Schlagwort ‘Spiele‘

Mid 80s — Late 90s: I Want My Childhood Back

Hach, das weckt Erinnerungen :-)

… und hier ist der zweite Teil 😀

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BMW Pace — Pursuit Across Europe

Autorennen als Flashgame? Meist endet das heute in C64-Grafiken ohne aber den alten Charme zu versprühen. BMW Pace — Pursuit Across Europe ist anders — es macht einfach Spaß und ist richtig fein gezeichnet. Es bietet eine Single– und Multiplayer-Modus, 15 Rennstrecken, wobei die erste Rennstrecke frei verfügbar ist, für die weiteren Spielspaß ist eine Registrierung notwendig. Have phun… 😀

BMW Pace — Pursuit Across Europe

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Happy Computer & PowerPlay — They are still alive

PowerPlayKennt sie noch jemand, die Happy Computer oder die PowerPlay? Wer in heutigen Zeiten ein wenig Nostalgie erleben möchte, ist entweder auf Funde auf dem eigenen Speicher angewiesen, überteuert auf eBay oder bei Kultboy.com oder Kultpower.de. Ein Geheimtipp war auch immer das Blog von Heinrich Lenhardt, Lenhardt lästert, einem der dienstältesten Computerspielejournalisten Deutschlands, der Redakteur bei der Happy Computer war und später bei der PowerPlay Chefredakteur. Aus dem Geheimtipp wird für Fans nun eine Pflichtlektüre, gibt es doch nun den Spieleveteranen-Podcast. Heinrich Heini Lenhardt, Boris Doc Bobo Schneider, Anatol Locker und Jörg Langer sprechen, flachsen über aktuelle Themen wie das iPhone, sie blättern durch alte PowerPlays — hach, damals, ja da war alles besser. 😀

Wir zeichnen über Skype auf, da Heinrich in Kanada sitzt. Leider schwankt die Skype-Qualität von ‚erträglich‘ bis ‚lausig‘, dazu kommt noch, dass Anatols Stimme nicht in den Skype-Audiostream enthalten ist und als eigene Spur aufgezeichnet wird. Eine individuelle Aufzeichnung für jeden Teilnehmer wäre natürlich möglich, würde aber den Privatveranstaltungs-Rahmen des Podcasts mächtig sprengen. Falls uns jemand ein Conferencing-System zur Verfügung stellen kann, bei dem hinten noch ein MP3-File abfällt, bitten wir um Kontaktaufnahme.

Mal wieder ein neuer, aber absolut genialer Podcast. Mögen nach den ersten drei Folgen noch viele folgen. :) Aber bis alle alten PowerPlays oder Happy Computer durchgeblättert wurden, vergehen noch einige Tage. 😀

Aus meiner Sprechstunde
Veteranen-Podcast 2
Aller guten Podcasts sind 3 (unten)

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Zitat des Tages

Die Tragödien von Erfurt, Emsdetten und Winnenden betrachtet er als gefährliche Serie, die Trittbrettfahrer, schlimmstenfalls sogar Nachahmungstäter auf den Plan rufe. Er warnt aber vor übereilten gesetzgeberischen Reaktionen. Denn für die Tat selbst hätten die Fachleute bisher kaum eine Erklärung. „Wir wissen nicht wirklich, warum ein Siebzehnjähriger so etwas tut.“

FAZ, Rudolf Egg (Direktor der Kriminologischen Zentralstelle von Bund und Ländern)

Wie wir es hier schon desöfteren bemerkten: Kompetenz existiert, nur eben findet man diese selten bis gar nicht in Politik und Medien.

