Schlagwort ‘Open Source‘

Googles Betriebssystem

Nachdem so ziemlich jede Postille im Netz nicht mit den Lobpreisungen geizte und weniger den erwarteten Sermon vergoß — Googles corporate motto Don’t be evil ist ein wahres Wunder an Nachhaltigkeit — möchte ich hier zumindest noch einiges anfügen.

Googles Betriebssystem basiert auf dem Linux-Kernel hatte bisher mehr den Geschmack von sie nahmen den Kernel und wirkten ansonsten eine Menge Google-Magie, tatsächlich jedoch werkelt darunter ein reguläres GNU/Linux, es ist quasi eine Google Distro. Der Browser dominiert, vielen schon als Google Chrome bzw. Chromium ein Begriff, und ist zugleich integraler Bestandteil des Systems — der Browser bildet somit die alleinige Schnittstelle zwischen User und Netz und ist auch die einzige lokale Applikation, die von diesem aktiv bedient wird.

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FreeBSD 8.0 Release in spe

Das alternative freie UNIX-Derivat FreeBSD erblickte just das Licht der Welt auf den diversen Spiegeln rund um den Globus.1 Während eifrige Source-Updater schon Freitags in den Genuß des Releases kamen, mußten sich andere noch gedulden und die Images abwarten. Und während einige Medien die offizielle Ankündigung abwarten, spielte heise dieses mal Erster2 und trat sogleich in mehrere Fettnäpfchen: keine wirklichen Informationen zu den Neuigkeiten und ein Überfall diverser User auf die teils noch halbgaren Spiegel.3

WLan und USB sind nicht nur überarbeitet worden, sondern der USB Stack wurde komplett getauscht und WLan bekam Mesh-Networking spendiert. ZFS gilt nun als stabil und abgesehen von meinen früheren Erfahrungen rockt es nun, Superpages sind mit von der Partie4 , Xen DomU, virtual IEEE 802.11 fixes, Netzwerk-Stack Virtualisierung usw. Siehe auch dort. Insgesamt ein rundum gelungenes Release in meinen Augen, Qualität wie man sie erwartet.

Und wer den Hype sucht: Why FreeBSD 8 won’t rewrite the book.

Dowload via Mirror der Wahl oder besser Bittorrent :-)

  1. nicht auf allen und wer einen benötigt sucht diesen bitte in seinem Land, nicht auf dem Masterserver []
  2. und Golem tat es ihnen gleich mit noch mehr an Null-Informationen []
  3. wir hier können uns das leisten, da bewegen wir nicht viele potentielle User ;-) []
  4. übrigens auch in FBSD 7.2 MFCed []

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world domination: Google ChromeOS

via Google

Google gab heute erst einmal den Quellcode frei zu ihrem auf dem Linux-Kernel basierenden Betriebssystem. 1Bis dieses letztendlich erscheint wird noch eine Weile ins Land gehen, die FOSS-Community, sowie Firmen und andere sind aufgerufen sich aktiv an der Entwicklung zu beteiligen. Gemäß Google ist dies noch die Rohform, das endgültige Konzept wird gemeinsam mit der Community entwickelt. Primäres Ziel: Geschwindigkeit, höchstmögliche Parallelität, aber auch die Sicherheit solch nicht zu kurz kommen, d.h. das System verifiziert nach jedem Start seine Integrität.

Kurzum wir schauen eine Betriebssystemskizze. Googles Kurs indess dürfte jedoch klar sein: eine dominante Suchmaschine, wolkige Applikationen, ein eigener Browser, ein Betriebssystem für Smartphones, eine eigene Programmiersprache entwickelt u.a. von UNIX-Urgestein Ken Thompson und nun ein eigenes Betriebssystem, welches die Verquickung mit dem Netz zementiert. Grund zur Besorgnis? Maybe, auch Microsoft begann mal recht klein, erreichte jedoch nie diese Dominanz.

We will see

  1. mehr Infos bzw. Videos diesbezüglich findet man dort []

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sprach der Admin: Hello-Wien … grml

Once upon a midnight dreary, while I pondered weak and weary, Over many a quaint and curious volume of forgotten lore, While I nodded, nearly napping, suddenly there came … […]

grml-hello-wienWelcher Admin kennt nicht solcherlei Situationen? Drum erschien passend zu Halloween1 just grml 2009.10 — die Scheibe schlechthin für den gebeutelten Admin, um diesen von seiner teils auch nächtlichen Pein zu erlösen.

