Schlagwort ‘Privacy‘

Google und die Klarnamen

sorry_google

Lassen wir die infantilen Verlage und Zeitungen sterben und widmen uns wieder gehaltvolleren und wichtigeren Diskussionen mit und über Google. Wisst Ihr noch, damals zum Start von Google+ — die Diskussionen und Pseudonyme? Google ist nie wirklich vom eigenen Standpunkt abgewichen, die eine oder andere Absichtserklärung klang nett, doch im Prinzip werden Pseudonyme nur so lange geduldet, bis Google den Account sperrt.Das ist jederzeit möglich und wird genauso noch gehandhabt.

Weiterlesen: »Google und die Klarnamen«

, , , , , , , , , , , ,

Sicheres Surfen auf dem Android

android_wallpaper

Was die Sicherheit eines Smartphones angeht, muss man zwei Seiten beleuchten. Zum einen, wenn das Gerät verloren geht (dann sollte man alle Passwörter und Online-Zugänge ändern) und zum anderen, wenn man es nutzt. Wie weit ist es mit der Sicherheit her, wenn man es täglich nutzt, zum Surfen, E-Mails bearbeiten und anderen Dingen? Nicht wirklich weit, hat man doch die seit Jahren vertrauten und lieb gewonnen Sicherheitsprogramme eher nicht per Knopfdruck zur Verfügung. In der Regel wird das Handy angeschaltet werden und dann wird gearbeitet. Über die Sicherheit machen sich die wenigsten Nutzer Gedanken. Es gibt aber auch Abhilfe:

Weiterlesen: »Sicheres Surfen auf dem Android«

, , , , , , , , , , , , , , , ,

Interview mit der Konkret zu #0zapftis

0zapftis_code

«_0zapftis» lautet die mittlerweile bekannteste Codezeile jener Software, die seit ihrer Entschlüsselung durch den Chaos Computer Club die deutsche Innenpolitik in Erklärungsnöte bringt. Denn mit dem sogenannten Staatstrojaner lassen sich nicht nur Internettelefonate mitschneiden, sondern verfassungswidrigerweise alles, was der Nutzer so an seinem Rechner macht (und sogar eigene Dateien platzieren). KONKRET sprach mit Christian Sickendieck, Mitbegründer des netzpolitischen Blogs F!XMBR, über Computerwanzen und George Orwell.

Weiterlesen: »Interview mit der Konkret zu #0zapftis«

, , , , , , , , ,

Begehrlichkeiten

 

Anno 2006 schrieb ich «wir haben etwas zu Verbergen», eine Replik auf diverse ausufernde Forderungen der Politik seit Mitte der 90er Jahre. Viel geschah dazwischen, u.a. 9/11, aber der ausschlaggebende Moment für die Begehrlichkeiten der Politik war weder 9/11 noch eine neue politische Agenda, sondern schlicht und ergreifend die Verfügbarkeit diverser Technologien.

Nennen wir die Zeit vor dem «Start» des Internets als «Massenphänomen» profan das «analoge Zeitalter» — es ist schlicht eine Hausnummer und adäquat für eine gedachte Zäsur, die dem Aufzeigen diverser Merkmale dient. Die Zeit danach, also ca. 1995, ist folglich das «digitale Zeitalter». In dieser sogenannten analogen Zeit war es mit erheblichem Aufwand verbunden Daten auszuspähen und auch die Menschen in jener Zeit nutzten nicht die zahlreichen Kommunikationswege der heutigen Zeit. Heute hingegen, im digitalen Zeitalter, sehen wir uns einem stetigen Datenstrom gegenüber gestellt. Überall, zu jeder Zeit fließen Daten, digital aufbereitet, meist im «Klartext», d.h. für nahezu jeden mit ein wenig Knowhow abgreifbar. Was in irgendeiner Form online geschieht ist somit auch irgendwo gespeichert, diese Daten sind angreifbar, aber auch schlicht abgreifbar und eben diese Möglichkeiten weckten enorme Begehrlichkeiten in der Politik. Hinzu kommen GPS-Daten, die ungefähre Positionierung via WLan, wenn GPS keine Option ist, etc. pp.

