Die Humanistische Union hat eine Musterklage gegen die Steueridentifikationsnummer beim Finanzgericht Köln eingereicht (Az. 2 K 2822/08). Dazu erklärt Dr. Fredrik Roggan, stellvertretender Vorsitzender der Bürgerrechtsorganisation: «Seit dem Versand der ersten Schreiben mit der neuen Steuernummer haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei uns nach den Möglichkeiten des Widerspruchs und der Klage gegen die Steuer-ID erkundigt. Die Rückmeldungen zeigen uns, dass viele Menschen nicht mit der Einführung eines Personenkennzeichens einverstanden sind und sich dagegen wehren wollen.» Ein wirksamer Rechtsschutz gegen die Steuernummer sei jedoch nicht einfach: Gegen die Bescheide des Bundeszentralamts für Steuern gebe es kein wirksames außergerichtliches Widerspruchsverfahren. Diejenigen, die sich gegen die Speicherung und Verwendung der Steuer-ID als lebenslanges Personenkennzeichen wehren wollen, müssten ein langwieriges Verfahren in Kauf nehmen, das möglicherweise erst vor dem Bundesverfassungsgericht entschieden wird.[…]
–Auszug aus der Mitgliedermail vom 25.08, auch hier einsehbar.
Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, was sie tun sollen, wenn das Schreiben des Bundeszentralamts für Steuern mit der neuen Steuer-ID in ihrem Briefkasten gelandet ist. Weitere Infos diesbezüglich hier und auch Hilfe zur Selbsthilfe dort.

Nun hat es auch mich — wie jeden von uns bereits oder bald — erwischt. Da komme ich gerade nach Hause, freue mich aufs Wochenende, öffne meinen Briefkasten — und was finde ich vor? Nein, keinen Heiratsantrag von Pamela Anderson, sondern meine ewig geltende Steueridentifikationsnummer. Got you, ruft der Staat mir zu — und er wird mich jetzt nie wieder loslassen. Der 



