Schlagwort ‘Links‘

… zu guter Letzt

  • Der Fortschritt der SPD. Eine Exegese
    «Noch eine Minute zum SPD-Fortschrittsbegriff. Mein Eindruck: der Text fängt damit an, große Erwartungen zu schüren (»Modernisierung unseres Fortschrittsverständnisses«), baut auf der inzwischen gesellschaftlich tief verankerten Fortschrittskritik der neuen sozialen Bewegungen der 1970er und 1980er Jahre auf, nennt wichtige Ansprüche daran, wie Gesellschaften mit Zukunft umgehen sollten – und verliert dann auf halber Strecke die Lust, was anderes zu machen als eine Aufzählung der alten und wenig fortschrittlichen sozialdemokratischen Programmatik.»
  • Google’s dropping H.264 from Chrome a step backward for openness
    «Google’s decision—a decision to exclude support for an open codec, giving users fewer choices and an objectively inferior browser, does nothing to advance the open web. It means eschewing open standards in favor of Google-controlled proprietary standards, and it means that Flash remains the single best mechanism for delivery of web video.»
  • Gute Zeichen, schlechte Zeichen
    «Bei den neuen Personalausweisen treten Probleme mit bestimmten Schreibweisen von Namen auf. Wer André oder François — oder de Maizière — heißt, bringt mitunter das ganze System zum Absturz.»

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… zu guter Letzt

  • HOMELAND SECURITY HASN’T MADE US SAFER
    «Hardly anyone has seriously scrutinized either the priorities or the spending patterns of the U.S. Department of Homeland Security (DHS) and its junior partner, the Transportation Security Administration (TSA), since their hurried creation in the aftermath of the 9/11 attacks. Sure, they get criticized plenty. But year in, year out, they continue to grow faster and cost more — presumably because Americans think they are being protected from terrorism by all that spending. Yet there is no evidence whatsoever that the agencies are making Americans any safer.»
  • China’s Stealth Jet Makes its First Flight
    «Apparently, Chinese officials revealed the jet in an effort to “to send the message that Beijing is responding to calls from the U.S. and others to be more transparent about its defense modernization and future intentions.”»
  • Life span of early Man same as Neanderthals
    «Longevity in early modern humans and in Neanderthals was about the same, according to a new study, suggesting that long life was not what helped the population of early modern humans increase.»
  • 6,000 years old wine press found in Armenian Cave
    «Archeologists have unearthed the oldest wine-making facility ever found, using biochemical techniques to identify a dry red vintage made about 6,000 years ago in what is now southern Armenia.»
  • So you still think the Internet is free.
    «Most countries that are connected to the internet conducts some level of internet censorship.» A map of the censored world.

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… zu guter Letzt

  • Microsoft is dead
    «Half the readers will say that Microsoft is still an enormously profitable company, and that I should be more careful about drawing conclusions based on what a few people think in our insular little «Web 2.0″ bubble. The other half, the younger half, will complain that this is old news.» An timeless article from 2007 …
  • I’m 25 … and I’ve wasted my life!
    «OK. What’s next? That’s what you say at 25. You don’t say, Oh, poor me, my life has passed me by and I’ve missed out on everything and for some reason I don’t feel satisfied. No. Don’t even say that. Not at 25. At 25, this is all you say. You say: OK, what’s next? OK?»
  • Zurück in die Zukunft: Die Diskussion über Literaturangaben in Wikipedia
    «Die deutschsprachige Wikipedia macht leider kurz vor ihrem zehnjährigen Geburtstag wieder einmal ihrem Ruf alle Ehre und diskutiert seit gestern lebhaft die Löschung der Literaturvorlage. Sie sei zu kompliziert, halte manche Autoren von der weiteren Bearbeitung des Artikels ab, und überhaupt verstehe man nicht, wozu man so etwas überhaupt brauche.»
  • Archaeologists Use Total Station to Conduct 3D Scan of Prehispanic Shaft Tomb
    «Archaeologists from the National Institute of Anthropology and History (INAH) conducted for the first time the three-dimensional registration of a shaft tomb, underground spaces used during Prehispanic time as funerary chambers in the western region of Mexico.»
  • Addendum: Eichmann/BND-Pressemeldung gelöscht. Die Aussagen diesbezüglich sind zu widersprüchlich. Da warte ich doch entsprechende Aufarbeitungen der Fachwelt ab, bevor ich dem Wort eines Journalisten Glauben schenke. Meine Kollegen sind zwar «langsam», dafür aber wenigstens gründlich.

