Es hat den Anschein, als würde die NRW-CDU so langsam Panik bekommen. Die etablierten Medien berichten davon, dass Anzeige gegen Unbekannt erstattet wurde. Die Hintergründe sind heute bei den Ruhrbaronen zu finden – es ist bezeichnend, dass unsere so genannten Journalisten kein Wort über die Hintergründe berichten:
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Des Kaisers neue Kleider – Das Clap-Magazin im neuen Design
Bulo und Daniel können stolz sein und Mia Pfisterer hat großartige Arbeit geleistet. Das Clap-Magazin selbst und die hauseigene Webseite vom Clap-Club haben einen neuen Anstrich verpasst bekommen. Die Schrift sticht dabei ganz besonders hervor, die Typografie gefällt mir ganz besonders, die farbliche Abstimmung im gesamten Magazin passt ebenso, auch Simon Flöters Illustrationen passen hervorragend ins Bild. Dazu die wunderbaren Fotos von Alexander von Spreti, spannend geschriebene – immer mit einem Augenzwinkern – Reportagen von Bijan Peymani machen das Clap-Magazin nicht nur zu einem Magazin für Neugierige, Eitle und Schadenfrohe, sondern zu etwas besonderem im medialen langweiligen und oft nur kopierten Einheitsbrei. Bulo und Daniel schreiben im Editorial, Clap sei erwachsen geworden. Das gesamte Team kann stolz auf das Baby sein. Man nimmt sich und die Branche nicht allzu ernst – insbesondere diese Eigenschaft macht Clap einzigartig.
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Die total hippe SPD macht jetzt Netzpolitik
Die SPD hat sich mal wieder etwas Neues einfallen lassen um die Netizens einzulullen. Nachdem man 11 Jahre gegen das Volk und die Menschen regiert hat, dem dem unfassbaren Fail im Wahlkampf und der lange erwarteten Klatsche bei der Bundestagswahl wurde nun ein Gesprächskreis Netzpolitik gegründet. Vielleicht sollte den Damen und Herren von der SPD mal einer sagen, dass Guido Westerwelle eher Hartz-IV-Anwalt wird, als dass die SPD jemals wieder glaubwürdig wird, was die Netzpolitik in unserm Land angeht.
derFreitag – Die schönste Zeitung der Welt
Ehre wem Ehre gebührt. Der Freitag wurde als World’s Best Designed Newspaper ausgezeichnet. Weltweit standen 240 Zeitungen zur Wahl, neben dem Freitag haben die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die New York Times den Preis gewonnen. Herzlichen Glückwunsch an Jakob Augstein und sein Team. Es bleibt zu wünschen, dass dieser wunderbare Text von Jakob Augstein für das SZ Magazin keine Utopie bleibt, sondern Antriebfeder für die Freitag-Redaktion.
Piratenpartei – Jeder gegen Jeden
Wie sagte es Fefe so schön: Ich kann das ja irgendwo verstehen, wer will schon ein Webforum am Bein haben. Innerhalb der Partei scheint es ein Hauen und Stechen rund um das Forum, die Bundes-IT und den Bundesvorstand zu geben. Die Piratenpartei hatte in den letzten Tagen rund um ihr Forum für Schlagzeilen gesorgt. Während Gamestar noch auf auf F!XMBR verlinkt hat, haben es die Qualitätsjournalisten vom SPIEGEL unterlassen. Das aber nur am Rande. Der zugehörige Thread im Piratenforum ist eine wahre Fundgrube, wie es innerhalb der Piratenpartei ausschaut.
Ich gebe auf

Foto: F!XMBR
Liebes Web 2.0,
ich war ja schon immer ein Internet-begeisterter Mensch. Ich habe schon viel Gutes, viel Quatsch und auch schon weniger schöne Dinge mitgemacht. Das Internet ist eines meiner liebsten Hobbys geworden. Früher waren die technischen Möglichkeiten noch beschränkt, heute schreiten sie in atemberaubender Geschwindigkeit fort. Vom Mond wird bald getwittert, die Geolocation von Atlantis ist nur noch eine Frage der Zeit und bald habe ich mit meinen Identi.ca-Mitlesern Ashton Kutcher mit seinem kleinen Account auf Twitter überholt. Als wir hier auf F!XMBR anfingen war die Situation noch überschaubar, ein paar Blogs gab es damals schon, andere Dinge waren eher Randnotiz – auch wenn Robert wöchentlich The next big Thing ausrief.
Wie die Piratenpartei mit den Daten ihrer Forennutzer umgeht
Ich habe die Piratenpartei einmal aus Heise-Forum 2.0 bezeichnet – zugegeben polemisch und zugespitzt. Das zugehörige Forum war der neue Heimathafen derer, die selbst bei Heise mittlerweile gesperrt waren. So hatte es in der Vergangenheit zumindest oft den Anschein. Dass das Forum nicht wirklich stabil läuft, ist bekannt – und hat mich ob der Fülle von IT-Fachkräften häufig belustigt. Das offizielle Forum lief bisher unter einer Subdomain der Partei: forum.piratenpartei.de. So, wie man es eigentlich erwarten würde. Die Piratenpartei und deren Vorsitzender sind bei der Denic selbstverständlich auch als Verantwortliche genannt. Aktuell zählt das Forum gut 10.000 Mitglieder, teilweise mit ihren persönlichen Daten bekannt – zumindest eine verifizierte E-Mail-Adresse wurde hinterlegt. Vor zwei Tagen kündigte das streitbare Teammitglied arvid dann den Umzug des Forums an.
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Erstelle Dein eigenes Buch in der Wikipedia

