Schlagwort ‘Mashup‘

memolane — die digitale Zeitmaschine

Memolane captures your entire online life in one timeline making it easy for you to travel back in time and re-live great memories. Whether you’d like to re-discover your holiday of a lifetime, re-live that great party last week or get all nostalgic about when the kids were little, now with Memolane it’s easy to keep the memories alive.

Memolane bezeichnet sich selbst als «your timemachine for the web». Auf einem Zeitstrahl angeordnet, kann man beispielsweise die eigene Netzaktivität verfolgen und bei Bedarf behände auf Vergangenes zurückgreifen. Memolane bietet dazu Importfilter für bekannte Dienste wie Twitter, Facebook, flickr, Picasa usw., aber die Möglichkeit einen RSS-Feed zu importieren besteht ebenso. Der Import selbst gestaltete sich problemlos, die Bedienung ist selbsterklärend und auch ansonsten gibt es bisher keinen Grund zu klagen. Stellt sich einzig die Frage, ob der Dienst einem größeren Ansturm standhalten wird. Die Datenakquise erfolgt zeitnah, dem Import sind keine mir bekannten Grenzen gesetzt.

Gemäß dem Motto «Organisation ist alles», wird dieser Dienst sicherlich dem einen oder anderen recht gelegen kommen, um Überblick bezüglich des virtuellen Treibens zu behalten. Darüber hinaus wird auch die Möglichkeit geboten, aus den vorhandenen Daten eine Handlung zu kreieren. Letzteres kann wohl auf diverse Art und Weise kreative Anwendung finden, aber auch zur Übersicht beitragen, indem man beispielsweise bestimmte Thematiken einer Artikelserie/Bildserie herausarbeitet. Im Moment ist dieser Dienst leider noch eine geschlossene Veranstaltung und man kann einzig mittels einer Einladung daran teilnehmen, eigene Einladungen verteilen kann man jedoch bis dato noch nicht.

Aktuelle Informatioen findet man auf dem Blog zu memolane.

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der «digitale Bürgerrechtler» oder die unendliche Geschichte vom Scheitern

Ich bin es leid wieder und wieder Dinge zu erklären, die längst offenkundig sein sollten. Ich bin es auch leid, wieder und wieder gegen Menschen anzukämpfen, die ob ihres offensichtlichen gelebten Fun-Faktors Dinge, die sich nicht im Ansatz verstehen bzw. verstehen möchten, lobpreisen und damit einem nicht abzusehenden Kolateralschaden willfährig den Weg bereiten. Diese unbedarften Zeitgenossen, bezeichnen jene Kritiker als «analoge Menschen», «Schrebergärtner» usw. Da wird von «Gartenzwergfotografiererei» fabuliert, garniert wird dies mit Cassandra-Rufen bezüglich der Netzneutralität, gleichsam tangiert die Realität vor Ort, dieses sogenannte Reallife, nicht im geringsten. Die Vorratsdatenspeicherung wird als abstrakte Größe im «Netz» gehandhabt, ohne daß viele das Ausmaß dieser überhaupt begreifen, wie sonst wäre die Lobhudelei zu Gunsten Streetviews zu verstehen, von der virtuellen Ignoranz gegenüber der kommenden Volkszählung ganz zu schweigen?

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Bundesregierung kooperiert mit Google!

via dem unvergleichlichen Bulo :-)

«Etwas ist faul im Staate Dänemark» und es ist erschreckend, wie wenig Fantasie Nerds besitzen und sogleich alle Hemmungen fallen lassen für ein neues Spielzeug. Dabei gilt doch schon seit langer Zeit: «timeo Danaos et dona ferentes».

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Das Buch der Grafik-Abenteuer

Did you love to play graphic adventures as much as I did, and want to learn more about them? The book Graphic Adventures is the mostly correct history of the adventure game classics by Lucasfilm, Sierra and others, from the pages of Wikipedia.

Graphic Adventures

Sicherlich wäre jeder selbst in der Lage, sich die entsprechenden Seiten der englischsprachigen1 Wikipedia zu Gemüte zu führen. Aber in dieser kompakten Form, dazu editiert und mit zahlreichen Interviews versehen, dürfte es wirklich jeden Adventure-Fan begeistern … zumindest, wenn man mit Dingen wie The Secret of Monkey Island oder Zak McKracken etwas anzufangen weiß 😉

Den Download der digitalen Edition findet man dort, ansonsten kann man das 500 Seiten starke Büchlein bei Amazon für 29$ erwerben. Das Buch ist natürlich ebenso unter der GFDL lizenziert.

  1. die englischsprachige Wikipedia ist insbesondere bei dieser Thematik weitaus ergiebiger []

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der gemeine Buchdieb

Es muss auch künftig der Entscheidung von Schriftstellern, Künstlern, Wissenschaftlern, kurz: allen Kreativen freigestellt bleiben, ob und wo ihre Werke veröffentlicht werden sollen.

Ein Zitat aus dem offenen Brief Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte, welcher in der FAZ offeriert wird und von Verlegern und einem Literaturwissenschaftler verfaßt wurde. Es dreht sich um das leidige Thema Google Books und dem kann ich auch gerne beipflichten, Google zieht daraus kommerziellen Nutzen und das kann nicht sein. Gleichsam geht jedoch mit diesem Anspruch, sofern man seitens des Staats dem Ruf Folge leisten würde, eine massive Beschränkung der Kultur einher. Schon heute ist es ein Unding sinnvoll wissenschaftlich zu arbeiten, man schlittert zwischen Urheberrechten umher, Verlagen die den Kulturremix wieder und wieder vergüldet sehen möchten.

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