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Netzneutralität

Netzneutralität ist spätestens seit dem Google/Verizon-Deal in aller Munde. Doch schon die Telekom hierzulande bezog dazu Stellung und zwar klar kontra Netzneutralität, darüber hinaus auch diverse Kabelanbieter. Verständlicherweise echauffieren wir uns ob Googles fragwürdigem Vorstoß weitaus mehr, sind es doch jene, die stetig ihre Maxime «don’t be evil» propagieren. Schwerer wiegt es dennoch, wenn die Telekom derart agiert, ist diese doch für das Gros der Angebote in diesem Land zuständig.

Aber, wie dem auch sei, die Netzneutralität, also diese «wertneutrale» Übertragung von Datenpaketen jedweder Couleur, ist in Gefahr. Es handelt sich nicht um eine Notwendigkeit, wie uns viele Anbieter glauben machen möchten, sondern schlicht um eine neue Geschäftsidee oder wie es Kristian Köhntopp ausdrückte: «Deine Skype-Pakete sind Dir mehr wert als Deine P2P-Pakete. Wäre doch schade, wenn denen was passiert, oder?» Kristian beschäftigte sich darüber hinaus en detail in bis dato drei Artikeln mit der Netzneutraltität1, was an Management notwendig ist und was überhaupt nicht geht. Kurzum, ich bezeichne diese Absichten mal grob als «Zölle» für den Datenverkehr oder schlicht «Schutzgelderpressung» mittels Angstszenarien, seitens der Provider.

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  1. Vokabeln für Netzneutralität
    Netzwerk-Überlast vs. Netzwerkneutralität
    Netzneutralität — was ist okay und was ist es nicht? []

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der «digitale Bürgerrechtler» oder die unendliche Geschichte vom Scheitern

Ich bin es leid wieder und wieder Dinge zu erklären, die längst offenkundig sein sollten. Ich bin es auch leid, wieder und wieder gegen Menschen anzukämpfen, die ob ihres offensichtlichen gelebten Fun-Faktors Dinge, die sich nicht im Ansatz verstehen bzw. verstehen möchten, lobpreisen und damit einem nicht abzusehenden Kolateralschaden willfährig den Weg bereiten. Diese unbedarften Zeitgenossen, bezeichnen jene Kritiker als «analoge Menschen», «Schrebergärtner» usw. Da wird von «Gartenzwergfotografiererei» fabuliert, garniert wird dies mit Cassandra-Rufen bezüglich der Netzneutralität, gleichsam tangiert die Realität vor Ort, dieses sogenannte Reallife, nicht im geringsten. Die Vorratsdatenspeicherung wird als abstrakte Größe im «Netz» gehandhabt, ohne daß viele das Ausmaß dieser überhaupt begreifen, wie sonst wäre die Lobhudelei zu Gunsten Streetviews zu verstehen, von der virtuellen Ignoranz gegenüber der kommenden Volkszählung ganz zu schweigen?

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