Schlagwort ‘Spiegel‘

Hallo SPIEGEL Online

Es ist wie immer befremdlich, manchmal lustig, meist aber nur peinlich wenn Ihr über Blogs schreibt — allein Euer Teaser ist schon sehr nett:

Online-Werbung boomt. Doch Blogger bekommen von den Werbemillionen bisher kaum etwas ab. Das soll sich jetzt ändern — verspricht die Firma «Adical». Und bezieht dafür prompt Prügel von Bloggern.

Wenn im Artikel dann nicht ein Kritiker zu Wort kommt (und nein, das muss nicht F!XMBR sein, es gab genügend andere), dann ist es schlicht und einfach ganz schlechter Journalismus — aber man erwartet von Euch ja mittlerweile nichts anderes. Dabei gibt es durchaus sehr interessante Diskussionen, auch wenn man gegensätzlicher Meinung ist, sei es hier, beim Massenpublikum oder direkt bei adical. Aber was red ich hier großartig rum, SPIEGEL Online und Journalismus sind mittlerweile Dinge, die sich zu 90% gegenseitig ausschließen.1

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  1. Und über die Aussagen von Sascha schaue ich nachher zu Hause noch mal ;-) []

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Gabor Steingart — Bitte melde Dich

1992 ging eine der tränenreichsten Sendungen des deutschen Fernsehens auf Sendung — Bitte melde Dich. 6 Jahre lang brachte Moderator Jörg Wontorra vermisste Personen und Familie / Freunde wieder zuammen. Wenn auch wegen schlechter Quoten abgesetzt, erlebt Bitte melde Dich nun eine Renaissance hier auf F!XMBR. Über Gabor Steingart hatte ich schon das eine oder andere Mal geschrieben — der journalistische Niedergang des SPIEGELS ist meiner Meinung nach eng mit dem Namen Gabor Steingart verbunden. Nun aber lese ich bei Dr. Dean Erstaunliches: Dem Gabor ist weg, wo ist er nur hin?

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Konjunkturwahnsinn

Es geht voran — juchuuuu. Ganz im Stile der New Econmy-Zeiten lobt der SPIEGEL heute: Wirtschaftswunder 2.0. Na super, Vollbeschäftigung, Freizeit und genug Geld für alle. Wirklich? Albrecht Müller zeigt in seiner ruhigen Art und Weise auf, was man dem SPIEGEL glauben kann und was nicht. Fakt ist — wenn ich richtig gelesen habe — dass das neoliberale Kampfblatt 171,60 Euro im Jahr kostet — inhaltlich bleibt da nur Trostlosigkeit. Die Wochenzeitschrift Freitag zeigt auf, wer das bisschen Aufschwung — wie — wirklich zahlt. (via Dauerfeuerverarsche)

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Wollte der SPIEGEL Knut einschläfern?

EisbärGut, dass ein kleiner Eisbär in den Hauptnachrichten präsentiert wird, Nachrichtensender live übertragen, wenn er das erste Mal im Berliner Zoo der Öffentlichkeit präsentiert wird, das sagt viel über unsere Gesellschaft aus — Tiere sind den Menschen halt doch lieber als die Mitmenschen. Doch darum soll es nicht gehen. Auf R-Archiv.de bin ich gerade auf einen interessanten Artikel gestoßen. Zusammenfassung: Wegen einer eigens inszinierten Medienkampagne wollte der SPIEGEL vermutlich Knut einschläfern lassen. Das ist voll in die Hose gegangen. Tja, so weit sind sie beim SPIEGEL mittlerweile — werden von den Kollegen in der Republik ausgelacht und ignoriert… ;-)

R-Archiv.de — Cute Knut und die Mechanismen der Meinungsmache

Bild: pieceoplastic unter dieser Creative Commons-Lizenz stehend.

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Neoliberales Kampfblatt

Der SPIEGEL zeigt mal wieder seine ganze, hässliche Fratze. Rassistisch diesen Dreck zu nennen, wäre da noch harmlos. Nichtsdestotrotz hatte maloXP die Idee, den Spiegel ein wenig satirisch aufs Korn zu nehmen — nach .get privacy und der / dem Überwachungss(t)aat nun ebenso hier der neue Spiegel-Titel. (ursprünglich via Watchblog Islamophobie)

Neoliberales Kampfblatt Spiegel

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Becksteins Gedankengänge

Über den zukünftigen Reichsminister Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern, Günther Beckstein, haben wir schon die eine oder andere Zeile verfasst. Mit dem neoliberalen Kampfblatt Der SPIEGEL führte er nun ein interessantes Interview, welches Einblick in die Gedankenwelt des Günther Beckstein gibt, aber auch einen Blick auf den kritischen Journalismus von heute. Dann wollen wir mal. ;-)

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Qualitätsjournalismus beim SPIEGEL

Jaja, der SPIEGEL mal wieder: Killerspiele und kein Ende. Beckstein, Beckstein, alles muss versteckt sein hat sich mal wieder hervorgetan, alles zu verbieten, was er nicht versteht (dunkle Zeiten kommen da in Erinnerung). Nun liegt konkret ein Blaupause für ein Gesetz gegen Strategie Killerspiele vor:

Wer Computerspiele, die es den Spielern als Haupt– oder Nebenzweck ermöglichen, eine grausame oder die Menschenwürde verletzende Gewalttätigkeit gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen auszuüben, verbreitet, […] herstellt, bezieht, liefert […], wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft.

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Man mag den SPIEGEL ja ab und zu kritisieren…

aber wenn man dort verlinkt wird, ist das schon irgendwie ne feine Sache — innerhalb einer Stunde 635 Referers, das ist dann doch nicht wirklich wenig. :D

Aber wie das so häufig ist, nach dem Hype wird kaum einer übrig bleiben — dabei hätte es .get privacy verdient. :)

Nachtrag: Golem.de nun auch und Heise ebenso. :)

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Gerade in der Werbung

Der neue Spiegel wird beworben mit den Worten:

Das neue Antidiskriminierungsgesetz lockt massenhaft Schnorrer an.

Erster Gedanke: Weitaus schlimmer als BILD, lohnt sich — wie schon seit Jahren — nicht wirklich. ;-)

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