Wer heute auf seinem Weblog WordPress einsetzt, sollte darüber nachdenken, ob das es nicht eine bessere Alternative gibt. WordPress tanzt zur Zeit nahe am Abgrund, ein Absturz ist nicht wirklich unwahrscheinlich. Movable Type goes Opensource und wird so zur ernsthaften Konkurenz, von Serendipity hört man auch nur Gutes, genügend andere Alternativen wie Textpattern nicht zu vergessen. Oliver sagte gestern scherzhaft, dass WordPress den Weg des Firefox geht — und das war kein Kompliment. Die aktuellen Probleme, die nicht nur wir im Moment, mit WordPress haben, lassen sich ganz einfach an zwei akuten Beispielen festmachen.
Schlagwort ‘Privacy‘
Quo vadis WordPress?
Sensibilisierung: Schutz, Datenschutz, mündiges Verhalten
Oft genug taucht die Frage auf «wie denn nun, wie sensibilisiere ich mein Umfeld für eine bestimmte Sache?». Sensibilisierung bedeutet dabei jedoch nur plausibel aufmerksam machen, keineswegs sollte es gleichbedeutend sein mit einer massiven Abstraktion. Der Lernprozeß des zu Sensibilisierenden muß an dem Punkt einsetzen, wo es um die Einsicht geht, daß mit einer stetigen Abstraktion auch eine fortschreitende «Kastration» des Informationsgehalts einhergeht.
Desweiteren ist es essentiell die Wichtigkeit des Lernens zu vermitteln. Primäres Argument hierbei: «Wissen ist Macht» und «Unwissenheit ist Ohnmacht» — man kann es eben nicht oft genug betonen. Jegliche Information ist Macht und diese Macht wird gestärkt, je mehr Leute sich eben diesem Wissen freiwillig oder auch gezwungen verschließen und wenigen diesen Vorteil überlassen. Erlangt man also Wissen, nimmt man eben diesen Leuten teils die Macht, ihr weitaus höheres Potential in diesem Bereich alleinig zu ihrem Vorteil zu nutzen. Konsequenterweise wird man immer auf Menschem mit einem höheren Wissenspotential treffen und das ist auch nicht pauschal als negativ zu erachten. Akut wird der negative Aspekt genau dann, wenn man sich gegenüber Wissen verschließt und somit der Gefahr der Wissens/Informationskontrolle durch andere Vorschub leistet.
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wir haben etwas zu verbergen

Wir haben etwas zu verbergen. Was denn genau? Nun unsere Privatsphäre, diese ist uns heilig. Kurzum wir möchten nicht, daß der Staat oder auch irgendein multinationaler Konzern1 lustig munter Daten über uns sammelt.
Der Punkt, der viele Zeitgenossen zum Zucken der Schulter animiert: die vermeintliche Belanglosigkeit. Dem ist aber nicht so, grundlegend ist und bleibt in jedem Fall die Rasterfahndung. Dieses Mittel findet in der offensichtlichen Form oder Variationen zu genüge Anwendung beim Staat und in der Industrie — Daten sind heutzutage ein unschätzbares Gut.
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- Google, Microsoft, Yahoo, etc. [↩]





