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Springer stellt das Medienarchiv68 online

medienarchiv68
Screenshot: Medienarchiv68 | BERLINER MORGENPOST vom 14.04.68, Seite 8,9

Selbstverständlich will sich der Axel-Springer-Verlag ein stückweit mit dem Medienarchiv68 reinwaschen. So schreibt Springer-Chef Mathias Döpfner: Mein persönliches, vorläufiges Fazit: Wenn man genauer hinschaut, ergibt sich ein  differenziertes Bild. Die These, das Haus Axel Springer  sei eine zentral gelenkte Meinungsmaschine gewesen, welche  die Studentenbewegung verhindern wollte, bestätigt sich jedenfalls nicht. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Auch wenn neben den bekannte Springer-Postillen der Berliner Tagesspiegel und der damals SPD-nahe Telegraf in das Archiv aufgenommen wurden, fehlt selbstverständlich bei der Übermacht Springers trotzdem der Ausgleich, der Blick auf die Studenten, Artikel linker Publikationen. Das Medienarchiv68 ist nur eine Sicht der Dinge – und inwieweit hier nachträglich zensiert wurde, lässt sich kaum nachvollziehen.

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Ich PIN Lanu

PINLeider kann ich nicht mit solchen Fotos dienen. Ich habe heute wirklich alles probiert. Aber irgendwie war Irgendwo der Wurm drin. Wer ihn findet, möge ihn bitte bei Lanu abgeben. Wer dies aber nicht glauben möchte, der lese folgende Zeilen: Ich bin ja verdammt kreativ, manchmal jedenfalls. Und so hatte ich heute die großartige Idee, den Lanu-PIN an Hamburgs Sehenswürdigkeiten zu fotografieren. Ich dachte eigentlich, das wäre eine ganz hervorragende Idee.

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Ulrich Clauß und seine panische Angst vor dem Internet

ASV

Wie sehr in der Springer-Presse Untergangsstimmung herrscht, bzgl. des Internets und der Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, zeigt uns heute Ulrich Clauß in seinem Leitartikel Das Internet als Kampagnenmaschine und Desinformationsquelle. Dass dabei ein Springer-Erzeugnis wie die WELT von Kampagne und Desinformation spricht, ist dabei nur ein kleiner Treppenwitz. Gerade erst wurde mit breiter Unterstützung der rechtsreaktionären WELT und anderen Springer-Blättern eine unvergleichliche Hetzkampagne gegen Rot-Rot-Grün in Hessen erfolgreich zu Ende geführt. Doch schauen wir uns mal den Artikel des Herrn Ulrich Clauß genauer an. Gleich zu Beginn wird klar, wohin die Reise geht. Das hab ich aus dem Internet — diesen Satz hört man in unserer heutigen Medien– und Informationsgesellschaft immer öfter. Ulrich Clauß nimmt diese Worte als Aufhänger dafür, dass diese Informationen völlig aus der Luft gegriffen sein können. Dem Leser wird hier gleich mit auf den Weg gegeben: Das Internet verbreitet Desinformation. Man kann die panische Angst des Herr Ulrich Clauß förmlich durch die Internetleitung spüren.

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Datenleck im Axel-Springer-Verlag

Nach der Deutschen Telekom und der Call-Center-Branche sind einem «Spiegel»-Bericht zufolge nun auch Datenschutz-Probleme beim Medienkonzern Axel Springer aufgetreten.

futurezone.orf

Die haben ein Leck, ich dachte derlei Dinge gehören dort zum guten Ton und man selbst profitiert tagtäglich davon 😀 Sorry, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen. Per simpler Online-Abfrage ließen sich die Daten der Anzeigenkunden eines Tocherunternehmens eine Weile abrufen. Über Google-Cache waren diese Infos teils noch länger erhältlich. Wir bedauern den Vorfall außerordentlich. Eine Phrase die zukünftig wohl häufiger bei Geschäftsbriefen zu sehen sein wird :-)

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Liebe SPD — nur damit ich das richtig verstehe

