Schlagwort ‘Musikindustrie‘

why DRM doesn’t work


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Wie wollen wir die Kreativen im Netz bezahlen?

In der Diskussion rund um die Piratenpartei stellt sich die immer wiederkehrende Frage des Verwertungsrechts und des Urheberrechts. Verkürzt gesagt, suchen Verlage, Journalisten und Kreative nun seit Anbeginn des Internets nach Möglichkeiten, Ihr kreatives Tun zu vergolden. Der kürzlich veröffentlichte Heidelberger Appell ist dabei nur die Spitze des Eisberges: Die Unterzeichner appellieren nachdrücklich an die Bundesregierung und die Regierungen der Länder, das bestehende Urheberrecht, die Publikationsfreiheit und die Freiheit von Forschung und Lehre entschlossen und mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verteidigen. Allein mit diesem Schlusssatz zeigt sich, dass die Unterzeichner und Besitzstandswahrer schon verloren haben, auf ganzer Linie — wenn man es denn so ausdrücken will.

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adical und die Musikindustrie — Minus mal Minus ergibt Plus. Naja, oder auch nicht

adical

Kennt wer noch dieses totes Gebilde, welches auch in Deutschland viele Blogger abgemahnt hat? Ich spreche von dem Gebilde, welches alles daran setzt, Schulhöfe zu den zentralen Dealer-Plätzen unserer Gesellschaft zu machen, welches ihre besten Kunden kriminalisiert, verfolgt und drangsaliert. Es ist das Gebilde, welches eng mit einem schweizerischem und einem hamburgischen Unternehmen zusammenarbeitet und sich so einen gewissen Ruf doch sehr mühsam erarbeitet hat. Für dieses Gebilde ist jegliches Filesharing kriminell und vom Gesetzgeber zu unterbinden. Dieses Gebilde lässt andere Unternehmen in bester Stasi-Manier für sich arbeiten und geht sogar soweit, Musik, welche unter Creative Commons-Lizenz steht, bei Rapidshare löschen zu lassen. Das hamburgische Unternehmen, welche im Auftrag unseres Gebildes arbeitet, ist bei Hausdurchsuchungen zu gegen und stellt schon mal rechtswidrig Server ins Internet und bietet urheberrechtlich geschützte Musik zum Download an, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die unserem Gebilde und den Partnern auf den Leim gegangen sind, gesetzlich verfolgt werden können.

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die Musikindustrie läuft Amok

Plattenfirmen wollen 2008 zum Jahr der Internet-Kontrolle machen: Provider sollen den Datenverkehr ihrer Kunden überwachen, die Übertragung von Musikdateien blockieren und Webseiten sperren. So umreißt es SPON und führt es in den weiteren Zeilen noch näher aus, sprich die übliche Lobby-Arbeit in der EU, damit dieser crap möglichst in jeder Nation verankert wird. Denn auf nationaler Ebene klappts nicht immer, die EU ist da teils deutlich schmierfähiger. Man braucht gar nicht weiter über diese Feinde von Demokratie und Freiheit zu sinnieren, wie schon Dirk Bach beim ECHO 2004 treffend bemerkte, Und ihr wundert euch, dass es euch schlecht geht?. MTV schreibt heute dazu, Madonna Ditches Label, Radiohead Go Renegade: The Year The Music Industry Broke. Jeder Schuß vor den Bug kommt in dreifacher Ausführung zurück, vielleicht erleben wir ja 2008 den Untergang dieser unsäglichen Krämerseelen.

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