Insgesamt aber taugen Depeche Mode mit ihrem seit je wuchtig zwischen euphorisierter Transzendenz und bedröppelter Introspektion mäandernden Synthie-Stil, den sie live mit tribalistisch rockender Perkussion aufpeppen[…]
Es hat schon seine Gründe warum ich nie derartiges Versuche, um einen musikalischen Eindruck zu umschreiben … man macht sich damit einfach nur lächerlich. Geht gar nicht anders, wie sollen Worte auch nur ansatzweise einem möglich Hörgenuss gerecht werden? Während die einen Rezis oft mit hahnebüchenen Vergleichen aufwarten, versuchen es die anderen mit einer Art erzwungenen Sinnbefreitheit. Die Schönheit des Augenblicks, des ganz persönlichen Erlebens, kann keiner wiedergeben und wenn dieser noch so sehr an seinen Worten feilt. Ein Ding der Unmöglichkeit bei Lyrik, Prosa, Musik und auch Film. Man kann sich dem ganzen technisch nähern und zerstört dennoch ganz nebenbei jegliche innewohnende Schönheit. Es existieren Ausnahmen1, wenn ich beispielsweise die Werke eines Künstlers kenne und eine neuere Arbeit dem Gesamtschaffen gegenüberstellen möchte — Nachteil: dies nutzt wiederum nur dem Kenner etwas, eine derartig dargebotene Sinnbefreitheit versagt jedoch auch dort im Ansatz.
- Komparatisten verlieren sich beispielsweise gerne in Fachtermini und führen den Lesegenuß gleichsam ad absurdum, oftmals auch nebst der ureigenen Intention des Autors [↩]



Was hatten wir damals lange gewarten. Bis, ja bis endlich der Nachfolger des grandiosen
Es ist mal wieder an der Zeit Max Payne auszukramen. Ausnahmsweise mal den zweiten Teil. Der erste Teil war schon legendär und ist absoluter Kult, insbesondere die Bullet-Time und die filmische Darstellung wurden (fast) nie wieder erreicht. Man kam und kommt sich vor wie in einem Film.
Lange vor Tiger Woods war die C64-Jugend die Golf-Elite schlechthin, gab es doch die unvergleichliche Golf-Simulation World Class Leaderboard. Bis zu 4 Spieler konnten im RL-Multiplayer-Modus gegeneinander antreten. 3 Schwierigkeitsstufen gab es, bei Novice (Kids) hatte der Wind noch keinen Einflus auf den Golfball, im Amateur– oder Professional-Modus konnte der Ball schon mal in der berühmt-berüchtigten Walachei landen. 14 Schläger standen dem Spieler zur Verfügung, mit denen man den Ball unterschiedlich weit schlagen konnte, die Wahl des richtigen Schlägers war oftmals nicht einfach — manchmal vergaß man es auch einfach, den Schläger zu wechseln.
Oops, they did it again: Manfred Trenz als Programmierer und Chris Huelbeck, der den Sound beisteuerte. Katakis, ein Action-Game der Spitzenklasse war geboren. 12 Level mussten durchspielt werden, am Ende wartete wie so oft ein Superbösewicht, der mit einer Schußorgie zur Strecke gebracht werden musste. Katakis war nach R-Type mein Lieblings
Bevor Arkanoid auf dem C64 umgesetzt wurde, und einen neuen Breakout-Boom auslöste, konnte man es an vielen Automaten in den Kneipen der Welt spielen, und schon da war man fast süchtig. Arkanoid war der mir einzig bekannte Breakout-Clone mit einer Hintergrundstory. Die Dimension Changer hatte das Raumschiff Arkanoid zerstört (auch das einzig mir bekannte Spiel, wo der Namensgeber vor Spielbeginn zerstört war *g*), nur eine kleine Kapsel konnte dem Disaster entfliehen — die Vaus. Man musste sich nun durch 32 Level durchkämpfen bis hinein in die Changer Dimension, um hinterher die Zeit zurückdrehen zu können, damit die Arkanoid wieder im alten Glanz durch den Weltraum glitt.



