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Die Arroganz des Journalismus am Beispiel “Wir-in-NRW”

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Foto: F!XMBR

Vor gar nicht allzu langer Zeit haben ich nicht nur die Ruhrbarone, sondern auch Wir-in-NRW als die Tops-Blogs aus dem Pott bezeichnet. Für Wir-in-NRW war das ein Fehler. In Wir-in-NRW manifestiert sich für mich nicht nur die Arroganz und Abgehobenheit eines ganzen Berufsstandes, sondern offensichtlich auch gänzliches Versagen beim Schutz der eigenen Informanten. Passend zum NRW-Wahlkampf erschien das so genannte Blog Wir-in-NRW auf der Bildfläche.

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Die Panik der NRW-CDU

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Bild: Agenda 2013

Es hat den Anschein, als würde die NRW-CDU so langsam Panik bekommen. Die etablierten Medien berichten davon, dass Anzeige gegen Unbekannt erstattet wurde. Die Hintergründe sind heute bei den Ruhrbaronen zu finden – es ist bezeichnend, dass unsere so genannten Journalisten kein Wort über die Hintergründe berichten:

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Des Kaisers neue Kleider – Das Clap-Magazin im neuen Design

ClapBulo und Daniel können stolz sein und Mia Pfisterer hat großartige Arbeit geleistet. Das Clap-Magazin selbst und die hauseigene Webseite vom Clap-Club haben einen neuen Anstrich verpasst bekommen. Die Schrift sticht dabei ganz besonders hervor, die Typografie gefällt mir ganz besonders, die farbliche Abstimmung im gesamten Magazin passt ebenso, auch Simon Flöters Illustrationen passen hervorragend ins Bild. Dazu die wunderbaren Fotos von Alexander von Spreti, spannend geschriebene – immer mit einem Augenzwinkern – Reportagen von Bijan Peymani machen das Clap-Magazin nicht nur zu einem Magazin für Neugierige, Eitle und Schadenfrohe, sondern zu etwas besonderem im medialen langweiligen und oft nur kopierten Einheitsbrei. Bulo und Daniel schreiben im Editorial, Clap sei erwachsen geworden. Das gesamte Team kann stolz auf das Baby sein. Man nimmt sich und die Branche nicht allzu ernst – insbesondere diese Eigenschaft macht Clap einzigartig.

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derFreitag – Die schönste Zeitung der Welt

Ehre wem Ehre gebührt. Der Freitag wurde als World’s Best Designed Newspaper ausgezeichnet. Weltweit standen 240 Zeitungen zur Wahl, neben dem Freitag haben die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die New York Times den Preis gewonnen. Herzlichen Glückwunsch an Jakob Augstein und sein Team. Es bleibt zu wünschen, dass dieser wunderbare Text von Jakob Augstein für das SZ Magazin keine Utopie bleibt, sondern Antriebfeder für die Freitag-Redaktion.

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Be Google und der Journalismus öffnet seine Tore

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Foto: F!XMBR

Der Axel-Springer-Verlag setzt jetzt auf Paid Content. Soweit, so lächerlich. Wir erinnern uns an die Diskussionen im Vorfeld dieser Entscheidung – Google ist evil, das vermeintlich Böse, welches den Verlagen den Content stiehlt. Wie sieht also der Umgang mit Google nach der Umstellung auf Paid Content aus? Man mag es kaum glauben – aber Google darf selbstverständlich weiterhin den Inhalt der Webseiten indizieren. Heißt für die Nutzer: Die Inhalte des Hamburger Abendblatts oder der Berliner Morgenpost sind weiterhin frei in diesem komischen Internet verfügbar. Es gibt zwei vier Wege, wie die User auch weiterhin die Artikel frei lesen können – sofern sie denn diesen so genannten Qualitätsjournalismus aus dem Axel-Springer-Verlag wirklich lesen wollen.

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Der heutige Journalismus – Realsatire pur

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Foto: F!XMBR

Die Antworten der Legitimisten und Neokonservativen bewegen sich im Medium eines Zeitgeistes, der nur noch defensiv ist; sie drücken ein Geschichtsbewusstsein aus, das seiner utopischen Dimension beraubt ist. Das sind die Worte vom Soziologen und Philosophen Jürgen Habermas. Dieser Satz passt jedoch nicht nur auf die Legitimisten und Neokonservativen, sondern ebenso auf den Journalismus der heutigen Zeit. Verlage, Manger und Redakteure haben seit über einem Jahrzehnt die Zeichen der Zeit verschlafen – das Internet wurde zuerst nicht ernstgenommen, dann dachte man, es reiche weiter zu senden, um nun festzustellen, dass dieses komische Internet seine eigenen Regeln entwickelt hat. Wenn das Hamburger Abendblatt aus dem Axel-Springer-Verlag sich nun in einem Artikel voller Selbstmitleid auf ein Zitat Habermas’ beruft, dann ist das Realsatire pur.

