Schlagwort ‘Privatssphäre‘

Das Facebook-Privatsphären-Einmaleins


via Datenschutz ist Bürgerrecht

Mehr Infos:

Soziales Web: Zurück zum Einfachen und Notwendigen
NYT — Facebook Privacy: A Bewildering Tangle of Options
EFF — Facebook Should Follow Its Own Principles
epic: Facebook Privacy
boing boing — Facebook: New «social» features secretly install malware
Jürgen Fenn — Facebook is a closed shop: XI, X, IX, VIII, VII, VI, V, IV, III, II, I

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26C3: CCC Jahresrückblick

Auch aus dem Jahr 2009 gibt es wieder über ein wahres Mammutprogramm zu berichten. Wir werden – in aller gebotenen Kürze – erzählen, was für Aktivitäten wir entfaltet haben. Wir rechnen ab.

CCC, 26C3

Upload: F!XMBR / Quelle: 26C3 — weitere Uploads auf Sevenload bzw. Vimeo.

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OpenBSD 4.6: Planet of the Users

OpenBSD 4.6

OpenBSD 4.6

Just erschien eines der sichersten und freiesten UNIX-Betriebssysteme in der Version 4.6. 14 Jahre ist es nun her, daß OpenBSD von NetBSD geforkt wurde. Wer zudem noch meint ein reines Router-/Firewall-System zu schauen wird sich enttäuscht sehen und das nicht nur ob der Entwicklungen in jüngster Zeit. De Raadt’s BSD-Fork hat inzwischen ein recht beachtliches Audiosystem, bringt gar Support auch für neueste Webcams mit sich, brilliert in puncto WLan in den Reihen der freien Systeme und braucht sich auch bei den mitgelieferten Ports/Paketen — ca. 5000+ im Moment — nicht wirklich zu verstecken. Es ist kein weiteres *buntu, aber jenen Anspruch hegte es auch nie. Performance ist sekundärer Natur, primäres Ziel ist die Sicherheit — und ehrlich gesagt, in der Reihenfolge ist es mir auch lieber.

Wie immer gibt es jede Menge Bugfixes, verbesserte und auch neue Treiber, die übliche GPL-Entschlackung, welche nebenher auch noch in der Regel ausgereiftere Applikationen mit sich bringt, OpenSSH 5.3 usw. Nebenbei wurde der Installationsprozeß vereinfacht. En detail dort, Song und Comic findet man dort. Have phun 😉

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G8 Staaten fordern mehr Kontrolle

Die G-8-Staaten wollen schwarze Listen für Kinderporno-Websites und stärkere Kontrollen von Facebook & Co., die überaus attraktiv für Terroristen und das organisierte Verbrechen seien.

futurezone

Mehr Kontrolle natürlich des Internets, mehr Kontrolle insbesondere der sozialen Netzwerke. Denn letztere, so die Italiener unter der Herrschaft des Medienmoguls Berlusconi1, seien überaus attraktiv für Terroristen und das organisierte Verbrechen. Natürlich sind dies alles nur lautere Absichten, insbesondere wenn diese von Silvio Berlusconi geäussert werden — ein Schelm wer dabei Böses denkt.

G8 das sind: Frankreich, Deutschland, Kanada, Italien, Russland, Japan, Grossbritannien, USA — also das who is who der Stützen von Demokratie und Freiheit. Jene Staaten, einzig für Japan kann ich mangels Informationen nicht sprechen, die fortwährend mehr und mehr Freiheit einschränken und Demokratie ad absurdum führen. Jene Staaten, die im Namen des Terrors und der Sicherheit Persilscheine für die Polizei– und Geheimdienste ausstellen. Jene Staaten die bis dato schon einen massiven Kolateralschaden innerhalb der Bevölkerung wirkten und dessen Ausmass noch gar nicht abzusehen ist. Jene Staaten wollen mehr … die totale Kontrolle, eine definierte Freiheit, eine Parodie menschlichen Zusammenlebens.

Lizenz Text/Bilder: COFFEEWARE

  1. Stichworte: Mafia, Geldwäsche, Meineid, Freimaurerloge, etc. pp. — selbstredend ausser des Meineid bezüglich der Freimaurerloge alles unbewiesen []

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Die Zensur im Netz

Das Zensursula-Video des Tages. 3sat Kulturzeit hat sich mit dem Thema Internetzensur auseinandergesetzt. Nie war die Welt kleiner, vernetzter. Das Internet verbindet Menschen — über Grenzen, Kontinente und politische Systeme hinweg. Mühelos und sekundenschnell. Das weltweite Web könnte das Medium einer globalen Demokratie sein: ungehinderte Kommunikation. Meinungsfreiheit weltweit — so die soziale Vision. Doch der Traum von der Freiheit im Netz steht am Scheideweg.

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Wird Kameldung mit Kameldung bekämpft?

Nimmt hier eigentlich Irgendwer die SPD nicht ernst? Nach den Ausführungen von Gregor Amann auf abgeordnetenwatch.de gab es ein wenig Hoffnung, die ehemaligen Sozialdemokraten auch einmal zu loben, vielleicht sogar mit ihnen für ein gemeinsames Ziel zu kämpfen. Nach all den Jahren des Wartens. Und auch heute war ich versucht, einen ähnlichen Artikel zu verfassen — und wieder die fast schon hämischen Kommentare über mich ergehen zu lassen. Zensursula ist heute gescheitert, nicht mit dem Aufbau der Infrastruktur für Internetzensur, sondern mit ihrem so genannten Kinderschutzgesetz. Die FAZ schreibt dazu, dass die SPD nach der Anhörung im Bundestag nichts mehr von diesem Machwerk wissen will.