Mit dabei sind natürlich die obligatorischen Bugfixes und Verbesserungen, inzwischen läßt sich auch das Image mittels dd auf einen USB-Stick bannen, Kernel 2.6.31.5 ist mit von der Partie … ach lest selbst. Es ist halt die gewohnte Qualität und das grml verstummt mit dieser Scheibe schon nach einer Weile ;-)

Zitat: Edgar Allan Poe: The Raven

  1. ursprünglich von einer anderen «Insel» und durch den pseudokeltoesoterischen Fleischwolf gedreht []

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FreeBSD 8.0 RC2

FreeBSD 8.0 nähert sich dem finalen Release, im Moment werden noch die letzten Scharten ausgewetzt. Just trudelte ein Commit ein, der die RC2 Builds ankündigte — wir befinden uns also etwa 10–11 Tage hinter dem ursprünglich anvisierten Release-Termin. Vor dem finalen Release folgt noch ein dritter RC, aber schon jetzt hat man nur noch in grenzwertigen Situationen Grund zur Klage. Selbst ein mehr als lästiger Bug in if_rum wurde noch kurz vor Einsendeschluß gefixt, ZFS gilt nun als stabil und macht unter 64Bit eine sehr gute Figur, daneben gedeiht auch der neue USB-Stack.

Superpages gibts nun ebenfalls unter FreeBSD, Linux hatte die zwar schon zuvor, aber ganz FOSS1 von FreeBSD übernommen. Was en detail ungefähr alles neu ist, kann man dort nachlesen. Firefox arbeitet mit BSD-Code2, Googles Android3, im Linux-Kernel4 und Userland5 tummelt sich einiges. Es ist Gott-sei-Dank ein wenig ruhiger, bescheidener als andere Mitstreiter — manchmal zu bescheiden, aber man kann eben nicht alles haben ;-)

Es ist kein Ubuntu, kein Fedora usw. — hegt auch keinen Anspruch den Desktop zu erobern, es macht halt seine Arbeit. Und ansonsten kann man diese Fragen recht einfach mit einem Zitat aus der OpenBSD-FAQ beantworten: As with all operating system decisions, the question is: can it do the job you desire in the way you wish? You must answer this question for yourself.

  1. das ist eine wunderbare Sache, die von einigen Fanatikern noch nicht wirklich verinnerlicht wurde []
  2. jemalloc []
  3. libc, userland []
  4. einiges an WLan usw. []
  5. libarchive etc. []

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Slackware Linux Version 13

Rundum erneuert, sprich wo sinnvoll wurden Applikationen auf neue Versionen angehoben, erstmals 64 Bit, KDE 4.x, Kernel 2.6.29.6 (Kernel 2.6.30.5 findet sich in /testing) usw. Die Releasnotes finden sich dort, was will man mehr? Die gewohnt hohe Qualität, tatsächlich UNIX-like, folgt keinem Hype, ist stabil und dennoch auf der Höhe der Zeit. Kurzum, die Mutter aller Distros.

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FreeBSD rockt!

Jedenfalls so als gesamtes System, da stimmt eigentlich alles … fast alles. Was nicht stimmt sind Dinge die importiert werden. Nennen wir mal ein paar prominente Hausnummern: dtrace, ZFS. Und ein paar Dinge unter ferner liefen wie diverse von OpenBSD/NetBSD importierte WLan-Treiber. ZFS ist in einem Zustand anhaltender Agonie — ich kann es nicht anders deuten, das Filesystem der Zukunft rockt einzig unter dem Muttersystem, sprich Sun Solaris. Klar einige haben nie Probleme damit, können alles machen — für das Gros jedoch ist es irgendwie ein Griff ins Klo. Mutet beinahe an wie hey ich überlebte 4 Promille, dir kann also gar nichts passieren.

dtrace per se ist noch jünger als Import, hat aber auch mit massiven Stabilitätsproblemen zu kämpfen — glaubt man zumindest häufigen Einträgen auf diversen Mailinglisten. Alles kein Problem, gut Ding will Weile haben. Da schauen wir also bei ZFS und dtrace vielleicht bei FreeBSD 9 oder 10 noch einmal rein — bei FreeBSD da bin ich Optimist. Sind halt nicht soviele Entwickler und auch Tester die gerne auf Produktivsystemen ihre Daten schrotten.

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