Schlagwort ‘Satire‘

Wtf? «GröNaZ» – Die größte Nachrichtenseite aller Zeiten startet in Deutschland!

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(Hamburg) In einer Zeit, in der Journalismus immer weiter in den Hintergrund gedrängt wird, Verlage dem Kommunismus frönen und nach Hilfe durch den Staat schreien, geht eine junge Zeitung in Hamburg andere Wege: Sie startet einfach, im Web, mobil, am Schreibtisch; Auftritte im TV und die Printausgabe sind geplant. Am heutigen Tag wurde die “GröNaZ”, die größte Nachrichtenseite aller Zeiten, der erstaunten Weltöffentlichkeit vorgestellt.

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Sensation im Vatikan: Wir sind Päpstin. 20-jährige Schwester Magdalena aus Castrop-Rauxel aus Versehen zur Päpstin gewählt.

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Foto: Sindre-Wimberger. Creative-Commons-Lizenz.

(F!XMBR) Die christliche Welt steht still. Die 20-jährige Schwester Magdalena ist heute aus Versehen von der Konklave zur neuen Päpstin gewählt worden. Der deutsche Kardinal Joachim Meisner musste daraufhin wegen schwerer Herzprobleme ins Krankenhaus eingeliefert werden. Was war passiert?

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Paukenschlag: «Der Postillon» stellt Betrieb ein

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(F!XMBR) Nun hat es das nächste Medienimperium erwischt: Die seit 1845 unabhängige Zeitung «Der Postillon» stellt zum 11. Marz diesen Jahres, 07.00 Uhr, den Betrieb ein. Das erfuhr F!XMBR aus redaktionsnahen Kreisen. Schuld daran seien nicht das Leistungsschutzrecht oder die allgemeine Stimmung in der Branche, sondern der Berliner Flughafen und dessen neuer Chef Hartmut Mehdorn.

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F!XMBR exklusiv: Einreiseverbot für Rechtsrock-Band Frei.Wild

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Symbolfoto: kbs478, Creative Commons Licenses.

Nachdem die Rechtsrock-Band Frei.Wild vom Echo ausgeschlossen wurde, wird am Montag die nächste Hiobsbotschaft verkündet werden. Wie F!XMBR von einer Quelle aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) erfahren hat, wird für die Band ein Einreiseverbot nach Deutschland verhängt werden, die Platten werden indiziert. Die geplanten Konzerte in Aachen, Aurich, Schwerin, Landser und Geiselwind sind somit in Frage gestellt, sollte die Band keine rechten Mittel gegen die Entscheidung einlegen. Damit reagieren Politik und das BfV auf Veröffentlichungen von Wissenschaftlern und Rechtsextremismus-Experten. Diese hatten der Band wiederholt vorgeworfen, rechte Stereotypen zu bedienen.

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Kanzlerkandidat Steinbrück richtet Paywall auf seiner Webseite ein

(F!XMBR) Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, geht neue Wege um seinen Wahlkampf zu finanzieren. Wie er heute in Berlin mitgeteilt hat, ist auf seiner Webseite eine so genannte Paywall eingerichtet worden. Ziel sei es, «auch für digitale politische Inhalte erfolgreiche kostenpflichtige Angebote zu machen». Aus dem Umkreis der SPD ist zu hören, dass der Wahlkampf immer mehr ins Internet verlagert werden würde und sich deshalb Spenden und Honorare nur schlecht realisieren lassen.

Zudem wird Peer Steinbrück als erster Bundespolitiker Mitglied beim Micropayment-Netzwerk «flattr». Unterstützer und Interessierte können so die Aussagen des Kanzlerkandidaten via Twitter mit einer Spende honorieren. «Ich will meine Wähler mit guter Politik zu fairen Preisen und einem guten Service überzeugen», so Steinbrück vor versammelter Presse.

Ob Steinbrück diesen Service auch nach erfolgreiche Wahl zum Bundeskanzler fortführen möchte, ist ungewiss. Bekannt ist, dass er das Gehalt des Bundeskanzlers als zu niedrig empfindet. Ein nicht genanntes Vorstandsmitglied der SPD: «Ich glaube, als Bundeskanzler kann Peer Steinbrück wieder auf die guten, alten und bekannten schwarzen Koffer ausweichen».

