Was soll man weiter sagen? Please fasten your seatbelt and start your engine – OpenBSD 4.7 erscheint vorraussichtlich am 19.Mai 2010 und kann nun vorbestellt werden. Infos en detail zum kommenden Release erhält man dort, Song und Artwork stehen leider noch nicht bereit, dürften aber demnächst folgen. Eines der sichersten Betriebsysteme wird wieder einmal sicherer. Have phun
Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Werbung, aber dieses Buch hier hat es mehr als verdient. Jens KubiezielsAnonym im Netz, hier in der zweiten Auflage, geht gekonnt auf die gebräuchlichsten Anonymisierungstechniken ein. En detail werden diverse Extensions für Firefox thematisiert, Privoxy, Tor, JonDonym, I2P usw. näher beleuchtet und die jeweilige Installation unter Windows/Linux kommt nicht zu kurz. Besonderes Merkmal dieses Buches ist jedoch nicht nur eine Art Howto-Sammlung, sondern auch die Einführung in die Funkionsweise der diversen Technologien, nebst den nicht ausbleibenden Fallstricken bei Benutzung dieser.
Insgesamt also ein Werk, daß sich nicht nur für den Anfänger lohnt, sondern auch für jene Zeitgenossen mit tieferem Einblick, die aber ihr Wissen vervollständigen bzw. abrunden möchten. Klarer Fall von Lesetipp und nur der Vollständigkeit halber, dies war kein Gratis-Exemplar
Wir sind uns alle einig, dass die Nacktscanner auf keinen Fall eingeführt werden dürfen. Argumente sollten unsere Intimsphäre und unsere Persönlichkeitsrechte sein. Es gibt also mehr als genug überzeugende Argumente gegen die totale Entblößung vor unterbezahltem Flughafenpersonal – und wenn es die Angst ist, dass Bilder von Prominenten im Internet landen. Heribert Prantl und Michael Spreng bringen es gekonnt auf den Punkt. Der Ruf nach den Nacktscanner erfolgte, nachdem ein Anschlag im Flugzeug von Amsterdam nach Detroit verhindert wurde. Nacktscanner-Gegner argumentieren nun mit dem auffälligen Verhalten des verhinderten Attentäters. Das ist ein falsches und fatales Signal.
Die FDP ist die Bürgerrechtspartei, yes – sollte man zumindest meinen. Nachdem Sabine Leutheusser-Schnarrenberger schon während der Koalitionsverhandlungen in Bayern umgekippt ist, spielt die FDP seit sie in der Regierung ist mal wieder Russisches Roulette mit unseren Bürgerrechten. Die SPD kippt ja schon um, wie ein Schneemann in der prallen Sonne – die FDP schlägt jedoch keiner. Bei dieser Partei passt nicht einmal mehr das Sprichwort vom Fuchs im Hühnerstall. Wenn ich die Wahl hätte, zwischen einem Abendessen, vielleicht Leber, Fava-Bohnen und einen ausgezeichneten Chianti, mit Hannibal Lector oder einem FDP-Mitglied, ich würde mich für Hannibal Lector entscheiden. Das ist mir dann doch sicherer.
Oliver hat hierseinen Firefox beschrieben. Man merkt doch, dass wir Teile des Online-Lebens gemeinsam gegangen sind. Sei es anno dazumal auf dem einen oder anderen Forum oder aktuell hier und da. Es bleibt mir nicht viel zu ergänzen, und doch – das eine oder andere Addon habe ich zusätzlich installiert. Die geänderte about:config-Einstellungen finden auch bei mir Verwendung – insbesondere die network.prefetch-next-Einstellung wird bei mir nach jeder neuen Firefox-Installation auf false gestellt. Mein Firefox und ich, das ist so eine Art Hass-Liebe. Die Möglichkeit, ihn ganz nach den eigenen Bedürfnissen anpassen zu können, macht ihn noch unschlagbar. Google Chrome setzt mit den Extensions an diesem Punkt an. Hoffen wir das beste, Alternativen sind immer gut und wichtig. Natürlich hat der Firefox auch Schwächen – der unglaubliche Speicherverbraucht bei längerer Nutzung und offenen Tabs oder das immer noch nicht behobene Copy-and-Paste-Problem. Nichtsdestotrotz ist der Firefox derzeit meine erste Wahl. Hier nun meine weiteren Addons, die Erweiterungen, die Oliver beschrieben hat, finden auch weitestgehend bei mir Verwendung:
Ich habe so einige Dinge an meinem Firefox geändert bzw. ergänzt. Keine ganz geheimen Tipps und Tricks die Redmond nicht verraten möchte oder in diesem Fall Mozilla, sondern alltägliche Maßnahmen, die die Surfqualität- u. Sicherheit meiner Meinung nach verbessern. Letztendlich ist es eine virtuelle Note meinerseits, vielleicht nützten die Hinweise auch anderen.