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Es gibt etwas neues von der Wikipedia – und diesmal ist es durchaus positiv. Martin Haase machte gestern per Identi.ca darauf aufmerksam, dass man sich aus Artikeln der Wikipedia nun sein eigenes Buch zusammenstellen kann. Das Buch lässt sich per PDF abspeichern oder in gedruckter Version bei PediaPress bestellen. Das ist ja mal eine spannende Sache. Warum ist darauf noch kein Verlag gekommen? Das neue Spielzeug macht wirklich Spaß.
Be Google und der Journalismus öffnet seine Tore

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Der Axel-Springer-Verlag setzt jetzt auf Paid Content. Soweit, so lächerlich. Wir erinnern uns an die Diskussionen im Vorfeld dieser Entscheidung – Google ist evil, das vermeintlich Böse, welches den Verlagen den Content stiehlt. Wie sieht also der Umgang mit Google nach der Umstellung auf Paid Content aus? Man mag es kaum glauben – aber Google darf selbstverständlich weiterhin den Inhalt der Webseiten indizieren. Heißt für die Nutzer: Die Inhalte des Hamburger Abendblatts oder der Berliner Morgenpost sind weiterhin frei in diesem komischen Internet verfügbar. Es gibt zwei vier Wege, wie die User auch weiterhin die Artikel frei lesen können – sofern sie denn diesen so genannten Qualitätsjournalismus aus dem Axel-Springer-Verlag wirklich lesen wollen.
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Der heutige Journalismus – Realsatire pur

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Die Antworten der Legitimisten und Neokonservativen bewegen sich im Medium eines Zeitgeistes, der nur noch defensiv ist; sie drücken ein Geschichtsbewusstsein aus, das seiner utopischen Dimension beraubt ist. Das sind die Worte vom Soziologen und Philosophen Jürgen Habermas. Dieser Satz passt jedoch nicht nur auf die Legitimisten und Neokonservativen, sondern ebenso auf den Journalismus der heutigen Zeit. Verlage, Manger und Redakteure haben seit über einem Jahrzehnt die Zeichen der Zeit verschlafen – das Internet wurde zuerst nicht ernstgenommen, dann dachte man, es reiche weiter zu senden, um nun festzustellen, dass dieses komische Internet seine eigenen Regeln entwickelt hat. Wenn das Hamburger Abendblatt aus dem Axel-Springer-Verlag sich nun in einem Artikel voller Selbstmitleid auf ein Zitat Habermas’ beruft, dann ist das Realsatire pur.
formspring.me – wieder so ein Blödsinn
Okay, wie beschreibt man diesen neusten Blödsinn, der sich aufmacht, das Web 2.0 im Sturm zu erobern? Keine Ahnung.
Fragt mich einfach, ich antworte – oder so ähnlich…
formspring.me – hier werden die Fragen des Lebens beantwortet
//Nachtrag: Experiment beendet, es werden keine Fragen mehr beantwortet.
Chromium OS – Die ersten Screenshots
Am Donnerstag hat Google sein Chromium OS, liebevoll auch Chrome OS genannt, als Opensource veröffentlich. Die Netzgemeinde ist bei solchen Geschichten immer sehr schnell, und so gibt es in der Piratenbucht nun ein VMware-Image zum Download. Gestartet werden kann es nicht nur mit VMware, auch mit VirtualBox. Wer selber basteln möchte, kann hier die Nightly Builds im Source herunterladen. Sehen wir hier die Zukunft? Kann durchaus sein – alles läuft über das Internet – der Anwender selbst hat zu Hause nur noch ein Web-OS und den Rechner, der Rest wird bei Google gespeichert. Erschreckend und faszinierend zugleich. Bis es soweit ist, werden aber noch ein paar Jährchen ins Land gehen – vielleicht auch ein paar mehr. Auch bei diesen Screenshots gilt: Klick aufs Bild für höhere Auflösung.
Nachtrag: Jürgen hat noch einmal auf den wunderbaren Artikel von Kristian hingewiesen, ein Blick auf Google, fernab von Google is evil.




