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Der neue Freitag

I have a dream. So die legendären Wort Martin Luther Kings am 28. August 1963 vor dem Lincoln Memorial in der US-Amerikanischen Hauptstadt. Jakob Augstein, Sohn des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein, hat in diesen Wochen auch einen großen Traum: Nach dem Kauf der Wochenzeitung Freitag, diese zu neuen Ufern führen. Der Freitag bekommt ein von Grund auf neues Outfit verpasst – und nicht nur das, es geschieht viel mehr. Online und Print sollen eng miteinander verzahnt werden: Leser können und sollen in Zukunft Artikel auf freitag.de kommentieren, am neuen Freitag nicht nur teilhaben, sondern auch teilnehmen. Was für die Mitbewerber mehr oder weniger lästig erscheint, ist wesentlicher Teil der neuen Ausrichtung des neuen Freitag. Eine Registrierung ist notwendig, doch bekommt man dann nicht nur die Möglichkeit, Kommentare zu verfassen – der Leser hat auf freitag.de zukünftig die Möglichkeit, ein eigenes Blog zu führen. Jakob Augstein und sein Team haben verstanden, dass der Journalismus der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert und brechen in ein völlig neue Zukunft auf. Eine ungewisse Zukunft — in dieser konsequenten Form hat es bisher kein Mitbewerber gewagt, umzusetzen. Ich persönlich hoffe, dass dieser Mut belohnt wird.

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