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… zu guter Letzt

  • Dioxin, das Salz des Darwinismus
    «Wirklich zu bedauern sind nur die Konsumenten, die man mit Harzt VI dazu zwingt, minderwertiges Zeug zu kaufen. Der Rest sollte sich daran gewöhnen, dass Salmonellen, Dioxin, Glycol, Geschmacksverstärker, Schlachtabfälle, Rinderwahn und jede Menge Tiermedizin einfach in den Rabatten integriert sind.»
  • The criminal mastermind: bufferbloat!
    «Large network buffers can be thought of as “dark buffers”, analogous to “dark matter” in the universe; they are undetectable under many/most circumstances, and you can detect them only by indirect means. Buffers do not cause problems when they are empty. But when they fill they introduce additional latency (and create other problems, possibly very severe) to other traffic sharing the link.»
  • The ‘Mad’ Egyptian Scholar Who Proved Aristotle Wrong
    » Ibn al-Haytham’s 11th-century Book of Optics, which was published exactly 1000 years ago, is often cited alongside Newton’s Principia as one of the most influential books in physics. Yet very little is known about the writer, considered by many to be the father of modern optics.»
  • Wird der Chaos Computer Club arriviert?
    «Um Mißverständnissen vorzubeugen: natürlich macht der Club auch Fehler, baut mal Mist oder verschlampt irgendwas wichtiges. Dafür lassen wir uns auch gern kritisieren und versuchen uns nachfolgend zu bessern. Der CCC muss aber überhaupt nichts.»
  • UF study of lice DNA shows humans first wore clothes 170,000 years ago
    «A new University of Florida study following the evolution of lice shows modern humans started wearing clothes about 170,000 years ago, a technology which enabled them to successfully migrate out of Africa.»
  • Wikileaks heuert ein PR-Team an
    … gut angelegte Spenden, my ass :D

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Ein Gespenst geht um …

Oder wie aus einer Ente ein Elefant im medialen Porzelanladen wird:

Am Mittwoch meldete Bild die Spiegel-Enten auf Seite eins, Welt online phantasierte eine Zeitlang von »dem DKP-Vorsitzenden« als Teilnehmer der Diskussion – dann brachen im Politikbetrieb alle Dämme.

jW

Es ist erschreckend mit anzusehen, wie «Leitkultur» zur Kaschierung von Fremdenfeindlichkeit bzw. handfestem Rassismus gereicht, wie rechte Umtriebe verniedlicht bzw. mit einem «erstarkenden» linken Extremismus relativiert werden oder wie führende Politiker jedweder Couleur die Verfassung stetig in Frage stellen, Minderheiten stigmatisieren, etc. pp. Es ist geradezu absurd, wie die bloße Erwähnung von Kommunismus einige Politiker fast den Notstand ausrufen läßt, vollkommen merkbefreit wird eine Angst geschürt, die insbesondere den Deutschen in undemokratischen und menschenverachtenden Zeiten eingeimpft wurde. Den Massenmörder Stalin verniedlicht kaum einer der bei klarem Verstand ist, das Regime der DDR hingegen erfährt eine mediale Verniedlichung, die kaum in «kommunistischen» Utopien fußt.

Die «Blutspur» hingegen, von der da jemand in den Medien sprach, kennen wir Deutsche mehrheitlich seitens des Nationalsozialismus. Wir tun uns jedoch recht schwer damit dies zuzugeben, üben uns in Hinhaltetaktiken gegenüber ehemaligen Zwangsarbeitern, feilschen um die Schuld — daß viele Nazis in der Bundesrepublik wieder erfolgreich Fuß fassen konnten, auch insbesondere in der Politik, spricht Bände.

Andererseits haben wir Deutsche keine Probleme damit lukrative Geschäfte mit Regimen zu tätigen. Erinnern wir uns an Rumänien und Ceausescu, ein beliebtes Urlaubsziel der Deutschen damals, starke wirtschaftliche Beziehungen und ein blutiges Regime? Ach, diese Blutspur läßt sich heute noch gut verfolgen. An den Händen des deutschen Staats klebt Blut, auch in jüngster Zeit.

Warum verniedlichen die Medien die Gefahr von Rechts, stellen menschenverachtende Aussagen diverser Politiker zur Diskussion, hofieren diese gar und relativieren Regime ob wirtschaftlicher Beziehungen? Warum kocht die Republik ob eines Begriffs, einer Ente und ergibt sich zugleich ganz pragmatisch einem menschenverachtenden Handeln im Innern, als auch in der Außenpolitik? Der «braune Spuk» ist immer noch recht präsent in diesem Land, ebenso wie die in jenen Zeiten manifestierte Angst vorm «Bolschewik».