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Pardon, das Baby ist da

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Der eine oder andere Leser hat es vielleicht schon mitbekommen: Heute ist die einmalige Sonderauflage der Satirezeitschrift «Pardon» erschienen. Wolfram Weimer hat vor einiger Zeit die Namensrechte gekauft und fungiert als Herausgeber, schon im Inhaltsverzeichnis wird klar, dass er ein strenges Regiment geführt hat. Die Chefredaktion übernahmen Daniel Häuser und Peter «Bulo Böhling, die schon mit dem People-Magazin «Clap» Feinsinn, Unsinn, Hintersinn schaffen. Ich empfand es als große Ehre, als ich vor drei Monaten gefragt wurde, ob ich nicht auch einen Text beisteuern möchte. Ohne lange zu überlegen habe ich mich unter die Knute von Weimer, Häuser und Böhling begeben.

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Pardon, es kommt Etwas auf Euch zu

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Der eine oder andere Leser wird es schon mitbekommen haben: am 06.Dezember erscheint eine einmalige Neuauflage der Satirezeitschrift «Pardon». Als Chefredakteure wurden Peter «Bulo» Böhling und Daniel Häuser vom wunderbaren Magazin «Clap» gewonnen. Warum ich das schreibe? Nun, Gerüchten zufolge haben sich Bulo und Daniel in meinen Rechner gehackt, Texte gestohlen, wobei einer in der «Pardon» erscheinen soll. Bulo und Daniel behaupten nun allerdings Gegenteiliges, es sei freiwillig geschehen. Wer allerdings liest, dass sie Wolfram Weimer in den Keller gesperrt haben, gleichzeitig behaupten, dieser würde zum Lachen nicht in den Keller gehen, der entdeckt Widersprüche. Skandal! Ich werde die Geschichte weiter beobachten und Euch über die Ermittlungen auf dem Laufen halten.

Update: Der Spiegel veröffentlicht die «Pardon-Logs» und leakt die Thematik meines Artikels. Ich spüre den Kontrollverlust!

Meedia: Pardon-Macher über das Comeback der Satire-Zeitschrift
«Qualität nicht an Zahl der Klagen messen»

W&V: Interview
«Pardon nimmt sich Typen vor, mit denen man nicht rechnet»

Spiegel: Wiederbelebte «Pardon«
Barbie im Toaster

Meedia: Heftkritik zum Comeback des Satire-Magazins
Pardon: zu viel Feinsinn, zu wenig Unsinn

Horizont: «Pardon» im HORIZONT-Check:
Vom Unsinn unpolitischen Feinsinns

taz: Chefredakteure von „Pardon“ über Humor
Satire muss ein bisschen wehtun

SZ: Neuauflage von «Pardon«
Vom Teufelchen geritten

kress: «Pardon» im kress-Check:
Das Teufelchen könnte teuflischer sein

off the record
Der Nikolaus hat ein neues PARDON an den Kiosk gebracht!

Das Deutschlandradio im Gespräch mit Wolfram Weimer (Mp3)

pro — Christliches Medienmagazin
Pardon, Gott hat Humor

Bild: Pardon

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Union und FDP einigen sich auf neue Hilfe für Familien: Gutscheine für Prostituierte

(F!XMBR) Die schwarz-gelbe Koalition will junge Familien mit einem finanziellen Zuschuss für Prostituierten entlasten. Die Familienpolitiker der Union haben sich laut Medienberichten auf ein Gutscheinmodell geeinigt; ihre FDP-Kollegen befürworteten die Idee.

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) gegenüber F!XMBR: «Während sich die Frauen am Abend und in der Nacht um die Neugeborenen kümmern, können die Männer Prostituierte aufsuchen. Die Familien werden so in einer elementaren und seit Jahrhunderten schwelenden Streitfrage zwischen den Eheleuten entlastet.»

Der Vorschlag der Koalition sieht demnach vor, dass sich Männer mit entsprechender Libido und Länge bis zu 24 Monate unterstützen lassen können. Der Betrag soll bei 50 Euro im Monat liegen.

Unions-Fraktionsvize Ingrid Fischbach (CDU) argumentiert: «Frauen müssen in den ersten zwei Jahren nach der Entbindung entlastet werden. Sie sollen sich neben den Kindern nicht auch noch um die Männer kümmern müssen. Die Union zeigt wieder einmal, dass sie die Partei der Familien ist.»