CDUIhr mimt die unermüdlichen Kämpfer für den Mindestlohn. Dabei werft Ihr der Kanzlerin schon mal Springerlobbyismus vor — um kurze Zeit später im großen BamS-Interview den BILD-Redakteuren aus der Hand zu fressen. Ihr steht für einen Überwachungsstaat, wie kaum eine andere Partei. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 habt ihr unser ehemaliges freies Land in einen Überwachungsstaat umgewandelt. Die Vorratsdatenspeicherung mit über 30.000 Klagen von besorgten Bürgern vor dem Bundesverfassungsgericht ist dabei nur eine kleine Randnotiz — die SPD-Innenpolitiker arbeiten weiter mit Hochdruck daran, den Begriff Freiheit vergessen zu machen. Auch steht Ihr unermüdlich zum Atom-Ausstieg — daran wird nicht gerüttelt, so ist aus Euren Reihen zu vernehmen.

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Die Traumwelt des Mathias Döpfner

Nein, diesmal kein profanes BILD-Bashing — irgendwann wird sich auch ein Mathias Döpfner für das größte mediale Krebsgeschwür unserer Zeit rechtfertigen müssen. Natürlich für die Methoden, mit denen Menschen vernichtet wurden — wie versucht wurde, so manches Mal, die Politik zu erpressen, wie man einzelne Politiker offenbar gekauft hat und so vieles andere ebenso. Nun war die Einleitung doch länger als gedacht, kommen wir nun zum eigentlichen Thema. Der Vorstandschef von Springer hat dem SPIEGEL ein Interview gegeben — es zeigt, in was für einer Traumwelt Mathias Döpfner lebt, wie sehr er, geht es um eigene Interessen, heute eine andere Position vertritt, wie gestern. Ich halte Mathias Döpfner mit seiner Medienmacht und mit dem Wirken seiner Blätter für einen sehr gefährlichen Mann.

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Mindestlohn — Um vom eigenen Versagen abzulenken, geht die Springer-Propaganda nun richtig los

Springer MindestlohnMitte diesen Jahres hat der Springer-Konzern den Briefzusteller Pin AG übernommen. Über eine halbe Milliarde Euro hat der Konzern angeblich auf Bestreben von Springer-Chef Döpfner locker gemacht — eine der größten Investitionen in der Springer-Geschichte. Schon im Vorfeld der Diskussionen rund um den Postmindestlohn hat der angebliche Anwalt des kleinen Mannes, der Springer-Konzern, Politik gemacht. Neben einer großen Anzeigenkampagne, die den Mindestlohn verunglimpfen sollte, gab es zudem eine Demonstration der eigenen Mitarbeiter, die mit diesem bisher gezahlten Hungerlohn leben mussten — sie Demonstrierten gegen [sic!] den Mindestlohn. Ob sie vom Anwalt des kleinen Mannes, von ihrem Arbeitgeber, dem Springer-Konzern dazu genötigt wurden, kann ich nicht sagen. Ich kann aber auf eine Reportage von Report Mainz hinweisen, die im Umfeld der Demonstration recherchiert haben. Interessant dabei auch die sogenannte Gewerkschaft, die sich angeblich in diesem Umfeld gegründet hat. Wenn DGB-Chef Sommer schon davon spricht, dass diese eine Karikatur wäre und mit Gewerkschaft nichts zu tun hätte, dann sollte auch dem letzten Leser klar sein, mit welchen Methoden hier vorgegangen wird.

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Axel-Springer ist enttäuscht …

Springer geht lieber nach China als nach Frankreich. Warum? Nun der Grund ist einfach, so einfach das man die Aussage schon gar nicht mehr glauben möchte …

Zudem sorge das französische Persönlichkeitsrecht für Unsicherheit. Es räume Prominenten zahlreiche Klagemöglichkeiten gegen unliebsame Berichtserstattung ein.

Also keine Boulevard-Zeitung, stattdessen mithelfen bei der Demokratiesicherung in der Volksrepublik? Wie auch immer Gott-sei-dank haben wir hierzulande bei direktem Vergleich kaum Persönlichkeitsrechte, sonst wären BILD und Co wohl schon längst Geschichte :)

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