Seit frühesten Zeit gab es in der Politik die Machtmenschen, die «Beschützer», aber auch die Bürokraten — ein unheiliges Triumvirat. Jene, die nach Macht streben, straucheln oftmals, die Bürokraten hingegen sind die pflichterfüllten Steigbügelhalter, aber die «Beschützer», dass sind jene, die an ihre Sache glauben und wer glaubt, der ist gefährlich. Zusammen ist diese Dreifaltigkeit nahezu unschlagbar, denn in der Öffentlichkeit kommen oftmals nur die Beschützer zu Wort, die Machtmenschen ziehen die Fäden im Hintergrund und der Bürokrat ist das Bindeglied zwischen diesen beiden Gruppen.

Selbst wenn, wie in den letzten Jahren wiederholt festzustellen, der Beschützer verbal «Amok läuft», Nonsense in Reinkultur postuliert, usw., so hat dieser Wahnsinn doch Methode. Fortwährend wiederholt man gewisse Schlüsselwörter, die beim gemeinen Volk eine bestimmte Reaktion triggert, dazu gesellt sich Neusprech, welches die Politik zum moving target geraten läßt, nie wirklich greifbar, immer nebulös.

Weiterlesen: »Begehrlichkeiten«

, , , , , , , , , , ,

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte zu Google+

vader_google

Ich habe mich an den Hamburgischen Datenschutzbeauftragten gewandt und um eine Einschätzung bzgl. Google+ und die Klarnamenpflicht gebeten. Es wird alles darauf hinauslaufen, wie Google argumentiert, was Sinn und Zweck von Google+ ist. Die Einschätzung:

Weiterlesen: »Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte zu Google+«

, , , , , , , , , , ,

Das mit Google+

vader_google

Da ist in diesem Kommentar ein wenig anklang, dass ich jetzt erst Google+ reflektiere. Dem ist nicht wirklich so. Man mag es nicht glauben, nicht nur hier, auch auf Google+ selbst gibt es auch den einen oder anderen Text von mir. Neben unten genannten Links gab es natürlich auch ein paar Bilder, Kommentare und jede Menge geteilte Beiträge anderer Nutzer. Eine Plattform reflektiere ich nicht nur hier auf F!XMBR, sondern selbstverständlich auch auf der Plattform selbst. Bleibt nur, mir dort zu folgen;-)

Google+ und die anonymen Profile (08.07.2011)
Tagebuch eines Social Media Beraters (11.07.2011)
Butter bei die Fische (12.07.2011)
Come to the dark side, Google+ (14.07.2011)
Quo vadis Google? (15.07.2011)
Massenvernichtungspseudonyme bei Google+ (17.07.2011)
3 kleine Regeln, um Google+ zu nutzen (28.07.2011)

, , , , , , , , , , , ,

Die Sterilität von Google+

sorry_google

Krankenhäuser sind eine tolle Sache. Sie retten Leben, kümmern sich um Verletzte und Kranke, Schwestern und Pfleger arbeiten oft für einen Hungerlohn, um anderen Menschen zu helfen. Und doch gibt es kaum einen Menschen, der gerne ins Krankenhaus geht — ob nun als Patient oder auch nur als Besucher. Allein der Gedanke an den Geruch lässt viele Menschen übel werden, die vermeintliche Sterilität, überall Kranke, Verwirrte und Menschen, die stöhnen und schreien. Man möchte den Ort des Pflichtbesuches so schnell wie möglich wieder verlassen. Google+ könnte mit seinem Klarnamenradikalismus das Krankenhaus im Social Web werden. Dem täglichen Pflichtbesuch steht der innere Gedanke gegenüber, den Ort wieder verlassen zu wollen.