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Die Stasi-Träume der Zensursula

Sie wollte ja schon Kinder als Testkäufer für Alkohol — perfider kann man seine eigene Inkompetenz nicht beweisen, in dem man Kinder zu Spitzeln macht. Auch zum Thema Internetzensur scheint sie sich das Denken in Richtung einer DDR light zu entwickeln. Man hatte zwei Systeme und will nun aus beiden Systemen das jeweils Schlechte einführen. Sie möchte gerne sehen, dass wir Netzindianer Verantwortung und Courage zeigen — liebe Frau von der Leyen, genau das tun wir gerade. Wir werden es nicht zulassen, dass Sie hier mit unseren Grundrechten spielen und nach Ihrem Gutdünken eine Infrastruktur für die Internetzensur aufbauen. Und zu den weiteren Stasi-Träumen zitiere ich nur: Wo man eine Stelle einrichten kann im Browser, die man anklicken kann, dass wenn Spitzelei Zivilcourage gefragt ist, bitte schaut hin. Früher trafen sich vier Leute auf der Straße, einer war mindestens bei der Stasi. Heute treffen sich vier Leute im Internet und sollen das BKA und Zensursula informieren. Es ist der gleiche Weg. (via)

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Flashmob Grundgesetzlesen, Hamburg Rathausmarkt am 23.05.2009


Karikatur: Pantoffelpunk

MOGIS hat dazu aufgerufen — und viele sind der Einladung gefolgt. In Hamburg und mehreren anderen Städten fand heute der Flashmob Grundgesetzlesen statt. In Hamburg trafen sich um 14.00h etwa 70 Gleichgesinnte um auf dem Rathausmarkt gegen Zensursula und allgemein gegen die Aushöhlung unseres Grundgesetzes zu demonstrieren. Und natürlich wurde gelesen. Wenn man 10 Minuten zu spät kommt, muss man sich bei einem Flashmob nicht wundern, den Hauptteil verpasst zu haben. Dass gleichzeitig die Deutsche Kinderhilfe Unterschriften pro Internetzensur gesammelt hat, hat dann bei uns Teilnehmern auch für Heiterkeit gesorgt. Es war eine kleine, aber feine Sache — demnächst sollte man sich aber vielleicht überlegen, einen anderen Platz zu wählen. Auch wenn es ca. 70 Leute waren und teilweise dicht beisammen standen, auf dem großen Rathausmarkt sahen wir doch ein wenig verloren aus. Trotzdem klasse Sache — nur muss man am Ball bleiben, die Internetzensur-Befürworter und die Lobbyisten kämpfen undemokratisch, einfach mit den Worten, es gehe um ein Gesetz gegen Kinderpornografie. Im realen Leben müssen die Leute überzeugt werden.

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Kippt die SPD die Internetsperren?

Die SPD wurde hier aus guten Grund mehrfach hart kritisiert — und wenn ich mir die Sozial– und Wirtschaftspolitik im Willy-Brandt-Haus anschaue, wird das auch noch in Zukunft der Fall sein. Vielleicht muss man sie bald aber doch loben und mit ihnen gemeinsam kämpfen. Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete der ehemaligen Sozialdemokraten, Gregor Amann, weiß auf abgeordnetenwatch.de Erstaunliches zu berichten. Nicht nur, dass er selbst die Internetsperren für fraglich hält um erfolgreich gegen Kinderpornografie vorzugehen während das Gesetz weitreichende Verletzungen persönlicher Freiheitsrechte enthält. Nach seiner Aussage steht er innerhalb der SPD-Fraktion mit dieser Meinung nicht alleine da.

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Liebe Telekom

Ihre Stellenanzeige in der Coupé hat mich sehr angesprochen, da sie meinen Fähigkeiten und Kenntnissen genau entspricht. Sie suchen einen sexuell aktiven Teamplayer, der die Fremdsprachen Französisch, Spanisch und andere beherrscht? Orale Stärken runden das Profil Ihres neuen Mitarbeiters ab? Meine Teamfähigkeit habe ich in vielen Beziehungen bewiesen, selbstverständlich bin ich auch in der Lage, selbstständig zu arbeiten und ohne Aufforderung Hand anzulegen. Ob an mich selbst oder an Vorgesetzten, ist dabei unerheblich. Mit meinem umfassenden sexuellen Kenntnissen bin ich ihr neuer Mitarbeiter.

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90% gegen Internetsperren

Wir haben erlebt, wie die Deutsche Kinderhilfe durch manipulativ gestellte Fragen ein passendes Ergebnis bei Infratest dimap bestellt hat. So schien es zumindest. Jetzt scheint sich dieser Eindruck zu bestätigen. Der von Christian Bahls gegründete Verein Mogis – Missbrauchsopfer gegen Internetsperren hat seinerseits ebenfalls eine Umfrage bei Infratest dimap in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: 90% der repräsentativ Befragten haben sich gegen Internetsperren ausgesprochen.

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