Schlagwort ‘Psychologie‘

Verbote, Zensur, Stigmatisierungen, Dämonisierungen

Es ist ein Anfang und ein Zeichen, wie man Verantwortung dafür übernehmen kann, die Tragödie von Winnenden möglichst unwiederholbar zu machen.

FAZ

Die Artikel diesbezüglich sind Legion, der Tenor ebenso laut wie eintönig: Killerspiele allerorten, verbieten, dingfest machen. Taten verhindern indem man Menschen, ganz dem Gusto diverser Psychologen, in Schubladen steckt, diese mit einem kräftigen Rumms zuschiebt und für immer verschließt. Ebenso ist dieses wissenschaftliche Schubladendenken mit welcher man der Vielfalt des menschlichen Geists gegenübertritt weitaus öfters ursächlich für Fehlentscheidungen diverser Experten die letztendlich gar noch zu Tragödien führten und führen.

Es ist auch der Computer, der die Generationen voneinander entfremdet.

Nicht der Computer entfremdet Menschen, nein der Mensch entfremdet sich vom Menschen. Und wenn ich heute dieser einfachen, ultimativen Lösung erliege eine Sache zu dämonisieren, um die vielfältigen Problematiken der heutigen Gesellschaft zu bekämpfen, so mache ich mich ebenso schuldig. Oder wie Joseph Weizenbaum treffend bemerkte: Der meiste Schaden, den der Computer potenziell zur Folge haben könnte, hängt weniger davon ab, was der Computer tatsächlich kann oder nicht kann, als vielmehr von den Eigenschaften, die das Publikum dem Computer zuschreibt.

Der erste Schritt wäre also getan sich mit dem Menschen per se zu beschäftigen, die Universalmedizin existiert nicht — vermeidbar sind menschliche Ausfälle nie, da der menschliche Geist nicht in die Schublade eines Therapeuten paßt

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