Schlagwort ‘Mensch‘

Thilo Sarrazin: Alles nur Satire

oder

Warum sich unsere Gesellschaft neu ausrichten muss


Bild: Bundesarchiv, Wikimedia Commons

Wer noch ein Argument benötigt hat, dass Thilo Sarrazin ein zutiefst verachtenswertes Menschenbild hat, ein rassistisches Menschenbild, der musste heute nur Plasberg einschalten. Beispielsweise hat er seine «These» über jüdische Gene nicht zurückgenommen, im Gegenteil, er hat sie noch einmal bestätigt. Sarrazin meine lapidar, der Satz sei seiner Sache nicht dienlich gewesen, inhaltlich sei sie nicht zurückzunehmen. Selbstverständlich hat er sich jede Menge Kritik anhören müssen – bis die gesamte Debatte von Thilo Sarrazin selbst ad absurdum geführt wurde.

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I’m not a number, I’m a free man.

Vor einiger Zeit vermochte es Google, seitens Streetview, einen schon länger schwelenden «Konflikt» in das Rampenlicht zu rücken und somit eine Art von Diskurs loszustoßen. Ein Konflikt zwischen «digitaler» und «analoger» Welt, reduziert man denn alles auf eine materielle Ebene. Dies möchte ich hier jedoch nicht tun und auch werde ich nicht explizit mit dem Finger auf die jeweiligen Antagonisten zeigen.

If there is such a phenomenon as absolute evil, it consists in treating another human being as a thing.

Was diese Leute forcieren, ist eine «Digitalisierung» der Welt wie wir sie kennen. Diese Praxis kann der Erbauung dienen, dem Komfort, aber auch der Überwachung, der Stigmatisierung, der Verleumdung usw. Andererseits sind Technologien, abseits aus der Angst geborener Kassandra-Rufe, wertfrei zu betrachten, ebenso wie die transportierten Daten. Einmal entfesselt, herausgerissen aus ihrem angestammten «Habitat», können diese aber ihr Potential entfalten — je nach Gusto, positiver, als auch negativer Natur.

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Tag der Arbeit

Google weiß wie immer mit einem passenden Doodle zu überzeugen — hier zum Tag der Arbeit, aber auch der großartige Bulo steht diesem in nichts nach … er weiß selbst mit einem Kalauer zu begeistern 😉

Für die einen ora et labora, für die anderen ein Tag der Entspannung — nicht zu vergessen die üblichen Kundgebungen.

Idleness so called, which does not consist in doing nothing, but in doing a great deal not recognised in the dogmatic formularies of the ruling class, has as good a right to state its position as industry itself.

Robert Louis Stevenson

Vielleicht wäre es endlich angebracht nicht den Tag der Arbeit zu begehen, der mehr oder weniger doch nur der Propaganda dient, sondern den Tag der Ruhe, den Familientag etc. … jenen Tag also, an dem der Mensch Mensch sein darf und die Sorgen des Alltags ein wenig zu vergessen vermag.

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A Short Love Story

Hier auch noch einmal. Einfach wunderbar… :)

Hintergründe (zum Making-of) gibt es hier.

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demographischer Unsinn

Eine Rücknahme der Rente mit 67 wäre unverantwortlich, weil wir in der langen Zeit, bis sie eintritt — nicht etwa 2012, sondern erst 2029 — etwa drei Jahre älter werden. Sie bedeutet also zwei Jahre länger arbeiten und ein Jahr länger die Rente genießen.

Rente mit 65: »Verantwortungslose Vogel-Strauss-Politik«

Man kann recht anschaulich an diesem Beispiel beobachten, welchen Unfug man mit Zahlen anstellen kann. Diese Wissenschaften abstrahieren die Gesellschaft derart, dass letzendlich nur noch nackte Zahlen über bleiben, die wiederum jedoch ausgiebig genutzt werden, um eben diese zuvor mittels Zahlen geleugneten Menschen dennoch in ihrem weiteren Lebensverlauf dramatisch zu beeinflussen. Mein spontaner Gedanke, hat dieser Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker in seinem Leben schon einmal über eine längere Periode harte körperliche Arbeit genossen? Kennt jener Handwerker, Industriearbeiter, Leute vom Hoch– u. Tiefbau, Fernfahrer etc. pp und deren gesundheitliche Problematiken? Sicherlich nicht — Zahlen und statistische Modelle sind dessen Metier. Aber diese Menschen, welche hier wohlwollend vernachlässigt werden, werden selten in ihrer Gesamtheit statistisch erfaßt, da sie gesundheitliche Mali ihres Berufes wegstecken ob Angst vor dem allgegenwärtigen Arbeitsplatzverlust.

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Fragmente

Bewußt vermeide ich ein gewisses Vokabular, welches nur allzu deutlich auf die vor kurzem abgelaufene Tragödie in Deutschen Gefilden hinweist und geifernde Voyeure en masse wie die Fliegen anziehen würde. Auch werde ich gewiß nicht Partei ergreifen. Tatsache ist jedoch, Gewaltorgien visuell oder gar interaktiv umgesetzt sind potentiell eher als Auslöser für reale Gewalt zu sehen als beispielsweise Werke der Literatur — letztendlich jedoch handelt es sich um Fragmente die derartiges bei einem äußerst kleinen Kreis vorbelasteter Individuen vermögen, jedoch bei der großen Masse generell versagen.

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