Schlagwort ‘menschheit‘

Katzen wollen die Weltherrschaft. Und wir sind ihnen im Wege. Sie wollen uns töten.

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Wie wir alle wissen, versuchen Katzen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und das seit Jahren. Im Internet haben sie bereits die Herrschaft übernommen. Seid auf der Hut: Ihr könnt bei Euch zu Hause erkennen, ob Eure Katze zu den Verschwörern dazu gehört. Achtet auf die kleinen Dinge des gemeinsamen Zusammenlebens. Diese werden Euch erkennen lassen, ob Eure Katze Euch töten möchte — oder, was nicht wahrscheinlich ist, nicht. Passt gut auf, es könnte Euer Leben retten.

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der Mythos der freien kulturellen Entwicklung

Lauscht man heutzutage diversen Zeitgenossen, welche Urheberrecht, Copyright und ähnliche Dinge argumentativ verdammen, so wird als Argument immer gerne auf die früheren Zeiten zurückgegriffen. Jene Zeiten, in welchen ein irgendwie geartetes «Urheberrecht» jenseits der Vorstellung lag, jene Zeiten in denen Kultur sich schrankenlos verbreiten konnte und sich dem Einzelnen ein Eldorado an Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung bot.

Kurzum, wir sehen uns einem Irrglauben gegenüber, ebenso wie jener Glaube an die Unzulänglichkeit der Menschen der «Steinzeit», die Mär vom «dunklen Mittelalter», die vermeintliche «Dummheit» der Menschen in jener Zeit, der Mythos der flachen Erde, etc. pp. Unausrottbare Folklore, die wir einer nur mäßigen historischen Bildung verdanken, die immer noch große Männer und Weltpolitik absurderweise als Marksteine der Menschheitsentwicklung ansieht und die Menschheit selbst, die Kulturgeschichte, außen vor läßt.

Die Steinzeit war fortschrittlicher, als viele heute glauben mögen, das «dunkle» Mittelalter war kein Paradies, aber auch kein fundamentalistischer Albtraum, der Mythos der «flachen Erde», also der Glaube die Erde sei eine Scheibe, war eigentlich schon in der Antike bestritten und im Mittelalter keiner Diskussion mehr würdig. Was diese Beispiele jedoch zeigen, daß die Menscheit heute, trotz ihrer gewaltiger Ressourcen, nicht in der Lage ist, mit stetig steigendem Wissen adäquat umzugehen bzw. dieses entsprechend zu vermitteln. Heutzutage konkurrieren Wissen und Amusement, letzteres behält allzuoft die Überhand. War zu früheren Zeiten das Wissen spärlich aber heiß begehrt, so ist es heut mannigfaltig, jedoch oft verschmäht.

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Volksenzyklopädie Wikipedia

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In folgendem Artikel nehme ich Bezug auf die jüngsten Ereignisse, die keinesfalls Einzelfälle darstellen, sondern allenfalls die berühmt-berüchtigte Spitze des Eisbergs aufzeigen.

Imagine a world in which every single person on the planet is given free access to the sum of all human knowledge. That’s what we’re doing.

Jimmy Wales

Was ist die Summe allen Wissens, die Wales in diesem Interview ansprach? Meine Vorstellung davon, die irgendwelcher anderen? Oder sind es mehr die machtvollen Gefüge, mit denen sich Historiker in der Regel ausschließlich beschäftigen? Sind es herausstechende Leistungen, die die Menschheit vorwärts bringen? Wer kann diese Fragen überhaupt beantworten? Kein Mensch. Betrachten wir den Kulturhistoriker, in meinen Augen, neben dem Archäologen, die Idealform des Geschichtswissenschaftlers: jener Kulturhistoriker kennt keine wirklichen Relevanzkritierien, alles interessiert, winzige Details können große Zusammenhänge erklären, können Aufschluß geben bezüglich der schier grenzenlose Bandbreite dessen was wir als Kultur bezeichen. Zusammenhänge werden dort beleuchtet, der Mensch per se betrachtet, geistige Strömungen analysiert und selbst wenn auch die große Politik nicht wirklich primären oder gar , wie usus bei Historikern, absoluten Stellenwert genießt, tangiert diese dennoch, ist sie doch ebenso Bestandteils des Lebens, der Kultur.

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