Schlagwort ‘Ole von Beust‘

Stoppt die Elbphilharmonie!

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Foto: Andre080582 | CC-Lizenz

Wenn Kleingeister sich selbst ein Denkmal setzen wollen, kommt selten etwas Gutes dabei raus. Die Elbphilharmonie in Hamburg war das Lieblingsprojekt des ehemaligen Ersten Bürgermeisters der Stadt, Ole von Beust. Die CDU und Ole von Beust wollten mit Sidney und anderen Metropolen in einer Liga spielen, man sprach bescheiden von hanseatischer Weltarchitektur. Die Hansestadt Hamburg ist für die Seriosität und Integrität ihrer Kaufleute bekannt — und so gab es kaum Kritik als die Stadt Hamburg und das Konsortium Adamanta den Vertrag zum Bau der Elbphilharmonie unterzeichneten. 77 Mio. Euro sollte das Meisterwerk den Steuerzahler kosten, 2010 sollte die Elbphilharmonie eröffnet werden. Wie bekannt, ist weder der Eröffnungstermin eingehalten worden, noch die ursprünglich veranschlagten Kosten.

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Ole von Beust, Roland Koch und der Missbrauch unserer Demokratie


Foto: Materials Aart | CC-Lizenz

Roland Koch hat vor zwei Monaten seinen Rücktritt als Ministerpräsident des Landes Hessen verkündet. Politik ist nicht mein Leben, so der vermeintliche Rechtspopulist, der durch eine Unterschriftenkampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft ins Amt gekommen war. Wo kann ich hier gegen die Ausländer unterschreiben, sollen damals viele Hessen an den CDU-Ständen gefragt haben. Gestern ist Ole von Beust als Bürgermeister der Hansestadt Hamburg zurückgetreten. von Beust zitierte in seiner Erklärung aus der Bibel: Alles hat seine Zeit. Die Zeit scheint nun für die beiden CDU-Politiker gekommen zu sein. Roland Koch und Ole von Beust waren von den Wählern vier, bzw. fünf Jahre in ihr Amt gewählt worden. Ihr Rücktritt inmitten einer Legislaturperiode zeugt von einem Missbrauch unserer Demokratie und der Verhöhnung des Wählerwillens.

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Schulreform in Hamburg gescheitert

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In Hamburg ist heute nicht nur Ole von Beust zurückgetreten – auch wurde über die so genannte Schulreform per Volksentscheid durch die Bürgerinnen und Bürger entschieden. CDU, SPD, Grüne und Linke waren für die Schulreform, FDP und NPD dagegen. CDU, SPD, Grüne und Linke haben es nicht geschafft, ihre Wähler zu mobilisieren und Hamburgs Bürger von der Schulreform zu überzeugen. Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt, jedoch steht bereits fest, dass die Schulreformgegner, FDP und NPD, die Schulreform gekippt haben. Sie liegen bereits uneinholbar vorn und und haben das Zustimmungsquorum überschritten. Zwei Parteien, die nicht in der Hamburger Bürgerschaft vertreten sind, FDP und NPD, haben damit eine Schulreform gekippt, die von allen parlamentarischen Parteien gewünscht und als notwendig erachtet wurde. Über die Gegner der Schulreform sagte Ole von Beust vor einigen Wochen: «Aber mich hat überrascht, dass manche so unverhohlen sagen: Wir wollen nicht, dass unsere Kinder länger als notwendig mit Kindern mit Migrationshintergrund zur Schule gehen.»

Der elitäre Rassismus hat heute in Hamburg gesiegt.
Ein schwarzer Tag für unsere Stadt.

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Hamburg: Vorsicht Beustelle

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Die Situation in Hamburg genial von Bulo festgehalten… 😀

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In Hamburg sagt man Tschüss

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Laut übereinstimmenden Medienberichten wird Ole von Beust morgen Nachmittag seinen Rücktritt als Bürgermeister der Hansestadt Hamburg erklären. Das ist gut und richtig so. Mit Ole von Beust geht nicht nur einer der beliebtesten Bürgermeister Hamburgs, sondern auch einer der inkompetentesten. Als ich vor acht Jahren in die schönste Stadt der Welt zog, war von Beust bereits Bürgermeister. Ich habe keinen anderen Bürgermeister in unserem Rathaus kennengelernt — als ich mich gerade in Hamburg einlebte, hatte sich die Hamburgische CDU vom Rechtspopulisten Schill mit seiner Gefolgschaft wählen lassen. Eine weltoffene und tolerante Stadt hatte sich in die Fänge von durchgeknallten Rechten begeben.

