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100 Tage Glückseligkeit

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Es war eine Liebesheirat. 100 Tage Schwarz-Gelbe Koalition liegen nun hinter uns – und ich muss ehrlich gestehen, was ich bisher gesehen habe gefällt mir außerordentlich gut. Die christlich-liberale Koalition als Desaster zu bezeichnen, wäre noch harmlos ausgedrückt. Selten haben Politiker ihre Unfähigkeit derart zur Schau gestellt, wie Angela Merkel, Guide Westerwelle und ihre Getreuen in den letzten Monaten. Solange das Schwarz-Gelbe Chaos weiter unser Land beglückt, kann es nicht allzu viel zerstören. Man muss solche Dinge auch einmal positiv sehen.

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Die mediale Hinrichtung eines Parteivorsitzenden

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Ich habe aus gutem Grund zur mediale Hetzkampagne der letzten Tage gegenüber Oskar Lafontaine nichts geschrieben. Selbst wenn man Gerüchte um die Liaison mit einer Parteikollegin kommentiert und die boulevardesken Trashblätter in die Ecke stellt, in der sie hingehören, trägt man die Information weiter, der berühmte Streisand-Effekt schlägt zu. Jens hat heute sehr gut nachgezeichnet, worum es ging: Oskar Lafontaine wurde auf infame Art und Weise eine Affäre mit Sahra Wagenknecht angedichtet. Dabei war des Rätsels Lösung so einfach wie tragisch: Oskar Lafontaine ist an Krebs erkrankt.

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Oskar Lafontaine hat U2 gegründet

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Die SPD macht sich mal wieder vollkommen lächerlich. Die Generalsekretärin in spe und Parteirechte, Andrea Nahles, hat den Schuldigen für den Wahlbetrug der Grünen im Saarland ausgemacht: Oskar Lafontaine. Er agiere als Steigbügelhalter für einen abgehalfterten Ministerpräsidenten, so die Agenda-Befürworterin. Damit ist klar, dass Sigmar Gabriel und Andrea Nahles in Zusammenarbeit mit Frank-Walter Steinmeier weiter die SPD abhalftern – und das auf ganzer Linie. Weiter so – alles, was irgendwo den Verdacht nährt, links zu sein, wird verteufelt und für das Elend der Welt verantwortlich gemacht. Andrea Nahles gehört damit wie Gerhard Schröder, Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier zu den Sargnägeln der Sozialdemokratie.

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13-Punkte-Plan für die SPD


Bulo

1. Bekenntnis: Die SPD steht links der Mitte

Die SPD muss sich endlich wieder dazu bekennen, dass sie links der Mitte steht. In der sagenumwobenen Mitte ist neben der Union kein Platz. Die SPD hat sich zu einer kümmerlichen Kopie der CDU entwickelt. Die Menschen wünschen sich aber keine Kopie von CDU/CSU, sie erwarten zurecht eine Alternative. 1998 ist die SPD nicht wegen der Neuen Mitte gewählt worden, sondern weil die Menschen Helmut Kohl abgewählt haben und Gerhard Schröder einen charismatischen Gegenpart darstellte. Der Begriff links muss endlich wieder eine positive Bedeutung für die Menschen bekommen und darf nicht länger den konservativen Medien als Schimpfwort überlassen werden. Links sein, bedeutet Menschlichkeit, sich mit den Sorgen und Nöten der Menschen auseinanderzusetzen und die Schwachen zu unterstützen. Links sein, bedeutet in erster Linie Mensch sein. Das bürgerliche Lager ist konservativen und altbacken, links liegt die Zukunft der Menschen.

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Bundestagswahl – Liveticker

08:50h, last but not least:

Nun reicht es für die Union dank der FDP für Schwarz-Gelb. Wer aber genau hingehört hat, konnte bereits um 17:50h gestern Abend das Ergebnis der Union vorausahnen. Der gute Jörg Schönenborn hatte sich ein wenig verplappert:

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08:45h, vorl. amtl. Endergebnis:

Union: 33,8%
SPD: 23%
FDP: 14,6%
Grüne: 10,7%
Linke: 11,9%

Na dann…

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Wahlempfehlung 2009

wahl2009

via seraphyn

Nein wir machen uns gewiß nicht wie andere Publikationen zum Narren, dies ist die einzige vernünftige Wahlempfehlung bis dato :-)

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mach mir mal den Wahlkämpfer

Daß es hier auf unserer Publikation einstweilen recht politisch zugeht dürfte kein Geheimnis darstellen, ebenso wenig der Umstand eines gewissen Bekanntheitsgrades in einigen Gefilden des Netzes. Politisch orientieren wir uns in der Regel an der Aktion, üben gelegentlich Kritik, indem wir Gesagtes bzw. Gewirktes im politischen Alltag aufschlüsseln und auch kommentieren. Darüber hinaus findet sich hier nichts, sprich kein Wahlkampf, keine wirkliche Empfehlung für diese oder jene Partei. Das alles hat auch seine Gründe …

Politisch aktiv ist meinereiner seit ungefähr dem 16./17. Lebensjahr, ich mache auch keinen Hehl daraus, daß man mich äußerst links verorten kann. Zufällig meiner Meinung nach, für mich zählen Dinge wie Menschlichkeit etc. pp. ohne jedwede Kompromisse und dies alles wird eben traditionsgemäß vom linken Spektrum abgedeckt. Auch wenn einige meinen heutzutage den linken Habitus aufbrechen zu können, so a la linke Neoliberaleich bin sozial, weiß aber auch wie man Leute abzockt. Derartiges korrespondiert nicht wirklich und somit kann ich gut damit leben, bezeichnet man mich denn als links. Da bin ich wirklich stolz drauf.

