Schlagwort ‘Thomas Knüwer‘

Interview: Bloggen ist unendlich

abandon_factory
Foto: savone | CC-Lizenz

Die Jungle World hat mir während der Geschichte rund um den Kontrollverlust des Herrn Seemann bei der FAZ und zum Bloggen allgemein ein paar Fragen gestellt. Ich habe da mal geantwortet. «Ich glaube, mit dem Fall bei der FAZ stehen wir vor einer Zäsur. Michael Seemann, Mario Sixtus, Thomas Knüwer und andere haben das Bloggen in Deutschland endgültig in Verruf gebracht. Wer sich so unprofessionell verhält wie Seemann, wer wie Sixtus völlig hanebüchen von einer »Bücherverbrennung« spricht, wer wie Knüwer die FAZ-Redaktion beleidigt, kann nicht mehr ernst genommen werden. Wir sprechen hier immerhin von Bloggern, die zu den etabliertesten und auch medial bekanntesten gehören.» Nothing more to say: «Auf Blogs kann man lachen und weinen, sich freuen und ärgern, sich informieren und desinformiert werden. Bloggen ist unendlich, es ist subjektiv, es ist politisch, es ist privat, es ist öffentlich, es bedeutet, anderen zu helfen und Hilfe zu bekommen. Bloggen kann man nicht beschreiben. Bloggen kann man nicht in Worte fassen. Bloggen muss man selbst, um es zu verstehen.»

Interview — Bloggen ist unendlich

Artikel der Jungle World — Kontrollverlust im Blogger-Dorf

F!XMBR — Die FAZ konnte gar nicht anders
F!XMBR — Quo vadis, Blogger?

, , , , , , , , , , , ,

Vorzeigejournalist Thomas Knüwer vom Handelsblatt

Eigentlich sollte dies ein Artikel darüber werden, dass ich es liebe, wenn den ganzen selbsternannten Web 2.0–Helden ab und zu der Spiegel vorgehalten wird und sie auf Normalmaß zurechtgestutzt werden. Der Don hat das gerade wieder hervorragend mit dem Berliner Blogkartell getan. Dort lohnt es sich auch insbesondere die Kommentare zu lesen. Als zweiten Fall wollte ich den Journalisten, nicht Blogger, Thomas Knüwer aufgreifen, der wohl fast schon monatlich ein Elaborat veröffentlicht, was denn Journalismus ist und wie er in Zukunft sein wird. Oftmals stelle ich mir den netten Herrn Knüwer dann vor, wie er wie Tom Cruise vor der Kamera steht und ähnlich seine Web 2.0-Ansichten verbreitet wie der gute Tom Scientology lobpreist. Ich denke, den Enthusiasmus von Tom Cruise (um nicht zu sagen religiösen Wahn) kann man sehr gut mit dem mancher Web 2.0-Jünger vergleichen. Doch Pustekuchen. Journalist und Kollege Sönke Iwersen veröffentlichte auf der Webseite des Handelsblatts einen Kommentar — ein Replik auf eines der Elaborate von Thomas Knüwer, der den Journalisten dieses Landes mal wieder die Welt erklärt. Dieser Kommentar, der weitaus mehr wert ist, als der ursprüngliche Artikel, ist nun verschwunden.

Weiterlesen: »Vorzeigejournalist Thomas Knüwer vom Handelsblatt«

, , , ,

RSS-Feed abonnieren