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Die Heuchelei und das Versagen der Medien am Beispiel Afghanistan

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Wenn man heute die Zeitungen aufschlägt, traut man kaum seinen Augen. Die ZEIT fragt, was in der Kundus-Affäre vertuscht wurde und benutzt das Wort Kriegsverbrecher in einem Artikel über Oberst Klein. Die SZ hat in den letzten Tagen ein ganzes Feuerwerk an Artikeln veröffentlicht. Sie spricht vom Betrug an der Öffentlichkeit, kritisiert Kriegsminister zu Guttenberg  – selbst der sehr geschätzte Heribert Prantl spielt mit. Da muss man schon fragen, wie viel Heuchelei ein Land und eine Demokratie von Seiten der Medien ertragen kann. Deutschland befindet sich im Krieg – seit Jahren und nicht erst seit der Bundestagswahl oder dem Bombardement der Tanklastzüge. Deutsche Soldaten sterben und töten seit Jahren am Hindukusch Taliban und Zivilisten – während die Medien die Mär von der Ausbildung der heimischen Polizei verbreitet haben.

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Peter Frey neuer CDU-Pressesprecher

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Mit der CDU sieht man besser. Mit diesem Worten ist heute der neue Pressesprecher der CDU vorgestellt worden. Lange war spekuliert worden, wer Nachfolger von Nikolaus Brender werden würde. In den letzten Tagen wurde vermehrt der Name Peter Frey genannt. Am Vormittag wurden diese Gerüchte dann bestätigt. Peter Frey tritt ein schweres Erbe an – politische Kommentatoren gehen aber davon aus, dass er seinen Auftrag der Christlich Demokratischen Union erfüllen wird.

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Kommentar zum Leistungsschutzrecht, den Verlagen und den Medien

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Es wird weiter fröhlich von Verlagen und Managern über das so genannte Leistungsschutzrecht diskutiert und aktiv Lobbyismus in Berlin betrieben. Nachfolgenden Kommentar (Wordle oben) habe ich nebenan bei Thomas hinterlassen. Irgendwo sehe ich kaum noch Licht am Ende des Tunnels, wenn ich Murdoch höre, oder hier in Deutschland Döpfner und wie sie alle heißen. Man hat die Zeichen der Zeit verschlafen und will nun das Internet unter Kontrolle bringen. Da findet man in der Politik natürlich dankbare Abnehmer – allein mir fehlt der Glaube, dass dies funktioniert… ;-)

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Dr. Kristina Köhler – eine “Neue Rechte” im Kabinett Merkel?

Dr. Kristina KöhlerSie ist aus Hessen. Zu dieser einfachen aber doch zutreffenden Schlussfolgerung kommt Michael Spreng, warum Frau Dr. Kristina Köhler neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geworden ist. Die Presse jubelt, ein neuer Shootingstar ist geboren, jung, gutaussehend – das allein scheint heute auszureichen um von den Medien hofiert, geliebt und mit positiven Schlagzeigen versorgt zu werden. Wer allerdings über die Hintergründe und das politische Wirken Köhlers informiert werden wollte, der musste sich in den letzten Tagen auf anderem Wege mit Informationen versorgen. In den USA wird vom zukünftigen Präsidenten jedes Mitglied seiner Regierungsmannschaft von der Geburt bis zur eventuellen Ernennung durchleuchtet – findet sich auch nur ein kleiner dunkler Fleck auf der vielleicht sonst so weißen Weste, ist die Karriere verbaut. Die Medien in den USA würden dies gnadenlos ausschlachten, hinterfragen und kritisieren. In Deutschland ist diese Gefahr nicht gegeben. Dr. Kristina Köhler ist Hessin, jung und entspricht offensichtlich die Schönheitsideal der deutschen Politredakteure. That’s it. A new star is born.

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Nikolaus Brender – die Geister, die sie riefen

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Unabhängig, vielleicht auch frech, keiner Partei zugehörig, sich sowohl mit Gerhard Schröder als auch mit Angela Merkel anlegend – das sind die angenehmen Eigenschaften des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender. Diese Eigenschaften reichten aus, um ihn am Freitag mit einer Unionsmehrheit im ZDF-Verwaltungsrat abzusägen und seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Und machen wir uns nichts vor – die SPD ist Teil dieses unwürdigen Schauspiels, sie hat Brender nur aufgrund des öffentlichen Drucks in Schutz genommen. Wer die Erklärung Kurt Becks am Freitag gesehen hat, erkennt, dass die SPD glücklich mit der Entscheidung ist, Nikolaus Brender zukünftig nicht mehr als Chefredakteur des Zweiten Deutschen Staatsfernsehens sehen zu müssen. Die Medien, allen voran die Printmedien, schreien selbstverständlich auf. Die Pressefreiheit sei in Gefahr, ist dabei noch der harmloseste Vorwurf. Diese Vorwürfe sind hanebüchen – es sind die Geister, die der Journalismus in Deutschland rief. Der Journalismus in diesem Land ist mittlerweile Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.

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Neues ZDF-Logo geleakt

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Sensation in Mainz – der ZDF-Verwaltungsrat hat heute für das Zweite Deutsche Fernsehen ein neues Logo entworfen. (via)

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