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quel malheur

Als mir anno 1992 ein guter Freund von den Vorzügen seines monochromen Tintenstrahlers Marke Olivetti vorschwärmte, da war ich hin und weg. Das Schriftbild und die kaum vorhandene Lautstärke erschienen gegenüber meinem Panasonic 24 Nadler einfach göttlich, vice versa standen die damaligen Preise für diese irdische Glückseligkeit dem Anspruch in nichts nach.

Die Nadler gingen, die Strahler kamen — immer mehr davon, Legionen standen bereit, um die Börse des willigen Konsumenten zu buhlen. Und Anfangs herrschte auch überall eitel Sonnenschein im Tintenstrahlerland — angemessene Qualität, zu angemessenen Preisen. Doch oh Schreck, der Mainstream machte sich auch dort breit, die Preise purzelten, die Qualität hielt … noch. Mit der Zeit jedoch purzelte auch die Qualität, ja sie bröckelte gar regelrecht vor sich hin — denn noch niedrigere Preise wurden gefordert und die Industrie gab nach. Grausame Halbwertszeiten etablierten sich und verlustig gegangene Margen kompensierte man mit proprietären Zusätzen in Form von Tinte.

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