Schlagwort ‘Leiharbeit‘

Wallraff und GLS: Ein gesellschaftliches Problem

Günter Wallraff war mal wieder undercover unterwegs. Mein erste Reaktion: Wie naiv, diese Zustände, Subunternehmertum und Scheinselbstständigkeit sind spätestens seit der Agenda 2010 politisch und gesellschaftlich gewollt und gefördert worden. Sie sind alltäglich in allen Branchen und größeren Unternehmen.

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Worte des Tages von Günter Wallraff

WallraffDass ich Günter Wallraff schätze, habe ich schon des Öfteren erwähnt. Er ist nicht nur einer der besten Journalisten des Landes, er ist auch Mensch, Humanist, hat das Herz am rechten Fleck und setzt sich für die ein, die sich nicht wehren können, für die ganz Schwachen dieser Gesellschaft. Er kämpft für eine bessere Welt. Auch wenn das manchen neoliberalen Vertreter, der sich Journalist nennt, nicht gefällt und es zulässt, dass Günter Wallraff in den Kommentaren mit dem rechten Gesocks auf eine Stufe gestellt wird. Sei es dem Herrn vom Handelsblatt verziehen, den Neoliberalen bricht gerade die ganze eigene, verquerte Ideologie zusammen – da beißt man schon mal ohne zu überlegen um sich. Es muss erschreckend sein, wenn man sein gesamtes Leben lang einer falschen Ideologie gefolgt ist und langsam erkennen muss, dass diese Elend und Armut über die Menschen gebracht hat und nun zusammenbricht. Doch zurück zu Günter Wallraff. Er hat derStandard.at ein Interview gegeben, welches eindrucksvoll belegt, warum Wallraff Wallraff ist, die SPD die SPD und warum es in Deutschland kaum noch kritische Journalisten gibt.

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Leiharbeit undercover

Arm durch ArbeitDie SZ nennt ihn Wallraffs Zögling, RP Online gar Wallraffs Enkel. Die Rede ist von Markus Breitscheidel. Auf sein neues Buch, Arm durch Arbeit: Ein Undercover-Bericht, hatte ich über den oben verlinkten SZ-Artikel schon hingewiesen. Doch gab es nicht nur das Buch — die ARD hat letzte Woche einen Bericht über den Undercover-Einsatz von Markus Breitscheidel gebracht. Verantwortlich für die Dokumentation zeichnet sich den F!XMBR-Lesern auch nicht unbekannte Julia Friedrichs. Ein Jahr Leiharbeit auf 40 Minuten gepresst — es ist das pure Grauen, die pure Realität, die den Menschen von der Agenda 2010 gebracht worden ist. Menschen wie Gerhard Schröder, Wolfgang «ich weiß von nichts, da muss man gegen vorgehen» Clement und Frank-Walter Steinmeier, die gesamte Täterpartei der SPD zeichnen sich für diese Situation verantwortlich.1 Der PR-Sprecher von Opel im Übrigen war vorher Fernsehredakteur und Moderator beim Hessischen Rundfunk. Zu seinem Spektrum gehörten Auto und Reisen, Automobilsport und Wetter. Bei dieser Verquickung von Politik, Medien und Wirtschaft ist es ein großes Wunder, dass solche Dokumentationen wie die von Julia Friedrichs und Markus Breitscheidel noch zu sehen sind. Aber — man muss sie mit der Lupe suchen. Die Menschen werden zum großen Teil von Politik, Medien und Wirtschaft hinters Licht geführt, verraten und verkauft. Auf Google Video bin ich gerade zufällig auf die Dokumentation gestoßen. Viel Spaß kann ich bei diesem Grauen nicht wünschen…

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  1. Und jetzt komme mir keiner mit dem Lügengebilde Arbeitslosenstatistik. []

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