Und wenn sich ein führendes Mitglied der SPD, Frank-Walter Steinmeier, mit Worten wie «Ich faß’ mir an den Kopf» dazu äußerst, dann frage ich mich doch wie es um die Kenntnis der eigenen Vergangenheit der SPD bestellt ist? Mit welchen Parolen wurde diese gejagt, mit welchen Parolen eröffnete die CDU unter Adenauer den Wahlkampf gegen die SPD? Ja lang ist es her. Unvergessen sind wohl auch die Worte eines Franz-Josef Strauss: «Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören — in ihre Löcher.«1 Oder als Kohl den Wahlkampf anno 82/83 mit dem denkwürdigen Satz eröffnete: «Wir werden die Arbeitslosigkeit und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer um die Hälfte reduzieren.»

Dies alles macht mir Angst, ebenso wenn ich heute wieder vermehrt Teile der Bevölkerung schaue, diverse Politiker oder auch Einzelne einer noch recht jungen demokratischen Partei, die rechte Gedanken hofieren bzw. gar Holocaust-Leugnern unter dem Deckmantel der «Meinungsfreiheit» eine Plattform stellen bzw. dies einfordern. Den Kommunismus hingegen, als Deckel für eine Vielzahl von Richtungen, fürchte ich in keinster Weise. Ich fürchte denjenigen, der anderen die Würde abspricht, die Menschlichkeit versagt, ich fürchte all jene, die dem Miteinander abschwören und auf dem Weg zum eigenen Vorteil über Leichen gehen.

  1. DIE WELT, 23. September 1974 []

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… zu guter Letzt

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… zu guter Letzt

  • Assange: «Sweden Is The Saudi Arabia Of Feminism«
    «Claes Borgstrom, the lawyer for the women, late last week described Assange’s approach to the case as «very upsetting.» He told the AP Thursday, «He’s been spreading false rumors that he knows are untrue. It’s reckless against these two women. They, too, are supporters of WikiLeaks. They support its work.»»
  • Typographischer und drucktechnischer Crashkurs
    «Gemeinsam mit Andreas Gerhardus, Christoph Koeberlin, Helmut Ness, Romy Rauchfuß und Jakob Weiß hat er eine sehr knappe Einführung in die Grundbegriffe der Typographie geschrieben und gestaltet, die an die guten, alten Refcards erinnert.»
  • Die CDU und die Liebe zu Westerwelle
    «Inhaltlich wird 2011 ein weitgehend politikfreies Jahr. Außer der Pflegeversicherungsreform und den Hartz-IV-Abschlussarbeiten steht nichts auf dem nationalen Terminkalender. Die politische Agenda wird auch 2011 in erster Linie von der EU diktiert.»
  • Oscar-Winning ‘Star Wars’ Veteran Grant McCune Dies at 67
    «Grant McCune, one of the five Oscar winners for Best Visual Effects for the original Star Wars, passed away this week at the age of 67. The father of two, who specialized in models and miniatures, got his start working for Steven Spielberg on Jaws before working on Star Wars all the way up through Sylvester Stallone’s Rambo in 2008.»

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… zu guter Letzt

  • Ausgegoogelt
    «Die Ergebnislisten bei den Suchmaschinen werden nun schon über einen längeren Zeitraum hinweg immer zufälliger, nicht nur bei Google. Zu Tode optimiert. Die Zeit der allgemeinen Suchmaschinen ist vorbei.» Dem ist nichts hinzuzufügen.
  • Das beschleunigende Ende der EU
    «Diese EU ist nicht Europa, sie ist einfach nichts, von dem ich regiert werden möchte.»
  • Was soll das?
    Von der Leyen möchte eine Fristverlängerung, denn diesmal möchte man die ALGII-Sätze tatsächlich berechnen. Mein Gott, was für Stümper.

