Schlagwort ‘Leistungsschutzrecht‘

Mein persönliches Leistungsschutzrecht

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Foto: F!XMBR

Ich habe mir den Spaß gegönnt und meine Kreditkartenabrechnungen des letzten Jahres angeschaut. Durchschnittlich habe ich 15 Euro pro Monat für nicht Materielles im Internet wie zum Beispiel Apps ausgegeben. Dabei ist nicht ein Euro an einen Verlag, eine Zeitschrift oder eine Zeitung geflossen.

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Das Leistungsschutzrecht neu denken

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Das LSR , wie es bisher diskutiert, in erster Lesung in den Bundestag eingebracht wurde, gehört in den Giftschrank. Weder Blogger, Rivva, die Perlentaucher und andere kleine Projekte, noch Google und auch nicht die Verlage und Redaktionen können Interesse an diesem Gesetz haben.

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Die Glaubwürdigkeit der FAZ

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Die FAZ kämpft für das LSR . Das wäre in Ordnung, wenn es offen, transparent und den journalistischen Regeln entsprechend geschehen würde. Stefan Niggemeier dokumentiert heute noch einmal, welche Methoden die FAZ anwendet, mit Schrecken denke ich an zwei Artikel von Michael Hanfeld unter der Woche, nachdem Google (offen und transparent im Übrigen) seine Kampagne gestartet hat. Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich geschrieben:

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Eine verlorene Generation

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Quelle: IFSE, 29.11.2012, Studie: Digitale Mentalität II: Das Leistungsschutzrecht

Thomas Knuewer stellt die provokante Frage: «Warum sollten Jugendliche NICHT politikverdrossen sein?». Detlef Borchers twitterte gestern: «Parteien, die für das schwachsinnige LSR stimmen, sparen sich 2013 die Knete für den Online-Wahlkampf: Das Netz vergisst nicht». Die Studie der IFSE zeigt eindeutig, dass die junge Generation das #LSR ablehnt (siehe obige Grafik).

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Petition gegen das Leistungsschutzrecht gescheitert

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Christoph Keese, Propagandaminister des Axel-Springer-Konzerns, war am 11. Oktober diesen Jahres glücklich, die Petition gegen das Leistungsschutzrecht war gescheitert Bruno Kramm der Piratenpartei hatte sie beim Deutschen Bundestag eingereicht.

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Moderner Ablasshandel

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Foto: F!XMBR

Gehen wir für einen Moment einmal davon aus, dass die Forderungen der Befürworter und der Gegner eines Leistungsschutzrechtes gleichberechtigt nebeneinander stehen und die jeweiligen Argumente gleichgewichtig sind.

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Was war nur schiefgelaufen?

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Foto: F!XMBR

Ein Schneesturm legte große Gebiete in Deutschland lahm. Einen solchen Winter hatte es seit Jahrzehnten nicht gegeben. Frank Schirrmacher stieg in Frankfurt in seinen Dienstwagen, er wurde in Hamburg bei Google Deutschland zur Unterzeichnung der neuen Verträge erwartet. Als sein Fahrer den Wagen auf die Autobahn lenkte, dachte Schirrmacher zurück, an die gute alte Zeit des Leistungsschutzrechtes. Die Politik hatte verstanden, damals 2013: Kurz vor ihrer Abwahl hatte die schwarz-gelbe Koalition unter lautem Beifall der rot-grünen Opposition das emotional diskutierte Leistungsschutzrecht verabschiedet. Die Zukunft des Journalismus schien gesichert.

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Das Leistungsschutzrecht und die Piraten

Kai Biermann fasst die Problematik des Gesetzentwurfes zum Leistungsschutzrecht gut zusammen. Wir leben schon in einem digitalen Entwicklungsland. Mit diesem Gesetzentwurf, sollte er tatsächlich so umgesetzt werden, bombt uns die Bundesregierung in die Steinzeit zurück. Und wer bisher geglaubt hat, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gehöre zu den Guten, wird nun endlich seine Augen öffnen und es besser wissen.

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Die Kostenloskultur des Christoph Keese

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Foto: F!XMBR

Christoph Keese, Lobbyist des Axel Springer Konzerns, hat eine seltsame Replik auf den grandiosen Artikel Kai Biermanns verfasst. Über den unsäglichen Inhalt lohnt es nicht, zu diskutieren — allein die Behauptung, Google (News) würde Inhalte der Verlage kopieren, lässt fast laut auflachen. Leider nur fast — soll doch nach dem Willen des Axel-Springer-Konzerns das Zitatrecht abgeschafft werden, wenn Keese diesen Unsinn wirklich ernst meint. Das ist zu vermuten und somit ein direkter Angriff auf unsere demokratischen und gesellschaftlichen Prinzipien.

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Deutschland im medienpolitischen Steinzeitalter

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Bild: Agenda 2013

In der gestrigen Koalitionsvereinbarung heißt es: Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen. Damit werden die Presseverlage an den Gewinnen gewerblicher Internet-Dienste beteiligt, die diese – mit der bisher unentgeltlichen – Nutzung der Verlagserzeugnisse erzielen. Auch die Urheber sollen eine angemessene finanzielle Beteiligung an der Verwertung des Leistungsschutzrechts erhalten.

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Die Bankrotterklärung einer deutschen Bundesregierung. Verewigt an einem Abend auf Twitter.

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