Schlagwort ‘Live-Distro‘

GeeXboX — die Multimedia-LiveDistro

Wenn mich heute noch etwas an Linux begeistern kann, dann sind es Systeme wie Slackware die versuchen einstmals geschätzte Qualität zu wahren oder Nischenlösungen wie diese Multimedia-Distro GeeXboX. Diese Scheibe ist klein, handlich und multifunktionell — präsentiert sich nach dem Booten mittels eines genehmen und leicht bedienbaren Äußeren. Ob DVDs, Audio-CDs, Radio Streams, DVB-T/S etc. pp. — beinahe alles ist möglich. Neu in dieser Version ist der Verzicht auf VIDIX zugunsten von XVideo inkl. Xorg, letzteres ist der fortgeschrittenen Technik u.a. in Form von HDTV geschuldet.

Ein 64Bit Port existiert nun ebenso, wie auch die Anpassung an Netbooks, Intel Macs usw. Version 1.2-beta1 ist nun also aktuell, alle Neuerungen en detail erfährt man auf der Homepage. Neben der Anwendung als Distro für den Wohnzimmer-PC, ist dieses System auch recht praktisch wenn der heimische Kino-Abend trotz zerschossenem System gerettet werden soll. Have phun. =)

Die Downloads findet man dort, natürlich inkl. des praktischen ISO-Generators.

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Incognito — Live, Linux, Gentoo, Sicherheit

incognitoIncognito ist eine Live-Scheibe, welche auf Gentoo basiert und einmal gestartet Traffic jeglicher Natur nur verschlüsselnderweise weiterreicht. Dargereicht werden keine kryptisch zu bedienenen Tools, sondern Dinge welche der Normalsterbliche in der Regel auf seinem 08/15 Desktop vorfindet. U.a.: Browser, IRC, Instant Messenger1, Mail2 etc. pp. Das dabei Tor zum Einsatz kommt dürfte klar sein und bei Mail bedient man sich Mixminions, um auch die Mail tatsächlich anonymisiert weiterzureichen3. Selbst der Speicher wird gelöscht, um diverse forensische Praktiken im Nachhinein zu vereiteln.

Natürlich nützt all die Sicherheit im Vorfeld rein gar nichts, wenn der User profilrelevante Inhalte veräußert oder aber kompromittierende Dienste/Technologien nutzt, die die just gewonnene Anonymität ad absurdum führt — Adobe Flash, Javascript, Cookies … um nur die markantesten zu nennen. CSLite4 und Noscript5 beispielsweise versprechen üblicherweise in Firefox zusätzlichen Schutz, sofern nicht ob der Bequemlichkeit ausgehebelt, sprich deaktiviert. Die Funktionalitäten der beiden Extensions werden in der vorliegenden Version mittels TorButton gewirkt.

Unter der Haube wird wie eingangs erwähnt Gentoo offeriert, kurzum ein Gnu/Linux, bei welchem der Kernel 2.4.24 zum Einsatz kommt inkl. Gentoo-Patches und jeder Menge zusätzlicher Treiber. Ansonsten findet man gewohnte Dinge vor, wie z.B. Thunderbird 2.0.0.14, Firefox 2.0.0.16, TrueCrypt 6.0a, Vidalia 1.6, Tor 0.2.0.30, XChat, Pidgin und natürlich die Oberfläche in Form von KDE 3.5.9.

Das 421Mb große Image kann man dort von einigen Mirrors herunterladen und einmal gebrannt genügt tatsächlich ein Einlegen der CD und Neustarten des Rechners — et voila: security :-) Eine Einleitung zum System wird zu Beginn gestartet.

Passend für unterwegs, auf dem USB-Stick, der CD, auf dem heimischen Rechner um mal eben die Tarnkappe überzustreifen etc. Die möglichen Anwendungen sind mannigfaltiger Natur, die Gründe Legion.

  1. optional OTR/GPG []
  2. optional GPG []
  3. voraussgesetzt die Nachricht per se läßt keine Rückschlüsse zu []
  4. Cookie-Filter []
  5. Script-Filter/Blocker, auch Flash []

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Knoppix 5.3.1 — die alma mater der Linux-LiveMedien

Was Knoppix ist nicht bekannt? Ich glaube selbst dem ärgsten Windows-User oder gar dem Apple-Freak sollte Knoppix ein Begriff sein. Knoppix ist quasi die Mutter aller Live-Scheiben und 2002 feierte diese ihren Advent in der Community. Warum ich diese hier noch einmal aufgreife? Nun ersten ob des Sommerloch-Artikels auf heise und zweitens, weil dieses System teils mehr und mehr in Vergessenheit gerät und doch so praktisch ist gerade für Neueinsteiger oder als komfortables Rettungsmedium insbesondere auch für Windows-User.