Weiterlesen: »Die Sterilität von Google+«

, , , , , , , , , , , ,

GuttenPlag Wiki gewinnt Grimme Online Award

anonymous
Foto: Matt Westervelt | CC-Lizenz

Das GuttenPlag Wiki ist heute mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden und ist wahrscheinlich das erste Angebot, welches den Preis auch wirklich verdient hat. «Die Jury lobte die faire und unvoreingenommene Arbeitsweise der Administratoren des Wikis. Das Projekt mache deutlich, dass Textvergleiche gut kollaborativ organisiert werden können und welche Möglichkeiten das Web für gemeinsames Arbeiten biete.» Als ich in der Nacht zum 16. Februar diesen Tweet schrieb, ahnte wahrscheinlich niemand, welche Folgen die Vorabmeldung der dpa — und der eigentliche Artikel in der SZ am darauffolgenden Morgen — haben würde. Karl-Theodor zu Guttenberg, so hieß es am Anfang, müsse sich gegen Vorwürfe wehren, er habe bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben. Erst war es ein einfaches Dokument auf Google Docs, dann wurde es das GuttenPlag Wiki, am Ende musste zu Guttenberg zurücktreten, der feine Herr Doktor ist kein Doktor mehr. Neben das GuttenPlag Wiki trat das VroniPlag Wiki, Stoiber Tochter Veronika Saß verlor ebenso ihren Doktortitel wie Silvana Koch-Mehrin und Uwe Brinkman. Jorgo Chatzimarkakis und Bijan Djir-Sarai werden aktuell gesichtet — auch hier sind die Folgen leicht absehbar.

Weiterlesen: »GuttenPlag Wiki gewinnt Grimme Online Award«

, , , , , , , , , , ,

Nothing to hide


Bild: Echelon, Wikimedia Commons

Mehrere Medien, wie Heise, berichten davon, dass die US-Regierung von Twitter die Herausgabe von personenbezogenen Daten verlangt. Konkret geht es um mehrere Wikileaks-Unterstützer, sowie Personen, die  Wikileaks nahe stehen sollen. «Im Einzelnen geht es um User-Namen und Nicknames sowie andere – eventuell nur vorübergehend genutzte – Identitäten, sämtliche Telefonnummern, E-Mail– und Post-Adressen, Aufzeichnungen über Zeitpunkt und Länge jedes Zugriffs, Zahlungsmodalitäten inklusive Kreditkarten-Details und Bankkonten und Angaben zu Datentransfers, darunter das Datenvolumen sowie die benutzte IP-Adresse.» Darunter befindet sich auch Birgitta Jónsdóttir, Abgeordnete des isländischen Parlaments. Diese verteidigt sich auf fatale Art und Weise: «I have nothing to hide».

Weiterlesen: »Nothing to hide«

, , , , , , , , , , , ,

EFF 8-bit nostalgia: the major fights

What better way to celebrate than to chronicle a few of our biggest fights in 8-bit style? These breakout victories were only possible thanks to individuals like you, so please consider making a year-end contribution if you haven’t yet done so.

Katina from the Electronic Frontier Foundation

via boing boing

, , , , , , , , ,

Evernote und die Sicherheit (Update)

evernote_03_crypt

Auch wenn Evernote durchaus praktisch ist, habe ich doch großes Unbehagen, Evernote zu nutzen. Evernote ist weitestgehend darauf ausgelegt, private und geschäftliche Dinge zu hinterlegen, Recherchen zusammenzufassen, viele Dinge, die man nicht öffentlich macht. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Evernote zu nutzen, aber kaum eine Möglichkeit gleicht beispielsweise flickr, wo die Fotos in der Regel öffentlich zur Verfügung gestellt werden sollen. Das heißt, die Sicherheit der Daten sollte größte Priorität genießen. Evernote versagt in diesem Punkt, da die Daten nicht verschlüsselt werden. Keine Person, außer dem Eigentümer, sollte Zugriff auf die Daten haben. Bei Evernote haben mehrere Mitarbeiter Zugriff auf die Daten. Wie will Evernote zudem garantieren, dass bei eventuellen Sicherheitslücken die Daten sicher sind? Diese Garantie gibt es nicht. Keine IT ist 100%-ig sicher. Wenn Fremdzugriff möglich ist, dann müssen sensible Daten verschlüsselt werden. Zudem hat Evernote natürlich auch die Möglichkeit, die Daten, Kontakte und viele andere Dinge auszuwerten. Dafür braucht es nur einen kleinen Crawler. Das soll Evernote nicht unterstellt werden, doch ist die Möglichkeit technisch gegeben.

Weiterlesen: »Evernote und die Sicherheit (Update)«

, , , , , , , , , , ,


RSS-Feed abonnieren