Es kann, muss aber nicht immer alles kostenlos sein. Ich habe schon einige Dinge ausprobiert, unterschiedlichste Linux-Distributionen, auch schon BSD – unter dem Strich bin ich aber mit meinen Windows-Kisten sehr zufrieden. Und da das hier mein Hobby ist, muss ich mich nicht mit Dingen rumärgern, die mir nicht gefallen oder für die ich erst einmal eine längere Ausbildung brauche. Ergo: Windows 7 ist grandios – und jetzt warte ich auf die Kündigungen des Feeds und die erbosten Leser in den Kommentaren. Die Software, die ich größtenteils unter Windows einsetze, ist Opensource oder Freeware – doch nicht immer. Es gibt kleine Software-Perlen, die ich schon seit Jahren nutze, teilweise vor Jahren die Lizenz gekauft habe und die ich nicht mehr missen möchte – auch wenn es vielleicht heute eine kostenlose Alternative dafür gibt.
Gestern bin ich bei Golem das erste Mal über Instantbird gestolpert. Ich habe mich weitestgehend aus den Chats der Welt zurückgezogen – F!XMBR, lallus.net, Identi.ca, Facebook und Co. sind mehr als genug. Der Tag müsste 40 Stunden haben, der Mensch keinen Schlaf benötigen – und wenn man dann noch Geld wie Heu hätte, aber ich schweife ab. Miranda, Pidgin und einige andere Clients sind mir durchaus ein Begriff, aber gefallen tun sie mir nicht wirklich, so dass sich eine Installation nie lange auf meiner Festplatte gehalten hat. Zuletzt war Psi im Einsatz – um per Xmpp (Jabber) ein wenig zu chatten. Doch auch Psi hat sich mit den letzten Updates eher verschlechtert als verbessert. Gestern habe ich dann Instantbird installiert. Und was soll ich sagen – er gefällt.
Hier hatte ich bereits den Jumplist-Launcher vorgestellt, Caschy hat noch einmal nachgelegt und sich Folder Menu 3 angeschaut. Heute habe ich eine weitere Lösung getestet – SE-TrayMenu. Das Programm gefällt mir bisher mit am besten. Es wird im Systray abgelegt und beim Drüberfahren (alternativ: Linksklick) mit der Maus wird das Menü aufgeschlagen.
Am Donnerstag hat Google sein Chromium OS, liebevoll auch Chrome OS genannt, als Opensource veröffentlich. Die Netzgemeinde ist bei solchen Geschichten immer sehr schnell, und so gibt es in der Piratenbucht nun ein VMware-Image zum Download. Gestartet werden kann es nicht nur mit VMware, auch mit VirtualBox. Wer selber basteln möchte, kann hier die Nightly Builds im Source herunterladen. Sehen wir hier die Zukunft? Kann durchaus sein – alles läuft über das Internet – der Anwender selbst hat zu Hause nur noch ein Web-OS und den Rechner, der Rest wird bei Google gespeichert. Erschreckend und faszinierend zugleich. Bis es soweit ist, werden aber noch ein paar Jährchen ins Land gehen – vielleicht auch ein paar mehr. Auch bei diesen Screenshots gilt: Klick aufs Bild für höhere Auflösung.
Ich glaube kaum, dass ich das Office-Paket aus Redmond noch großartig vorstellen muss. Gestern hat Microsoft die öffentliche Beta für die neue Version zum Download freigegeben. Sieht verdammt gut aus. Download der Beta-Version hier. Ein Klick auf die Bilder führt zu einer größeren Version (Ausnahmen: die ersten beiden und das letzte Bild):
Die neue Taskleiste mit der so genannten Jumplist von Windows 7 ist ein sehr feines Spielzeug und ein erheblicher Fortschritt gegenüber der alten Taskleiste. Vereinfacht gesagt: Ein Rechtsklick auf ein abgelegtes Symbol und die so genannte Jumplist wird angezeigt. Bei Programmen, die für Windows 7 optimiert sind, können so zum Beispiel die letzten verwendeten Dokumente angezeigt werden. Ebenso lassen sich, wenn gewünscht, Dokumente anheften. Das Blog von Microsoft Deutschland hat das hier sehr anschaulich erklärt. Doch die neue Taskleiste ist natürlich aufgrund der Breite der Bildschirme endlich, sprich räumlich begrenzt – und das neue Startmenü leidet doch bei mehreren Einträgen unter einer gewissen Unübersichtlichkeit. Wo viel Licht, da ist auch Schatten. Hier kommt der Jumplist-Launcher ins Spiel – Hedgehog hat da ein nettes Tool programmiert.