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Wahlempfehlung: Stärkt die Opposition!

Wir sind das VolkIn den letzten Tagen wurden wir mehrfach aufgefordert, eine Wahlempfehlung auszusprechen. Nur leider muss ich die Piratenpartei wieder enttäuschen – dass diese über 5% kommt ist so wahrscheinlich wie eine Massenorgie im Vatikan. Die Demoskopen rudern seit ein paar Tagen erwartungsgemäß von ihrem Schwarz-Gelben Träumen zurück, um am Wahlabend zumindest halbwegs glaubwürdig zu erscheinen. Ich glaube, Kaffeesatzleserei beruht auf einer seriöseren Wissenschaft als die Veröffentlichungen von Forsa & Co. Gleichzeitig gibt es in den etablierten Medien ein Trommelfeuer pro Schwarz-Gelb – neben all den Verflechtungen zwischen Politik und Medien ein weiterer Beweis, dass es unabhängigen Journalismus in Deutschland nicht mehr gibt. Monatelang arbeitete man in den Redaktionen Hand in Hand mit den Demoskopen pro Schwarz-Gelb – nun ist die Panik wieder einmal groß. Journalismus im Jahre 2009. Selbst die taz erklärt heute, bei aller berechtigten Kritik an unserer Entwicklungsministerin, dass Heidemarie Wieczorek-Zeul in ihrem Amt gescheitert ist. Der Geist der BILD wirkt bereits nachhaltig.

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Mittendrin

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Ich komme gerade vom Sommerfest 2009, veranstaltet von Silpion, eingeladen wurde ich vom 13. Stock. Es waren sehr schöne Stunden, tolle Gespräche, ein wunderbares Ambiente mit Blick über den Hamburger Freihafen, die Stimmung war einfach klasse und das Buffet war unschlagbar lecker. Das Team hat einen ganz besonderen Tag organisiert. Danke. :)

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Wahlsonntag – Liveticker

23:15h: Und das war es denn, vielen Dank fürs Zuhören:

Saarland
CDU: 34,5%
SPD: 24,5%
FDP: 9,2%
Grüne: 5,9%
Linke: 21,3%

Thüringen
CDU: 31,2%
SPD: 18,5%
FDP: 7,6%
Grüne: 6,2%
Linke: 27,4%
NPD: 4,3%

Sachsen:
CDU: 40,2%
SPD: 10,4%
FDP: 10,0%
Grüne: 6,4%
Linke: 20,6%
NPD: 5,6%

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Likedeeler, Linke, Politik, Netz

Das ich von diesen Likedeelern aka Piraten nicht wirklich viel halte ist kein Geheimnis. Abgesehen von der Tatsache, daß schlicht einige substantielle Dinge fehlen, formierten sich die Piraten einzig ob der stetigen Angriffe auf deren geliebtes Internet. Wir schauen derweil das Erwachen der Nerds, einer zumindest in der Öffentlichkeit ansonsten größtenteils durch und durch unpolitischen Masse. Denn die Welt könnte auf gut Deutsch mit dem Arsch auf Grundeis gehen, diese Leute interessiert es nicht. Jene Netzelite könnte in einigen Bereichen etwas reißen, Mißstände des Alltag anprangern, sich für andere mittels des Netzes einsetzen etc. pp. – dem ist aber nicht so.

Zwar gereichen derlei Beispiele gerne als Argumente für ein freies Netz seitens dieser Leute, gemeint sind damit jedoch Dinge die andere ausführen sollen, denn für den gemeinen Nerd ist die Aufgabe getan, sobald das Netz frei von staatlichen Einflüssen ist. Ich beschäftige mit diesen Dingen länger als mancher Pirat überhaupt auf diesem Planeten wandelt – ich liebe den Computer, das Netz, sehe letzteres als Chance, aber Freiheit im Netz und dergleichen sind meiner Meinung nach Punkte unter ferner liefen. Ich halte nicht viel davon das Pferd von hinten aufzuzäumen, Dinge wie Bildung, Soziales, Freiheit per se genießen oberste Priorität, um auch in letzter Instanz jedem die Möglichkeit zu geben überhaupt dieses Internet nutzen zu können. Ansonsten reden wir nämlich einzig von dieser erwähnten Netzelite, die die Hoheit ihres digitalen Sandkastens bedroht sieht.

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nein ich mache keine Wahlkampf

Was mich dennoch nicht davon abhält davon zu künden was mich an diesen oder jenen Bewegungen explizit stört. Über was sollte ich auch sonst reden? Etwa über meine politischen Vorlieben und warum der werte Leser diesen folgen sollte? Ich denke das muß jeder mit sich selbst ausmachen – warum ich beispielsweise bei den Grünen zu finden bin und nicht mehr wie früher bei den Genossen, kann man anhand meiner Artikel teils hier oder auch auf F!XMBR nachlesen. D.h. man wird es kaum en detail lesen können, aber mein Habitus wird daraus ersichtlich- wie ich zu meinen Mitmenschen, zur Freiheit stehe etc. pp. Das sagt mehr aus als Wähle xyz!

Was nun genau stört mich also? Nun Union, FDP kann ich getrost außen vor lassen – diese entsprechen nicht meiner Vorstellung von Miteinander, Freiheit in aller Konsequenz. Die SPD füllte diese Vorstellung einmal aus oder ich glaubte zumindest daran und es brauchte keineswegs erst einen Schröder und dessen Agenda, um mir diese Illusion zu rauben.

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