Schlagwort ‘soziales‘

Grüner Höhenflug

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Die Grünen können zur Zeit vor Kraft kaum laufen. Umfragen zufolge könnten sie, würde am Wochenende der Bundestag neu gewählt werden, zwischen 18% und 24% der Stimmen ergattern. So mancher Politiker träumt bereits von einem grünen Bundeskanzler. Der Höhenflug ist leicht erklärt, aber doch unbegreiflich. Die gesamte Wut über die schwarz-gelbe Politik zahlt sich derzeit ausschließlich für die Grünen aus, die Linken bleiben stabil bei ihren 11%, die SPD verliert durch Sarrazin und die lächerlich anmutende populistische Politik Gabriels sogar wieder an Stimmen, nachdem sie sich kurzzeitig erholt hatte. Was die FDP vor der letzten Bundestagswahl war, sind aktuell die Grünen. Sie können bürgerliche Protestwähler wie auch Unterstützer aus dem SPD-Lager auf sich vereinen. Die Grünen sind die Protestpartei der aktuellen Stunde.

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demographischer Unsinn

Eine Rücknahme der Rente mit 67 wäre unverantwortlich, weil wir in der langen Zeit, bis sie eintritt — nicht etwa 2012, sondern erst 2029 — etwa drei Jahre älter werden. Sie bedeutet also zwei Jahre länger arbeiten und ein Jahr länger die Rente genießen.

Rente mit 65: »Verantwortungslose Vogel-Strauss-Politik«

Man kann recht anschaulich an diesem Beispiel beobachten, welchen Unfug man mit Zahlen anstellen kann. Diese Wissenschaften abstrahieren die Gesellschaft derart, dass letzendlich nur noch nackte Zahlen über bleiben, die wiederum jedoch ausgiebig genutzt werden, um eben diese zuvor mittels Zahlen geleugneten Menschen dennoch in ihrem weiteren Lebensverlauf dramatisch zu beeinflussen. Mein spontaner Gedanke, hat dieser Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker in seinem Leben schon einmal über eine längere Periode harte körperliche Arbeit genossen? Kennt jener Handwerker, Industriearbeiter, Leute vom Hoch– u. Tiefbau, Fernfahrer etc. pp und deren gesundheitliche Problematiken? Sicherlich nicht — Zahlen und statistische Modelle sind dessen Metier. Aber diese Menschen, welche hier wohlwollend vernachlässigt werden, werden selten in ihrer Gesamtheit statistisch erfaßt, da sie gesundheitliche Mali ihres Berufes wegstecken ob Angst vor dem allgegenwärtigen Arbeitsplatzverlust.

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