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billiger Wahlkampf im Jahr der Wahlen

Angesichts der Ereignisse und des schrecklichen Amoklaufs in Winnenden und Wendlingen, bei dem 15 Menschen getötet wurden, können wir eine solche Veranstaltung derzeit in unserer Stadt nicht akzeptieren.

heise: Stuttgart untersagt Computerspiele-Wettbewerb

Wenn man denn schon Unfähigkeit in Reinkultur wirkt und dem prof. Stand derer angehört, welche diese Disziplin zur Kür erhoben, warum nicht gleich Nägel mit Köpfen machen und die Absurdität auf die Spitze treiben? Indem man für eine gewisse Zeit alle Schützenvereine schließt, alle Auslandseinsätze unserer Truppen storniert, das Deutsche Netz gewaltfrei macht etc. pp.? Wäre doch eine Idee, der Monat der Gewaltlosigkeit — Deutschland setzt zum ersten Mal gegenteilige Akzente in der Geschichte. Und einmal mehr werden die Augen vor den tatsächlichen Problemen der heutigen Gesellschaft und insbesondere ihrer Jugend verschlossen. Einmal mehr macht man sich schuldig …

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Verbote, Zensur, Stigmatisierungen, Dämonisierungen

Es ist ein Anfang und ein Zeichen, wie man Verantwortung dafür übernehmen kann, die Tragödie von Winnenden möglichst unwiederholbar zu machen.

FAZ

Die Artikel diesbezüglich sind Legion, der Tenor ebenso laut wie eintönig: Killerspiele allerorten, verbieten, dingfest machen. Taten verhindern indem man Menschen, ganz dem Gusto diverser Psychologen, in Schubladen steckt, diese mit einem kräftigen Rumms zuschiebt und für immer verschließt. Ebenso ist dieses wissenschaftliche Schubladendenken mit welcher man der Vielfalt des menschlichen Geists gegenübertritt weitaus öfters ursächlich für Fehlentscheidungen diverser Experten die letztendlich gar noch zu Tragödien führten und führen.

Es ist auch der Computer, der die Generationen voneinander entfremdet.

Nicht der Computer entfremdet Menschen, nein der Mensch entfremdet sich vom Menschen. Und wenn ich heute dieser einfachen, ultimativen Lösung erliege eine Sache zu dämonisieren, um die vielfältigen Problematiken der heutigen Gesellschaft zu bekämpfen, so mache ich mich ebenso schuldig. Oder wie Joseph Weizenbaum treffend bemerkte: Der meiste Schaden, den der Computer potenziell zur Folge haben könnte, hängt weniger davon ab, was der Computer tatsächlich kann oder nicht kann, als vielmehr von den Eigenschaften, die das Publikum dem Computer zuschreibt.

Der erste Schritt wäre also getan sich mit dem Menschen per se zu beschäftigen, die Universalmedizin existiert nicht — vermeidbar sind menschliche Ausfälle nie, da der menschliche Geist nicht in die Schublade eines Therapeuten paßt

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das ging recht schnell

Amokläufer spielte kurz vor der Tat Killerspiele, diese Erkenntnisse lieferten nun die Ermittler, sofern man dem Spiegel glauben schenken kann, denn dort entnahm die FR diese Nachricht. Nun gut die Eltern streiten eine Behandlung ihres Sohnes ab, die Ermittler oder besser gesagt jene die mit der Außenwelt kommunizieren und den politischen Filter durchliefen verstricken sich desöfteren in Widersprüchlichkeiten. Möglich ist auch das die Medien schneller Infos postulieren als diese denn überhaupt in den Redaktionen eintreffen. Keine Ahnung seit 9/11 und Gladbeck ist so ziemlich alles möglich in dieser Republik — seitens des Staats und dessen teils willfähriger Steigbügelhalter medialer Gefilde.

Ich bleibe dabei: hier kosten einige die Tragödie aus, um Quote zu machen und andere versuchen in Zeiten großer Verunsicherung Wahlkampf zu betreiben.

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Fragmente

Bewußt vermeide ich ein gewisses Vokabular, welches nur allzu deutlich auf die vor kurzem abgelaufene Tragödie in Deutschen Gefilden hinweist und geifernde Voyeure en masse wie die Fliegen anziehen würde. Auch werde ich gewiß nicht Partei ergreifen. Tatsache ist jedoch, Gewaltorgien visuell oder gar interaktiv umgesetzt sind potentiell eher als Auslöser für reale Gewalt zu sehen als beispielsweise Werke der Literatur — letztendlich jedoch handelt es sich um Fragmente die derartiges bei einem äußerst kleinen Kreis vorbelasteter Individuen vermögen, jedoch bei der großen Masse generell versagen.

Weiterlesen: »Fragmente«

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