Schlagwort ‘Kriminalität‘

Zitat des Tages

Die Tragödien von Erfurt, Emsdetten und Winnenden betrachtet er als gefährliche Serie, die Trittbrettfahrer, schlimmstenfalls sogar Nachahmungstäter auf den Plan rufe. Er warnt aber vor übereilten gesetzgeberischen Reaktionen. Denn für die Tat selbst hätten die Fachleute bisher kaum eine Erklärung. „Wir wissen nicht wirklich, warum ein Siebzehnjähriger so etwas tut.“

FAZ, Rudolf Egg (Direktor der Kriminologischen Zentralstelle von Bund und Ländern)

Wie wir es hier schon desöfteren bemerkten: Kompetenz existiert, nur eben findet man diese selten bis gar nicht in Politik und Medien.

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quo vadis Deutschland?

Entscheidend ist, dass viele Anbieter sich darüber klar werden, dass dahinter eine grundsätzliche Frage steht: Ob sie weiterhin uneingeschränkt die Vergewaltigung von Kindern zeigen lassen. Oder ob sie gemeinsam mit uns die Ächtung dieser Vergewaltigung vorantreiben wollen.

Ursula von der Leyen

Die Frau Ministerin im Gespräch, entweder dafür oder dagegen. Bei letzterem aber auch zünftig dämonisiert und an den Pranger gestellt. Das eine derartige Idiomatik wieder salonfähig ist in Deutschen Landen sollte Angst bereiten — doch das Gegenteil ist der Fall, man gibt sich stattdessen einer massiven Lethargie hin, welche schon biedermeiersche Züge aufweist. Ob moralischer Druck mittels perfider Todschlagargumente oder geschickt gezündeter Nebelkerzen: Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.

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gesperrte Intelligenz

Bei der großen Mehrzahl der Kinderporno-Konsumenten handelt es sich nicht um technische Experten, die eine Seiten-Sperre ohne Weiteres knacken können.

heise

In politischen, sowie gleichgeschalteten Kreisen ist Kompetenz oder gar Intelligenz ohnehin ein hehres Gut, von daher darf man nie zuviel dergleichen erwarten. Vielleicht gibt man sich sinnigerweise gepflegten Cassandrarufen hin — erfüllt werden diese in heutiger Zeit meist umgehend, die einzige verläßliche Komponente. So auch in diesem Fall: der Name Zypries ist Legion in puncto Wankelmut oder geschicktem Bombardement mittels politischer Nebelkerzen a la Links 2.0, gemeinhin auch als SPD verschrien. Von daher, schwamm drüber — wo der Name Zypries fällt und SPD legen wir nur allzu gerne eine Schweigeminute für Demokratie und Freiheit in diesem Lande ein.

Das aber vermehrt auch die Exekutive, in diesem Fall Europol, in diesen grenzdebilen Tenor einstimmt läßt Schlimmes erahnen. In diesem Fall ist die mangelnde Kompetenz offenbar, der zuständige Spezialexperte war wohl gerade nicht greifbar, Chef wird es schon richten und landete, wie soviele des Führungspersonals in guter Tradition, einen gepflegten Griff ins Klo geht. Geht es um Details muß man an das Fußvolk herantreten, diese aber sind nicht tauglich für die Öffenlichkeitsarbeit, da tendetiell mehr der Realität verpflichtet, ergo stülpt man die bekannten «Wir-haben-alles-im-Griff-und-sind-frohen-Mutes»-Filter über.

Der gemeine User kann diese Sperren umgehen, derjenige mit einem geringen Maß an krimineller Energie kennt auch andere Mittel, um sein Treiben geschickt zu verschleiern. Geschickt genug, um die Spezialexperten aufs Glatteis zu führen. Aber darum dreht es sich letztendlich auch nicht, es geht um Wahlkampf, es geht um Macht und Kontrolle — es dreht sich alleinig um die Erweiterung der Befugnisse, mittels an den Haaren herbeigezogener Argumente und Erfolgsmeldungen. Tragödien jeweder Natur müssen dafür herhalten, aber nicht um diese zu vereiteln, sondern damit die Demontierung von Demokratie und Freiheit in diesem unserem Lande leicht von statten gehen kann.

Die Erfahrungen im Ausland seien durchweg positiv.

Großbritannien, China et al.? Wahnwitzig wohl, aber kaum positiv im Sinne von erfolgreich oder einzig der Kriminalitätsbekämpfung dienlich.

In einem Land in welchem Legislative und Exektutive vermehrt Hand in Hand arbeiten und somit die Gewaltenteilung ad absurdum führen oder gar öffentlich gegen das Bundesverfassungsgericht Partei ergreifen, ist ohnehin nicht mehr viel zu erhoffen.

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