Schlagwort ‘Linker Neoliberalismus‘

Linker Neoliberalismus — Ein Blick in ein tiefes, schwarzes Loch

2 Tage lang habe ich mir diesen Artikel aufgespart. 2 Tage in denen ich den neuesten Artikel von Frau Bunz nicht gelesen habe, 2 Tage in denen ich einfach mal abgeschaltet habe. Heute wollte ich dann eine Antwort verfassen, natürlich muss dann auch der Text vorher durchgelesen werden. Wenn schon im Fall Spreeblick nichts, aber auch gar nichts, argumentativ, gedanklich dahinter steckt, dann blicke ich im Fall Mercedes Bunz in ein tiefes, schwarzes Loch. Es scheint mir, als hätte man diese beiden Texte vielleicht gelesen, vielleicht auch zur Kenntnis genommen, aber sonst? Frau Bunz weist darauf hin, dass sie nicht gegen Erwerbsarbeit argumentiert. Das wars dann aber auch. Alle anderen Argumente, das Für und Wider vom (linken) Neoliberalismus wird einfach übergangen — und wieder erweckt man, ähm Frau 😉 den Eindruck, als wäre sie sprachlos, ziellos, planlos.

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Linker Neoliberalismus — Die Angriffe von rechts gehen weiter

Links Liberal den Blinker setzen, rechts abbiegen — der linke rechte Neoliberalismus geht auf Spreeblick weiter in die nächste Runde. Frédéric, seines Zeichens Autor des Berliner Netzwerkes versucht sich nun, ein paar neue Nebelkerzen zu zünden um dann zum Schluß zum Kern seiner aufrechten Gedanken zu kommen. Zunächst einmal wird alles als Schlagwortbrei in einen Topf geworfen und damit wäre die gesamte Diskussion eigentlich obsolet und überflüssig, nur folgen danach jede Menge Absätze, warum fragt man sich — wenn alles doch so ein Schlagwortbrei ist. Und ich frage mich natürlich, ob der Autor wissentlich diese Zeilen von mir überlesen hat:

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Linker Neoliberalismus — Die Berliner Buzzwordjagd geht in die nächste Runde

Der nächste bitte. Nachdem ich mich allgemein zu dem Begriff geäussert habe, direkt auf Frau Bunz eine Replik verfasst habe, versucht nun Spreeblick-Malte aus dem Berliner Netzwerk seiner Kollegin beizuspringen und das Buzzword zu retten, sprich die Vermarktungschance nicht vollständig den Bach runter gehen zu lassen. Spreeblick-Malte setzt gleich zu Anfang da an, wo der asoziale und antidemokratische Neoliberalismus heutzutage auch aufsetzt: Mit der Diffamierung der Linkspartei — die Linke in Deutschland ist dadurch belastet, dass es eine Partei gibt, die so heißt wie sie. Ob man mit allem einverstanden ist, was diese Partei ausmacht, darf durchaus bezweifelt werden, doch ist die im Moment die einzige politische Kraft, die die Schwachen der Gesellschaft im Blick hat — und seien es nur die Forderungen, die so manchen Politiker der etablierten Parteien zum Nachdenken bringen. Die (politische) Diffamierung der Linken ist in unserem Land weit fortgeschritten, die INSM, Bertelsmann, Mohn & Co. lassen grüßen — seit heute darf in diese Liste Spreeblick mit aufgenommen werden. Das Soziale, das Füreinander, das Miteinander — wie kann ein Mensch diese Werte derart lächerlich machen und angreifen?

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Linker Neoliberalismus — Eine Replik: Ein Mensch ist ein Produkt seines Handelns und seiner Taten

Nachdem ich hier schon über das kalte Feuer des linken Neoliberalismus1 gesprochen hatte, heute ein kleiner Nachschlag. Egal, was ich bisher über das Thema gelesen haben, ich bin weiterhin der Meinung, wer sich in heutiger Zeit Neoliberalismus aufs Revers heftet, gehört tief in die asoziale und antidemokratische Ecke — auch, wenn es vielleicht anders gemeint ist. Man sollte man mit solchen Begrifflichkeiten extrem vorsichtig sein. Mercedes Bunz2 und andere haben gerade in Berlin wieder über das Thema gesprochen. Und wenn es nur im Ansatz auf die Ideen, die schon zur 9to5 veröffentlicht wurden, aufsetzt, dann kann man nur noch Gute Nacht sagen. Die Ideen sind als PDF verfügbar (110 KB) — es ist eine Ansammlung obskurer Argumente, hilflos, ziellos, an den reellen Begebenheiten vorbei argumentiert. Es fällt schwer, einige Punkte herauszupicken und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, weil es teilweise sowas von hanebüchen ist. Es hat den Anschein, als solle hier einfach nur ein neues, werbewirksames Buzzword entstehen.

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  1. Ich verwende in diesem Text oft das Wort Neoliberalismus. Für mich ist das Wort Neoliberalismus keine Begrifflichkeit, die sich stur mit Wikipedia erklären lässt, sondern ein Produkt. Ein Produkt zu der sich große Teile unserer Gesellschaft hin entwickelt haben. []
  2. Mercedes Bunz ist keine Bloggerin, zumindest nicht in erster Linie, sie ist Journalistin, Online-Chefin vom Tagesspiegel []


Linker Neoliberalismus

Der Neoliberalismus tritt heute in unserer Gesellschaft in seiner gesamten Perversion auf. Das Recht des Stärkeren, im Neusprech Freiheit, ist nichts anderes als eine asoziale und zutiefst antidemokratische Gesellschaft zu der wir uns im neuen Jahrtausend entwickelt haben. Wenige profitieren von diesem Gesellschaftsbild, Millionen (Kinder) leben in Armut. Menschen, die gegen diese Auswüchse protestieren, argumentieren, werden oftmals als Anhänger von John Maynard Keynes, als Keynesianer bezeichnet. Dieser Begriff soll einfach nur diffamieren, soll zeigen, dass die Menschen, die so bezeichnet werden, in glorreichen alten Zeiten leben und den Anforderungen einer globalisierten Welt nicht gewachsen sind. Ja, die Argumente der Neoliberalen sind vielschichtig — und zugleich hanebüchen. Das würde jetzt aber alles zu weit führen. Es gibt Begrifflichkeiten, die schließen sich gegeneinander aus. Kaltes Feuer zum Beispiel. Und wenn unsere Digitale Bohème– und Wir nennen es Arbeit-Fraktion ganz offen über linken Neoleberalismus spricht, dann reibe ich mir im ersten Moment viellecht verwundert die Augen, sehe aber dann, dass dieses Outing zwangsläufig geschehen musste.

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