den Weg in die etablierten Medien gefunden. Auf der einen Seite ist das natürlich sehr erfreulich, auf der anderen Seite jedoch sagt der Erfolg Wikileaks verdammt viel über den Zustand unserer Demokratie aus. Eigentlich sollten bei uns alle Alarmglocken schrillen.

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