Schlagwort ‘Stigmatisierung‘

Satire: Ein neuer Stern am neoliberalen Polit-Firmament?

… ein neuerlicher Strip vom großartigen Bulo, Clap-Club

Westerwelles schräges Zahlenspiel
Gehen wir unter wie einst das späte Rom? Westerwelle und die Dekadenz
Wie sich alle mit Hartz IV verrechnen
Demagogendämmerung
Westerwelles kleine Welt
Hallo, Guido …
Spätrömische Dekadenz und berlinrepublikanischer Bildungsmangel
Arbeitslosigkeit macht krank…

Update:

Westerwelle legt noch einmal nach

Wenn er für seine Äußerungen kritisiert werde, sei dies eine «ziemlich sozialistische Entwicklung in dieser Republik».

Nein ein asozialer Habitus und die Ignoranz gegenüber eines gemachten Fehlers sind alles andere als eine sozialistische Entwicklung, dies alles ist Indiz für Klientelpolitik in Reinkultur, als auch massive Lernresistenz.

Mit seinem frontalen Angriff auf Hartz-IV-Bezieher gefährde der FDP-Chef den sozialen Frieden in Deutschland, sagte Gabriel der „Frankfurter Rundschau“. Damit wolle Westerwelle nur von den eigentlichen Sozialbetrügern ablenken: „Das sind jene, die die Finanzskandale bei den großen Banken und auf dem Investmentsektor verursacht haben. Und jene, die ihr Geld illegal in die Schweiz schaffen.“ „Das sind die wirklichen Sozialbetrüger und die Klientel von Herrn Westerwelle“, sagte Gabriel weiter.

FAZ

, , , , , , , , , , , , , , ,

ein Lesebefehl besonderer Natur: Massendemokratische Wurmfortsätze

Thema ist mal wieder das Internet und der damit verbundene Untergang der westlichen Zivilisation. Natürlich, denn ganz offensichtlich blickt da keiner durch, daher läßt es sich umso schöner mutmaßen, verdächtigen und beschuldigen. Aber fangen wir doch einmal genüßlich von vorn an.

So beginnt Andrea Diener ihren äußerst lesenswerten Artikel bezüglich der neuerlich entflammten Hatz gen Internetvolk. Kurzum, für jene Nerds ohne einen Hauch von Intellektualität 😉 , FUD in den Medien und Frau Diener rückt diesem Umstand zu Leibe: Massendemokratische Wurmfortsätze. Passend dazu auch dies hier oder jenes dort. Die Quintessenz: fear, uncertainty and doubt. Gerade der Intellektuelle sollte dieser Problematik leichtens begegnen können …

, , , , , , , , , , , , , , , ,

die Menschen hinter den Kinderspielen

Oder ein Besuch bei id Software im November 1993, kurz bevor eines dieser heute alltäglichen Spiele mehr oder weniger ein Genre initiierte. Wir legten damals bei einem bekannten Deutschen Technologieriesen eine ganze Etage mit eben diesem Spiel lahm, viele derjenigen gehen heute noch diesem Hobby nach, sind inzwischen auch Familienväter etc. pp. oder einfach nur nette Menschen. Diese Menschen konnten und können allesamt zwischen Realität und Fiktion unterscheiden, im Gegensatz zu unserer heutigen Politprominenz die in der Realität fortwährend mehr und mehr Dämonen schaut. Drum auch kein Video zu letzteren, schließlich wollen wir unsere treuen Leser auch morgen wieder begrüßen dürfen 😉

Und da wir gerade bei dieser Thematik sind, ich werde mich nun vice versa auch keiner grenzdebilen Stigmatisierung irgendwelcher Sportschützen hingeben. Nur weils gerade mal so schön anhand einiger einzelnen Personen passen würde — dieses grottige Niveau überlasse ich anderen. Zudem müßte ich dann auch jene abwatschen, die in unserer Mitte wandeln und einem Beruf mit gezielt herabgesetzter Hemmschwelle nachgehen. Man sieht wohin eine derartige infantile Logik führt, man verkennt mehr und mehr die eigentliche Problematik, die da u.a. in tiefliegenden gesellschaftlichen Problemen fußt.

via The Artful Gamer

, , , , , , , ,

quo vadis Deutschland?

Entscheidend ist, dass viele Anbieter sich darüber klar werden, dass dahinter eine grundsätzliche Frage steht: Ob sie weiterhin uneingeschränkt die Vergewaltigung von Kindern zeigen lassen. Oder ob sie gemeinsam mit uns die Ächtung dieser Vergewaltigung vorantreiben wollen.

Ursula von der Leyen

Die Frau Ministerin im Gespräch, entweder dafür oder dagegen. Bei letzterem aber auch zünftig dämonisiert und an den Pranger gestellt. Das eine derartige Idiomatik wieder salonfähig ist in Deutschen Landen sollte Angst bereiten — doch das Gegenteil ist der Fall, man gibt sich stattdessen einer massiven Lethargie hin, welche schon biedermeiersche Züge aufweist. Ob moralischer Druck mittels perfider Todschlagargumente oder geschickt gezündeter Nebelkerzen: Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.

, , , , , , , , , ,

Medienkompetenz

Das Problem sei, dass das Internet ein nur bedingt regulierbarer Raum sei, in dem problematische Inhalte sichtbar würden, «die wir ohne das Internet nicht zu Gesicht bekommen hätten».

heise

Ich bezweifle zwar das dieses dortige erwähnte richtige Leben überhaupt noch Bestandteil vieler sogenannter Experten ist, aber wie dem auch sei, Medienkompetenz ist sicherlich das A und O. Diese hört jedoch nicht im Internet auf, sondern sollte insbesondere auch bei den etablierten Medien wirken und ebenso bei mancherlei Experten, welcher just auf den Medienzug aufsprang ohne diesen wirklich in seiner Gänze zu erfassen.

Die echte journalistische Berichterstattung wird an Qualität gemessen. Und dieser theoretischen Aussage folge ich nur allzu gerne, aber alleine die Realität, dieses richtige Leben, straft diese oftmals leichtfertig formulierte Tatsache Lügen. Vielmehr schauen wir das Diktat der Quote, welches nicht nur Gladbeck als makaberen Höhepunkt journalistischen Wirkens sah, nein viel zu oft sahen wir uns derlei Grenzwertigkeiten gegenüber. Grenzwertigkeiten, die die Ausnahmen mehr und mehr zur Regel verkommen ließen.

Es müssten Möglichkeiten geschaffen werden, Falschmeldungen oder Betrügereien zu erkennen, wie dies im Falle der Ankündigung des Amokläufers von Winnenden wahrscheinlich zu spät geschah. Da zum Beispiel regierte die Sensationslüsternheit des Journalismus, die Profis sprangen mangels vorhanderer Selbstbeherrschung auf den Zug auf, ließen jegliche Quellenkritik außer acht, et voila.

Letztendlich muß man also Medienkompetenz als mündiges Auftreten gegenüber diesen selbsternannten Meinungsmonopolisten definieren und gewappnet mit allerlei Mitteln zur Informationfindung gilt es im Mediendschungel Oberwasser zu bewahren. Die Welt besteht aus Informationen, was davon tauglich ist basiert auf vorhandenem Wissen und Erfahrung im Umgang mit diesen Daten. Erfahrungen die man nicht mittels Regulierungen oder gar handfester Zensur kompensieren kann.

Das, das gibt erst dem Menschen seine ganze Jugend, dass er Fesseln zerreißt.1

  1. Friedrich Hölderlin []

, , , , , ,

RSS-Feed abonnieren