Schlagwort ‘Netbook‘

world domination: Google ChromeOS

via Google

Google gab heute erst einmal den Quellcode frei zu ihrem auf dem Linux-Kernel basierenden Betriebssystem. 1Bis dieses letztendlich erscheint wird noch eine Weile ins Land gehen, die FOSS-Community, sowie Firmen und andere sind aufgerufen sich aktiv an der Entwicklung zu beteiligen. Gemäß Google ist dies noch die Rohform, das endgültige Konzept wird gemeinsam mit der Community entwickelt. Primäres Ziel: Geschwindigkeit, höchstmögliche Parallelität, aber auch die Sicherheit solch nicht zu kurz kommen, d.h. das System verifiziert nach jedem Start seine Integrität.

Kurzum wir schauen eine Betriebssystemskizze. Googles Kurs indess dürfte jedoch klar sein: eine dominante Suchmaschine, wolkige Applikationen, ein eigener Browser, ein Betriebssystem für Smartphones, eine eigene Programmiersprache entwickelt u.a. von UNIX-Urgestein Ken Thompson und nun ein eigenes Betriebssystem, welches die Verquickung mit dem Netz zementiert. Grund zur Besorgnis? Maybe, auch Microsoft begann mal recht klein, erreichte jedoch nie diese Dominanz.

We will see

  1. mehr Infos bzw. Videos diesbezüglich findet man dort []

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OpenBSD 4.4 auf dem Asus EEE 900A

Anfangs versuchte ich das ganze irgendwie mittels Image zu transferieren, letztendlich war es aber dank der simplen OpenBSD Installation einfacher als gedacht. Man schnappt sich einfach die Install-CD, ob käuflich erworben oder heruntergeladen, bootet mit dieser auf dem Desktop-Rechner und installiert anstatt auf die Festplatte auf den USB-Stick. Festplatten werden als wd0 .. wdx angezeigt, USB-Geräte als sd0 .. sdx. Die Default-Installation ohne X genügt, ich hatte einen 1GB USB-Stick zur Hand — mehr als genug Platz.

Danach bootet man den EEE(!) mit dem Stick und gibt beim Boot-Prompt bsd.rd ein, damit man OpenBSD erneut installieren kann — dieses mal auf die interne SSD (wd0), der Stick selbst von dem man bootet ist hier sd0. Ein Problem jedoch offenbart sich hier, OpenBSD (wie auch FreeBSD) besitzt keine Unterstützung für den GB-Lan-Adapter (Attansic Technology L1E), wohl aber für den internen Wifi-Adapter (Atheros AR5424) der jedoch wiederum nicht mittels WPA unterstützt wird. Sofern man also nicht auf andere Methoden zurückgreifen kann bleibt nur ein externer Adapter. Hier lag bei mir ein billiger Ralink Wifi-USB-Adapter herum (Edimax/RT2528) der auch sogleich als rum0 erkannt wurde und von WPA supportet wird. Für die Installation selbst via FTP deaktivierte ich temporär die Verschlüsselung.

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Dynabook: Urahn des Netbooks

Remembering the Dynabook — einige Dinge sind nicht derart neu wie sie uns erscheinen. Grandiose Ideen verstauben oft genug in Schubladen für Jahrzehnte, andere sind noch nicht reif für die Welt oder es fehlt an adäquater Technik. Die Idee zum Laptop feierte just ihren 40. Geburtstag, 1972 reifte hingegen die Idee für ein ultraportables Geräte welches wir heute in etwa mittels des Netbooks umgesetzt sehen :-)

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Asus EEE, FreeBSD, Wifi, Lan

Es scheint etwas Bewegung in die Sache zu kommen, die letzten wirklichen Hindernisse um FreeBSD 7 auf dem EEE zu betreiben waren im Prinzip Lan und Wifi. Wifi ist ein recht leichtes Unterfangen, braucht man doch nur ein aktuelles HAL. Lan hingegen gestaltete sich unmöglich, da schlicht und ergreifend kein Treiber für diese exotische Hardware existierte. Nun aber gibt es einen Treiber, ale, für Atheros AR8121(L1E)/AR8113/AR81. Diesen findet man aktuell dort und jener sollte einwandfrei unter Current als auch Stable bauen.

Wer bis dato immer noch nicht weiß wie er FreeBSD auf den EEE bekommt, sollte sich diese Anleitung dort zu Gemüte führen. Schwer ist es nicht, wenngleich auch OpenBSD dem gegenüber einen Spaziergang darstellt.

Btw. ein aktuelles HAL für Atheros-Karten muß man nicht unbedingt mittels svn abholen, es genügt auch das aktuelle Päckchen bei Sam Leffler abzugreifen.

via FreeBSD-ML

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Netbooks

Vor einer Weile schloß auch ich zu den glücklichen Besitzern eines Netbooks auf, ein Asus Eee 900A wurde es. Das Preis/Leistungsverhältnis bei genau diesem Typ ist hervorragend, Verarbeitung etc. imho zwischen ausreichend und hochwertig angesiedelt. Warum aber nun ein Netbook? Nun es ist tatsächlich portabel und besitzt mit knapp 4-5h eine einfach nur als grandios zu bezeichnende Akku-Laufzeit. Für Vorträge ideal, an den Beamer angeklemmt fertig, daneben taugt es jedoch auch für die üblichen anfallenden Arbeiten. Und ehrlich, klar die Tastatur ist naturbedingt kleiner, aber das war selbst für meine überdurchschnittlich großen Pranken nur eine Phase der Gewöhnung. Verglichen zu dem Laptop daheim natürlich winzig, aber praktikabel auch für das ernsthafte Arbeiten — so muß man einigen Nörglern wohl eher eine grobmotorische Herangehensweise bescheinigen 😉

I know Windows-Usern ist das natürlich alles zu winzig, da braucht es CPU-Boliden, viel Speicher, große Platten, fette Displays und mit dem Advent des Bonbon-farbenen XP und seinen Fensterrahmen für Kurzsichtige nahm die Gigantomanie auch ihren Lauf. Aber da existieren auf der anderen Seite auch jene freien Systeme, die wie geschaffen sind für derlei Ultramobile — sicher, Windows ist möglich, aber das Feld überlassen wir doch dann lieber jenen mit den 17«Displays und ihren ~1.5h Laufzeit beim Mobilgerät der Wahl. Und wie andere Beispiele zeigen, liege ich mit dieser Einschätzung gar nicht so falsch: Jürgen und sein Familienzuwachs, sowie Stimme von IT-Guerilla — man kann diese Leute als durchaus zufrieden bezeichnen.

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