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Offener Brief an Ole von Beust

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Sehr geehrter Herr von Beust,

mit großer Fassungslosigkeit nehme ich Ihre Einlassungen bezüglich der Finanzen der schönsten Stadt der Welt, unserer Hansestadt Hamburg, zur Kenntnis. Lassen Sie mich ein wenig zurückblicken. 2001 ließen Sie sich von den CDU, der FDP und der so genannten Schill-Partei zum Bürgermeister wählen. Die tolerante und weltoffene Hansestadt Hamburg wurde damit zur Geißel einer rechtspopulistischen, in Teilen rechtsradikalen Partei – unter Ihrer Führung. Heute fällt Ronald B. Schill nur noch durch verschnupfte YouTube-Videos auf, Roger Kusch wird als Senator Tod in die Geschichte eingehen und unter Führung von Dirk Nockemann wurde ein Hamburger Landesverband der Deutschen Zentrumspartei gegründet. Das sind Namen, die von Ihnen in das Hamburger Rathaus geholt und zu Ministern gemacht wurden. Folgerichtig platzte die Koalition durch einen Erpressungs– und Sexskandal, der in Deutschland bis heute seines Gleichen sucht.

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Hamburg: Prestigeprojekt Schwarz-Grün vor dem Aus

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Ole von Beust schaut sich gerade im Stadion das Spiel des HSV gegen den FC Fulham an. Böse Zungen in Hamburg behaupten, er genießt seine letzten Tage als Erster Bürgermeister unserer Hansestadt. Die GAL, wie die Grünen hier in Hamburg noch genannt werden, sind die legitimen Nachfolger der Schill-Partei. Im Bürgerschaftswahlkampf 2008 gingen sie auf die Straße, sie protestierten gegen den Bürgermeister Ole von Beust, gegen die Elbvertiefung und gegen das Kohlekraftwerk Moorburg. Das Ergebnis ist bekannt: die Grünen begangen offenen Wahlbetrug, gingen die erste Schwarz-Grüne Koalition ein, wählten Ole von Beust zum Bürgermeister, stimmten für die Elbvertiefung und das Kohlekraftwerk Moorburg. Während Andra Ypsilanti von der Presse gejagt wurde, lobten die Medien die Grünen aus Hamburg. Angela Merkel soll auf das schwarz-grüne Projekt ein besonderes Auge geworfen haben, stehen die rechnerischen Chancen für Schwarz-Grün im Bund 2013 doch nicht schlecht. Die Ironie an der Geschichte: der Wahlbetrug wird nun um Nachhinein das Scheitern von Schwarz-Grün zur Folge haben. So sollte man es sich zumindest wünschen.

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Interview des Jahres: Werner Marnette zum HSH-Nordbank-Skandal

Werner Marnette ist Groß-Unternehmer und CDU-Mitglied. Er war Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr in Schleswig-Holstein im Kabinett des Herrn Carstensen. Unter diesem Hintergrund muss man das Interview lesen, welches er dem Spiegel gegeben hat: Das ist ein Wahnsystem. Da spricht also kein linker Spinner, kein Gutmensch, kein Besserwisser — da spricht einer derer, der dazugehört (hat). Das Interview ist schlicht und ergreifend ein gesellschaftspolitischer Skandal. Ich bin kein Anwalt, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es strafrechtlich relevant ist. Es sollte zumindest gesellschaftlich die Wirkung haben, dass Peter Harry Carstensen und Ole von Beust ihre Büros räumen sollten. Von Michael Freytag und Rainer Wiegard ganz zu schweigen. Ich bin ehrlich gesagt immer noch fassungslos, wie ein Mensch wie Peter Harry Carstensen zum Ministerpräsident aufsteigen konnte und Ole von Beust hier in Hamburg so erfolgreich sein kann. Politik wird je höher man kommt nach dem Motto der drei berühmten Affen betrieben, nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Auch wenn man dabei ganze Bundesländer, ganz Städte, Menschen in den Ruin treibt. Es ist schon erstaunlich, dass das Interview wenig Resonanz findet. Aber eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus. Das ist alles ungeheuerlich.

SPIEGEL — Das ist ein Wahnsystem

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Nicht nur in Hessen wird gewählt

Ole von Beust

Es mag den einen oder anderen Leser vielleicht überraschen — aber nicht nur in Hessen wird gewählt. Sonntag wird neben Hessen auch noch Niedersachsen einen neuen Landtag wählen und am 24. Februar dürfen dann wir Hamburger so tun, als würden wir in einer Demokratie leben. Auch hier in unserer wunderschönen Hansestadt wird es eng — hat sich die CDU doch zu viel geleistet. Volksentscheide wurden ignoriert, mit den Kriminalitätsstatistiken hat man sich vollends lächerlich gemacht. Die Gesundheit der Hamburger liegt mittlerweile in privaten Händen. Für die CDU bleibt einzig die Hoffnung Ole von Beust, Mamas Lieblings-Schwiegersohn — einfach sympathisch. Selbst mich hat er mit seinem Verhalten bei Rolands Wahlkampfschlager beeindruckt. Doch: Integration, Bildung, Elbvertiefung, Moorburg, Privatisierungswahn — nicht auf viele Fragen hat die CDU Hamburg eine Antwort. Darum ist auch der komplette Wahlkampf der CDU auf Ole ausgerichtet. Es wird sich zeigen, ob die Sympathie des Spitzenkandidaten wirklich die eklatanten Fehlleistungen der Partei und des eigenen Wirken ausgleichen kann.

Foto Ole von Beust: cdu-hamburg.de.

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