Beginnen wir als erstes mit dem about:config-Dialog. Diesen ruft man in der URL-Eingabe mittels about:config auf und bekommt danach erst einmal eine in meinen Augen unsinnige Warnung präsentiert. Frohen Mutes weitergeklickt findet man nun eine alphabetische Übersicht aller FF-Interna.
In letzter Zeit vernimmt man vermehrt Stimmen die nach einer massiven Simplifizierung bestehender Computer, Betriebssysteme und zugehörigen Applikationen verlangen. Oft gehörtes Argument, daß muß so leicht bedienbar sein wie ein Videorekorder, ein Auto oder manche vermeinen gar in der Art wie ein Toaster. Woher stammt dieser Wunsch? Nun dieser Wunsch ist der Glaube daran hochkomplexe Technik mit einem Tastendruck gefügig zu machen, ganz so wie es die PR-Agenturen Microsofts und Apples tagtäglich propagieren.
Dem ist aber nicht so, nehmen wir beispielsweise den Videorekorder, den viele anscheinend nur noch aus den Erzählungen der Eltern kennen. Vieles war dort möglich, eine einfach Bedienung sicherlich nicht und gar mancher wird noch vom Abenteuer Programmierung berichten können, sprich den unzähligen Versuchen des Nachts beispielsweise den Film der Wahl aufzuzeichnen. Vom oben erwähnten Auto ganz zu schweigen, Verkehrsunfälle jedweder Couleur sprechen Bände – dort sind folglich also die Könner unter sich, die nun auch auf dem Desktop für den einen oder anderen Crash sorgen möchten.
Ich teste ja sehr viel, diese Software, jene Software – so ist und war es auch mit Antivirenprogramme. avast! war immer mein Favorit, klein, aber bei diversen Tests immer weit vorne. Meinen Kaspersky-Test habe ich nach kurzer Zeit abgebrochen, die Software ist an einen Arbeitskollegen verschenkt – was für ein überkandidelter Bloatware-Mist. Selbstverständlich habe ich mir auch das an vielen Stellen gelobte Avira AntiVir abgeschaut – nur sagte mir dessen zwangsweise eingeblendete Werbung nicht zu. Früher ließ sie sich noch per Host-Datei stoppen, heute wurde dieser Methode ein Riegel vorgeschoben – also weg damit. Nun hat Microsoft mal wieder etwas Neues auf dem Markt gebracht: Microsoft Security Essentials. Eigentlich wollte ich dazu Etwas schreiben – nur weiß ich nicht wirklich, was man da großartig schreiben soll.
Just erschien eines der sichersten und freiesten UNIX-Betriebssysteme in der Version 4.6. 14 Jahre ist es nun her, daß OpenBSD von NetBSD geforkt wurde. Wer zudem noch meint ein reines Router-/Firewall-System zu schauen wird sich enttäuscht sehen und das nicht nur ob der Entwicklungen in jüngster Zeit. De Raadt’sBSD-Fork hat inzwischen ein recht beachtliches Audiosystem, bringt gar Support auch für neueste Webcams mit sich, brilliert in puncto WLan in den Reihen der freien Systeme und braucht sich auch bei den mitgelieferten Ports/Paketen – ca. 5000+ im Moment – nicht wirklich zu verstecken. Es ist kein weiteres *buntu, aber jenen Anspruch hegte es auch nie. Performance ist sekundärer Natur, primäres Ziel ist die Sicherheit – und ehrlich gesagt, in der Reihenfolge ist es mir auch lieber.
Wie immer gibt es jede Menge Bugfixes, verbesserte und auch neue Treiber, die übliche GPL-Entschlackung, welche nebenher auch noch in der Regel ausgereiftere Applikationen mit sich bringt, OpenSSH 5.3 usw. Nebenbei wurde der Installationsprozeß vereinfacht. En detail dort, Song und Comic findet man dort. Have phun
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I love to hate my PC
But now it’s not so easy
Just wanna get this job done
But these A.M.L. games are dumb
You wanna know the truth?
Intel’s controlling you
And Microsoft is too
But this is nothing new