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… zu guter Letzt

  • 27C3 Recordings
    Die Aufnahmen zum Congress des CCC. Mirrors u.a. dort oder auch dort :-)
  • Historical Trekking
    «Historical Trekking (also called Period Trekking, Experimental Archeology, or Experiential Anthropology) is a hobby where we as 21st century people attempt a task someone in our chosen time period would have done, using only the tools and equipment they would have used, or the knowledge we have gleaned from research.» Tipp via @Felicea
  • Wikileaks: Assange droht mit Veröffentlichung aller Dokumente
    Aha, d.h. dann wohl wirklich brisante Dokumente werden wir nie erhalten, nur die bisherigen «Banalitäten». Nun, wer macht sich auf Wikileaks zu leaken? :-)
  • Bruce Sterling about Assange and Wikileaks
    «He’s had forty years to learn what he was doing. He’s not some miserabilist semi-captive like the uniformed Bradley Manning. He’s a darkside player out to stick it to the Man. The guy has surrounded himself with the cream of the computer underground, wily old rascals like Rop Gonggrijp and the fearsome Teutonic minions of the Chaos Computer Club.»
  • Freak weather could have been predicted
    «This year was a busy one for meteorologists, as they tracked heat waves, monsoons, and winds carrying volcanic ash. Nicola Jones catches up with Julia Slingo, chief scientist at the UK Met Office in Exeter, Devon, about how natural disasters and extreme weather events over the past 12 months have changed what Britain’s national weather centre does.»

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  • etwas Substantielles zu Wikileaks
    «Die globale Nerdcommunity feiert mit Wikileaks sich selbst: Wir sind die Guten, und jetzt kommen wir an die Macht, wir zeigen’s ihnen richtig. Wir, die Nerds, die gescheiter sind als alle, und an Institutionen nicht mehr zu glauben nötig haben. Wir können alles selbst, alles mit Computern, und weil wir so schlau sind: Wir, die Rebellen.
    Nur: Che Guevara trug kein Che-Guevara-Shirt, das ist der Unterschied. Der Nerd an sich hat kein Projekt und keinen Plan. Er findet nur, man soll ihn machen lassen, was er gerne macht. Dazu gehört eine Respektlosigkeit, die nicht weiter motiviert, sondern einfach interessant ist.»
  • Special Christmas Lego
    «The sets are very small, easily fitting into a stocking, and have that classic LEGO vibe. None of those giant single pieces that replace many smaller ones, no elaborate special bits.» Manchmal haben so simple Dinge ihren ganz eigenen Charme.
  • Did the Scots visit Iceland?
    «New archaeological discoveries show that Iceland was inhabited around AD 800 – nearly 70 years before the traditional dating of its Viking settlement.»

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… zu guter Letzt

  • Frohe Weihnachten!
    «Mir fällt nichts ein; ich fühle mich betrogen, weil die Weihnachtsfeiertage auf ein Wochenende fallen; bin kaum in festlicher Stimmung, da die Ruhe fehlte.» Nicht unbekannt die Situation …
  • WSJ obtains Wikileaks financial data: spending up, donations down
    «The Wall Street Journal has a report out today with details on Wikileaks’ financial inner workings, from the foundation in Germany that pays the organization’s bills.»
  • Der Ngram-Viewer
    «Der Ngram Viewer erlaubt die Suche über mehrere landessprachliche Korpora sowohl für einzelne Stichwörter als auch im Vergleich miteinander (ein sogenanntes N-Gramm). So kann man beispielsweise darstellen, wie sich die Begriffe Holocaust und Shoah seit Mitte der 1980er Jahre ergänzt, aber nicht auf gegenseitige Kosten verdrängt haben.» Läßt man statistische Artefakte etc. außen vor, ist dies sicherlich für den einen oder anderen ein kurzweiliger Zeitvertreib.
  • To Virginia’s Family, Yes, Santa Claus Is Still Real
    «A 6-year-old girl was sitting in the back seat of her grandfather’s truck last month, debating the existence of Santa Claus. She had questions and theories and logistic concerns, but mostly she had doubts. Her 9-year-old brother in the seat beside her was equally unconvinced. Their grandparents stared silently ahead, pretending not to listen.»
  • Was sich Wulff nicht traut
    «Die Hartz-IV-Empfänger gehören genauso wie die muslimischen Zuwanderer zu den Verlierern des Jahres. Die einen stigmatisiert durch die Diskussion um die Erhöhung der Regelsätze (Warum sollen wir denen auch noch Geld für Alkohol und Zigaretten geben?), die anderen durch das Buch von Thilo Sarrazin, die Medienkampagnen und die Diskussion darüber.»
  • Rollenspiele
    «Rollenspiele sind eine beliebte Spielform der besonderen Art. In hohem Maße auf Fantasie und Kommunikation basierend faszinieren Rollenspiele eine große Zahl von Menschen weltweit. Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutern die Rollenspieler Niels Kobschätzki und Sören Pusbatzkies woraus sich diese Faszination ableitet, welche Spielsysteme es gibt und wie man spielt.»

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