Schlagwort ‘Redundanz‘

Rohrkrepierer Web 2.0

Kris bestätigte mit «Die unerträgliche Lameness des Web 2.0″ eine meiner häufigsten Kritiken an diesem Web 2.0: eine teils unendliche und auch unerträgliche Redundanz und somit ein Input, den man kaum noch adäquat zu konsumieren vermag. Natürlich existieren einige Applikationen, die hier und da ein wenig zur Ordnung beitragen. Doch bei diesen wird mehr an Symptomen herumexperimentiert, denn die eigentliche Ursache bekämpft. Und zu letzterem ist einzig der Dienst selbst in der Lage, dort aber scheut man sich, denn man möchte Nutzer binden, nicht verteilt wissen über eine Vielzahl von Konkurrenten.

Dieses Web 2.0 ist nicht wirklich vernetzt, allenfalls recht lose Verbindungen sollen den Alleinstellungsanspruch diverser Anbieter kaschieren, dem Nutzer eine Vernetzung vorgaukeln. Bezeichnend sind dabei oftmals die äußerst ausgeprägten Fähigkeiten eines Dienstes in puncto Informationsakquise, aber die relative «Sprachlosigkeit», geht es denn darum sich anderen Diensten vernetzt mitzuteilen. Facebook ist in diesem Zusammenhang ein recht markantes Beispiel, hier versucht man quasi ein «Netz im Netz» aufzubauen, d.h. FB versucht seinen Nutzern alles zu geben, sei es der Chat, der Bilderdienst, Ersatz für Twitter/Blog etc. pp. Puristen wird immer das eine oder andere fehlen, doch die Mehrheit hat längst gewählt. Aber dies nur am Rande.

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