Man stelle sich mal vor, ein Journalist einer seriösen Zeitung versucht, bei einem Parteivorsitzenden ein Interview-Termin zu bekommen. Auf seine Anfrage erhält er die Antwort, dass es in den letzten Monaten zu viele negative Publicity für die Partei und den Parteivorsitzenden selbst gegeben hat. Da die Zeit des Parteivorsitzenden knapp bemessen ist, muss dem Journalisten leider absagt werden. Natürlich ist das Schreiben sehr freundlich gehalten — in der Politik gibt man sich keine Blöße. Und dennoch wirkt es für unseren Journalisten wie der blanke Hohn. Man stelle sich mal vor, diese Geschichte sei wahr — müsste sie nicht sowohl die Politik als auch den freien Journalismus nachdenklich stimmen? Wer übt hier Druck auf wen aus?
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Friedrich Hagedorn hat heute der 



