Schlagwort ‘Social Media‘

Erschreckend

sc_spon
Screenshot: spiegel.de

Okay, auf Twitter geht es manchmal auch deftiger zu. 😉

Ich habe da trotzdem mal eine Frage: Wie kann so etwas passieren, wie die neuen «Kolumnen» auf SPIEGEL Online? Es gibt so viele gute Blogger in Deutschland, gut die HĂ€lfte schreibt fĂŒr die FAZ 😉 — aber da hĂ€tte man viel mehr raus machen können. Der SPIEGEL mit all seinen Ressourcen, mit der breiten Schulter im Hintergrund, wenn die «Kollegen» wollten, könnten sie. Aber wie schon so oft angemerkt, nicht nur an dieser Stelle, die Boulevardisierung vom SPIEGEL schreitet unaufhaltbar voran — auch wenn es vielleicht Geld bringt. Ein großer Name wurde vom letzten und von den aktuellen Chefredakteuren zu Grabe getragen. Naja, ich muss es nicht verstehen


Mit Dank an Jens fĂŒr den Screenshot
 :)

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Bruce Schneier: die Zukunft der PrivatsphÀre

Bruce Schneier spricht ĂŒber die Zukunft der PrivatsphĂ€re. Via Open Rights Group

Ein Jahr spĂ€ter, wir veröffentlichten dieses Video letztes Jahr zur gleichen Zeit auf F!XMBR, ist Post-Privacy en vogue, sprich eine Art «Biedermeier» der digitalen Elite. Anstatt zu kĂ€mpfen, gibt man klein bei, postuliert allerlei abstruse Theorien, allen voran jener Michael Seemann (aka mspr0) mit seinem ganz persönlichen Kontrollverlust, nicht zu vergessen Zeitgenossen wie Jens Best oder auch Jeff Jarvis. Ich möchte gar nicht das Augenmerk auf jene richten, dazu ist die Zeit zu schade und deren BeitrĂ€ge mehr oder weniger substanzlos. Vielmehr haben diese Vertreter der «erweiterten Öffentlichkeit» exemplarischen Charakter, interessanter hingegen ist obiger Vortrag Bruce Schneiers, der das Gut PrivatsphĂ€re thematisiert und den fundamentalen Anspruch des Einzelnen auf dieses Gut verdeutlicht, ebenso wie die sich zusehends manifestierende Bedrohung diesem gegenĂŒber.

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Post-Privacy oder die Selbstaufgabe

In letzter Zeit vernimmt man desöfteren die MĂ€r, um die sogenannte «Post-Privacy», also diese Zeit «nach der PrivatsphĂ€re». HauptsĂ€chlich wird diese von jenen propagiert, die ein existenzielles Interesse an den zu «befreienden» Daten besitzen, diese in eine «erweiterte Öffentlichkeit» ĂŒberfĂŒhren möchten — «freie Fahrt, fĂŒr freie Surfer». Daß in diesem Bereich Journalisten wie Jeff Jarvis federfĂŒhrend sind oder andere gar glauben mit der Diskussion um einen stetigen Kontrollverlust quasi eine selbsterfĂŒllende Prophezeiung losstoßen zu können, ist somit recht einleuchtend.

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Digg.com 4.0 – der erste Sargnagel auf dem Weg ins digitale Nirwana

digg_40

Nach einer lĂ€ngeren Betaphase hat Digg.com nun die Version 4.0 freigeschaltet. Ich konnte, wie auch einige andere Kollegen, die Beta testen – und war dabei eigentlich immer von einem, fĂŒr mich entscheidenden, Punkt ausgegangen: die Kategorie Upcoming wird schon irgendwann wieder eingebaut werden. Kurz erklĂ€rt: unter Upcoming konnten alle neuen, eingestellten Nachrichten angeschaut werden, sogar in einzelne Bereiche unterglieder – wie Politik, Technik oder auch unterteilt zwischen Bilder und Videos. Gerade dort hatte ich meinen besonderen Spaß. Dort fand man teilweise wirklich Neuigkeiten, die noch nicht ĂŒber Twitter und Blogs verbreitet wurden.

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Danke Cem

twittnite

Lieber Cem,

heute fand die letzte von Dir (in dieser Form) organisierte Twittnite statt. Ich war bei der ersten Twittnite dabei, als Sie noch ein Er war und Twittwoch hieß und ich war am heutigen letzten Abend dabei. Es ist an der Zeit, danke zu sagen. Du hast mit der Twittnite Menschen zusammengefĂŒhrt, Menschen haben sich kennengelernt und wieder getroffen, kurzum: Du hast Menschen zusammengebracht. FĂŒr Dich ist das Social Web nicht nur digital, sondern digital und analog und lebst dies uns allen vor.

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Vodafone ist tot

vodafone_testimonial

NatĂŒrlich nicht direkt, aber deren Social-Media-Kampagne. Wie ich nebenan auf dem Werbeblogger lesen konnte, hat Vodafone den Claim Es ist Deine Zeit fallen gelassen. FĂŒr Vodafone war die Kampagne ein einziges Desaster, die zustĂ€ndigen Berater sitzen gerade in Berlin bei einem Latte Macchiato und halten VortrĂ€ge mit dem vielsagenden Titel How to survive a shit storm. Die nĂ€chsten Pappnasen aus den deutschen Chefetagen kommen bestimmt, die wieder die großen und erfolgreichen Namen aus der deutschen BlogosphĂ€re einkaufen wollen und sich dann wundern, warum es nicht funktioniert. Ralf schreibt nebenan, dass der Slogan durchaus Charme hatte. Es zeigt sich eben auch, dass die Werbe– und Marketingwirtschaft hauptsĂ€chlich aus SprĂŒcheklopfern besteht. Was nĂŒtzt ein vermeintlich noch so guter Satz, mit denen sich die Menschen vielleicht identifizieren können, wenn sie ihn in der Werbung hören und sich dann lachend wegdrehen?

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F!XMBR erklÀrt Social Media

Sesame Street und Bob McGrath, via Youtube

😀

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Bulo erklÀrt das Mitmachweb


 von wegen Gemeinschaft meint der Bulo. Und recht hat er 😀

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