Kurzum Knoppix schiebt man einfach in das Laufwerk, bootet den Rechner neu und erfreut sich in der Regel ob der superben Hardwarekompatiblität und –erkennung innerhalb von Sekunden an einem kompletten Linux-Desktop-System. Den Download der aktuellen Version 5.3.1 findet man nur noch als DVD-Version vor, mit einer Größe von knapp über 4GB — dafür jedoch auch mit um so mehr Software.

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DragonFlyBSD Live DVD

Klick für höhere Auflösung!

Besides the full DragonFly base system, the DVD includes an X desktop, a basic set of utilities and applications, and installation tools. Certain directories, are remounted read-write using MFS, and without swap this LiveDVD will not work well with less than 256Mb of ram. This LiveDVD is meant to be useful for testing hardware compatibility, and some core aspects of the DragonFly Operating system. Please keep in mind though that it is undergoing development and should still be considered experimental. As always, back up important data before making any changes to your hard disk. Ansonsten muß man nicht viel erwähnen, oder? DragonFlyBSD war ursprünglich ein Fork von FreeBSD 4.x und somit ebenso ein Derivat der BSD-Familie. Es hat sich seitdem zu einer respektablen Alternative gemausert, bietet neuerdings gar ein eigenes Filesystem, welches fertiggestellt auch ZFS u.U. Paroli bieten kann.

Den Download findet man dort.

via

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Debian Lenny LiveCD Beta 1

The Debian Live team[0] is pleased to announce the first beta of Debian Lenny’s Live images.

Debian ML

Although we missed releasing images for Etch along with the installer images, we are now prepared to release live images within the regular Lenny release process. This is the first official release of Debian Live and the whole team has been working hard during the past 2.5 years[1] to make Debian’s own[2] live systems become a reality.

So was heißt das ganze also nun? Es existiert nun eine Debian LiveCD, 100% Debian, dazu live-helper mit welchem man eigenen Medien erstellen kann. Angeboten werden Images mit KDE, Gnome, XFCE und ohne Oberfläche — jeder sollte also etwas passendes finden. Man sollte sich jedoch eines in Erinnerung rufen: dies ist die erste Beta und diese hat noch ein paar bekannte Macken. En detail alles dort nachlesbar …

Zum Download bitte hier entlang :-)

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OpenSolaris: BeleniX v0.7.1

Belenix dürfte bereits bekannt sein, es ist diese Live-Distro basierend auf OpenSolaris. Installationsfähig ist diese natürlich ebenso, kann mit OSS selbst die CreativeLabs XFi bedienen und kommt auch mit nVidia-Treiber, sowie Flash 9 daher. StarOffice/OpenOffice und VirtualBox sind naturgemäß natürlich auch kein Problem, dürfte also doch für einige da draußen recht ansprechend sein 😉 In der neuen Version ist Firefox 3.0.1 mit von der Partie und auch die frischeste Inkarnation von KDE 3.5.9 darf nicht fehlen, das ganze basiert auf Build 93 von OpenSolaris. Software-Nachschub gibts mittels dem integrierten Paket-Manager. Spielt also die Hardware mit, steht einem Test wohl nichts im Wege :-)

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klein, fein: Puppy Linux

Neben Damnsmalllinux ist auch Puppy Linux fuer seine geringen Hardwareanforderungen bekannt. Ob als Live-CD oder Installation auf Festplatte, USB-Medium und Speicherkarte; Puppy Linux gibt sich auch auf einem 486er mit 128MB RAM zufrieden. Doch die schlanke und erweiterbare Distribution ist nicht nur fuer alte Hardware geeignet. Mit einer guten Hardwarerkennung verhilft Sie auch aktuellen Rechnern zu einer bisher nicht gekannten Geschwindigkeit. Wir sprechen mit dem Entwickler Mark Ulrich ueber Puppy Linux und seinem deutschen Ableger minisys Linux.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Ein weiterer recht interessanter Podcast von Pofacs, welcher mittels des Software-Entwicklers Mark Ulrich in dieses äußerst schlanke Gnu/Linux-System einführt. Puppy-Linux respektive sein deutscher Ableber Minisys-Linux sind nicht nur für alte Systeme geeignet, sondern auch für Systeme die zwar leistungsfähig sein sollen, aber dennoch schlank in der Umsetzung. Puppy-Linux ist eine eigenständige Linux-Distro. Wer übrigens diesen Podcast supporten möchte, denn nicht alles was für lau angeboten wird kommt auch tatsächlich ohne Kosten daher, kann dies mittels Paypal tun. :-)

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BSDanywhere: OpenBSD LiveCD

BSDanywhere ist eine auf OpenBSD basierende LiveCD. Das ganze kommt mit einem Desktop daher, diverser Software, Hardwareerkennung und bietet sich für vielerlei Anwendungsgebiete an, u.a. als Desktop, Rescuesystem etc. OpenBSD ist ein auf Sicherheit ausgerichtetes freies UNIX-Derivat, welches als Fork aus NetBSD hervorging. Das knapp 700Mb große Image kann man dort herunterladen.

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