Miriam Gruß, familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, sekundiert: «Den Gedanken, haushaltsnahe Dienstleistungen zu fördern, finde ich sympathisch.» Über die Finanzierung sei man bereits im Gespräch mit Finanzminister Schäuble, heißt es aus FDP-Kreisen.

Aus der Opposition war bisher keine Stellungnahme zu bekommen. Laut SPD-nahen Quellen ist man sich nicht einig, wer sprachloser sei: SPD oder Grüne.

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Die FTD am Ende. Ein Glücksfall für die Beschäftigten?

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Foto: F!XMBR

Die FTD steht endgültig vor dem Aus. Laut Informationen der FAZ soll die letzte Ausgabe am 07. Dezember erscheinen. Diverse Medien sprechen bereits von einer Medienkrise, ich selbst habe von einer beginnenden Eiszeit gesprochen.

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Verhandlungen über FDP-Transfergesellschaft gescheitert

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Monatelang haben Union, SPD, Grüne und Piraten verhandelt, doch nun sind die Gespräche endgültig gescheitert: Mehr als 63.000 Mitglieder der insolventen FDP stehen ab 2013 voraussichtlich auf der Straße. Eine Transfergesellschaft, in der ein Großteil von ihnen resozialisiert und demokratisiert werden sollte, kommt wegen des Widerstands der Piraten nicht zustande. «Es war leider nicht möglich, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen», sagte der Verhandlungsführer Winfried Kretschmann von den Grünen.

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In eigener Sache: Die Anrufe des Bundespräsidenten

Die meisten Medien haben in den letzten Stunden nicht über telefonische Kontakte zwischen Bundespräsident Christian Wulff und den beiden F!XMBR-Herausgebern berichtet. Wir nehmen zu den Vorfällen wie folgt Stellung:

Richtig ist, dass F!XMBR dem Bundespräsidenten im Rahmen der Veröffentlichungen zum unpräsidialen Verhalten Wulffs im Umgang mit der Affäre rund um seinen umstrittenen, privaten Hauskredit keine Gelegenheit zu einer ausführlichen Stellungnahme gegeben hat. Eine solche Stellungnahme haben wir am 14. Dezember in einem Fragenkatalog zusammengestellt, diesen dann kurz vor Redaktionsschluss verworfen.

Im Anschluss daran versuchte der Bundespräsident nicht, einen der beiden F!XMBR-Chefredakteure zu erreichen, die sich zu der Zeit nicht auf einer Dienstreise in den USA befanden um bei Karl-Theodor zu Guttenberg nach dem Rechten zu sehen. Bundespräsident Christian Wulff hinterließ keine längere Nachricht auf dem Anrufbeantworter der F!XMBR-Chefredaktion.

Der Bundespräsident zeigte sich nicht gegenüber den beiden F!XMBR-Herausgebern über die Veröffentlichungen zu dem Hauskredit und seinem unsäglichen Verhalten empört und drohte auch nicht mit Konsequenzen für die Verantwortlichen F!XMBR-Redakteure. Ebenso ist es unwahr, dass er zwecks Einflussnahme Tante Elfriede und Onkel Matthäus kontaktiert hat. Diese nehmen selbstverständlich keinen Einfluss auf unsere redaktionelle Arbeit.

Somit war es auch nicht nötig, dass der Bundespräsident zwei Tage später den erneuten Kontakt zur F!XMBR-Chefredaktion suchte und für den Ton und Inhalt seiner Äußerungen auf dem Anrufbeantworter in einem persönlichen Gespräch um Entschuldigung bat.

Die ausgebliebene Kontaktaufnahme hat keinerlei Auswirkungen auf weitere Berichte und Veröffentlichungen bezüglich des privaten Hauskredites, seines wirren Verhaltens gegenüber der deutschen Bevölkerung und seinen Umgang mit den Medien. Dies bezieht sich auf aktuelle Veröffentlichungen, wie auch für zukünftige.

Die F!XMBR-Herausgeber und –Chefredakteure haben sich nach breiter redaktioneller Debatte dazu entschieden, diese Erklärung zu veröffentlichen, da wir offensichtlich zu den wenigen Medien gehören, denen der Bundespräsident nicht mit Krieg gedroht hat. Diese Ignoranz hat für uns den Rubikon überschritten.

Hamburg, 03. Januar 2012

Die F!XMBR-Chefredaktion

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