Aus seinem Tool Cofee hat Microsoft nie ein Geheimnis gemacht. Der Computer Online Forensic Evidence Extractor wurde dazu geschaffen, Ermittlern die Möglichkeit zu geben, Beweise auf PCs – noch während einer Hausdurchsuchung – zu sichern. Das Netz wäre nicht das Netz, wenn nicht irgendwann alles veröffentlicht werden würde. So auch diesmal – Cofee wurde geleakt. Der SPIEGEL macht daraus den nächsten Thriller von John Grisham: Ein internationaler IT-Konzern entwickelt ein Spezialwerkzeug für Strafverfolger, um Beweise auf den Rechnern Verdächtiger zu finden. Dieses Werkzeug verschenkt er an Behörden in aller Welt. Hacker und Möchtegern-Hacker lechzen gierig nach der streng geheimen Schnüffel-Software, loben Belohnungen für denjenigen aus, der sie beschafft. Und eines Tages passiert es dann wirklich: Die Software mit dem Spitznamen Cofee taucht in einer Datentauschbörse auf, über die normalerweise Musik oder Software verschoben wird. Doch ist dem wirklich so?
Ich teste ja sehr viel, diese Software, jene Software – so ist und war es auch mit Antivirenprogramme. avast! war immer mein Favorit, klein, aber bei diversen Tests immer weit vorne. Meinen Kaspersky-Test habe ich nach kurzer Zeit abgebrochen, die Software ist an einen Arbeitskollegen verschenkt – was für ein überkandidelter Bloatware-Mist. Selbstverständlich habe ich mir auch das an vielen Stellen gelobte Avira AntiVir abgeschaut – nur sagte mir dessen zwangsweise eingeblendete Werbung nicht zu. Früher ließ sie sich noch per Host-Datei stoppen, heute wurde dieser Methode ein Riegel vorgeschoben – also weg damit. Nun hat Microsoft mal wieder etwas Neues auf dem Markt gebracht: Microsoft Security Essentials. Eigentlich wollte ich dazu Etwas schreiben – nur weiß ich nicht wirklich, was man da großartig schreiben soll.
Es hat lange (Jahre) gebraucht, bis ich mit GIMP warm geworden bin. Damals, als es noch kein Web 2.0 gab, keine Blogs, man per analogem Modem, per Minute abgerechnet, ins Internet ging, war GIMP noch eher unbekannt. Wir nutzten zu der Zeit Shareware – vielleicht sagt dem einen oder anderen Leser der Begriff noch etwas. Größere Downloads waren damals die Seltenheit, Photoshop per Warezslutz – kennt wer noch die grünen Bälle/Kugeln – war eine Utopie, solange man nicht Zugriff auf einen Uni-Rechner hatte, doch auch da stellte sich das Problem, die Daten mit nach Hause zu bekommen. Damals waren wir noch auf die kleinen Helferlein angewiesen, die auf 1-2 Disketten passten.
Nachdem ich bei Caschy und notebooksbilliger.de unter anderem eine Windows-7-Lizenz gewonnen hatte, war es endlich an der Zeit, Windows 7 (Final) auch zu installieren. Als ich die DVDs bekam, hatte ich sie gleich eingelegt, Upgrade ausgewählt – hier lief bereits der RC – und ich wurde darauf hingewiesen, dass ein Upgrade nicht möglich sei. Okay, also eine Neuinstallation. Gestern Abend eine Imagesicherung gestartet, das ging schneller als erwartet – und schon startete erneut die Windows-7-DVD.
Gerade klingelte der Postbote und überreichte mir ein Päckchen. Der erste Teil des Software-Paketes, welches ich als Gastautor bei Caschygewonnen hatte, ist eingetroffen. Windows 7 kommt erst zum 22. Oktober – notebooksbilliger.de hat aber schon einmal die Kaspersky Internet Securiy Suite 2010 und MS Office 2007 verschnürt und abgeschickt.