Schlagwort ‘Spreeblick‘

Spreeblick soll das Internet löschen

Okay, zumindest nicht ganz. Soweit ich das verstanden habe, ist den Machern von Spreeblick eine Liste mit Artikel auf fremden Webseiten vorgelegt worden, mit der Aufforderung diese Artikel zu löschen. Johnny und seine Mannen sollen also Artikel beim lawblog, den Ruhrbaronen, netzpolitik.org und anderen Webseiten löschen. Ich bin ja selten um Worte verlegen, aber die Forderung erscheint dermaßen absurd, dass mir dazu nichts einfällt. Im Mai geht es für Spreeblick übrigens vor Gericht gegen Primecall, Spreeblick sucht nun Zeugen:

Wir suchen daher weitere Zeugen, denn unser damaliger Interview-Partner allein genügt vor Gericht nicht, da Primacall lt. eigener Aussage Zeugen vorweisen kann, die lt. Primacall beweisen wollen, dass die im Interview getätigten Aussagen falsch seien.

Wer also helfen kann oder Jemanden kennt, der sollte sich bei Johnny melden. Über Primecall weiß im Übrigen auch merkur online etwas zu berichten. Ich werde dann jetzt mal auch eine Liste mit Webseiten, die mir nicht gefallen, an Johnny schicken, wo er doch gerade dabei ist. Vielleicht reicht ja auch ein Stoppschild? Genug Sarkasmus, es geht für Johnny & Co. mittlerweile um mehrere Tausend Euro. Wer also helfen kann, sollte sich sofort melden. :)

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ein Manifest, ein Manifest

Zugegeben ich schreibe mich so manches mal ein wenig in Rage, so ein klein wenig zumindest. Gestern beispielsweise war so ein Tag, wenn die selbsterklärte Crème de la Crème der Netcitizens, aka Werber und Journalisten, sich wieder einmal aufmacht für alle die Stimme zu ergreifen, die eben nicht bei drei unterm Tisch sind.

Gestern las ich es noch: vor 10 Jahren, ja da wäre solch ein Manifest der Hit per se gewesen. Heute aber? Heute aber zuckt man mit den Schultern, es ist inzwischen usus sich mit derlei Dingen zu profilieren, der Sturm im Wasserglas wird jedoch nur ob der Initiatoren angeregt, von denen einige schon in diesem Mikrokosmos Bloggosphäre den einen oder anderen Fauxpas landeten. Erwähnenswert wären da Vodafail, Adical und auch ein wenig Glanz und Gloria seitens des online Tagesspiegels.

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Die Karikatur eines Bürgerrechtlers

VodafoneDie Generation Zensur hat sich heute in Form von Adnation– und Spreeblickgründer Johnny H. zu Wort gemeldet. Vielleicht hätte er sich einfach ein die Vodafone-Omerta halten sollen. Ich schrieb es bereits vor 4 Tagen: Im Familienministerium und bei den angeschlossenen Lobbyistengruppen dürften die Sektkorken knallen. Johnny schreibt, dass Vodafone nur Banner auf Spreeblick gebucht hat, er wird auch nicht müde zu erwähnen, dass er selbstverständlich weiterhin gegen die Netzsperren, wie er die geplante Internetzensur verniedlichend nennt, protestiert. So zum Beispiel im Arbeitskreis Zensur. Warum heißt der AK Zensur eigentlich AK Zensur und nicht AK Netzsperren? Das aber nur am Rande. Die Jungs und Mädels sind zu wichtig und machen einen zu guten Job um von der Generation Zensur vereinnahmt und der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Nichtsdestotrotz würde mich trotzdem eine klare Distanzierung des AK Zensur von Vodafone und dem werbenden Johnny H. freuen. Schließlich benutzt letzterer den Arbeitskreis aktuell als Feigenblatt. Johnny und die restlichen Adnation-Teilnehmer nehmen Geld von einem Unternehmen, welches nicht ein Zensurprovider ist — Vodafone ist *der* Zensurprovider, der Vorreiter zur Umsetzung der Internetzensur in der Bundesrepublik Deutschland.

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Spreeblick unter die Spammer gegangen?

Hier hatte ich bereits über das Phänomen des Referer-Spams philosophiert. In den Logs findet sich jede Menge interessantes Material, vom profanen Viagra über die Poker-Seiten bis hin zu den Versicherungen dieser Welt. Seit ich hier aber meine Meinung über re:publica geschrieben habe, taucht dort auch immer wieder eine Seite auf — spreeblick.com. Das ist ja mal sehr interessant — zumal wir dort auf der Homepage nicht verlinkt sind.

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